Nash-Healey – Ein seltener Sportwagen aus britisch-amerikanischer Produktion

Author: Rex Gray.
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Ich komme heute noch einmal auf meinen Blogeintrag vom 31. August diesen Jahres zurück. Auf dem Umschlagbild des Kriminalromans „Noch ein Mord, Mylord“ aus der Feder von Ralf Kramp ist vor der wunderschönen Kulisse des Belvoir Castles in Leicestershire ein Auto abgebildet, das wohl nur wenige mit eigenen Augen gesehen haben. Es ist kein Fantasieauto, es handelt sich um einen Nash-Healey Sportwagen, den in den Kriminalerzählungen der Rechtsanwalt Nigel Bates fährt und in den sich der korpulente Detektiv Lord Merridew immer hineinzwängen muss.

Fahrzeuge dieses Typs wurden in der Zeit von 1951 bis 1954 gebaut, dann wurde die Produktion in den Fabrikhallen an der Millers Road in Warwick (Warwickshire) eingestellt. Das Auto war damals den meisten einfach zu teuer, und so wurden lediglich etwas über 500 Nash-Healeys als Roadster und als Coupé hergestellt.

Der Name Nash-Healey setzt sich zusammen aus der amerikanischen Firma Nash Motors (1916 von Charles Nash gegründet) und der in Warwick ansässigen englischen Firma Donald Healey Motor Company (1945 von Donald Healey gegründet).

Die Sportwagen hatten eine Leistung von 125 PS und sollten eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 175 und 200 Stundenkilometern erreichen.

Von den damals produzierten Fahrzeugen hat schätzungsweise ein Viertel überlebt, dementsprechend hoch werden sie bei Auktionen gehandelt, zwischen $60 000 und $80 000.

Den ersten ausgelieferten Nash-Healey Sportwagen erhielt übrigens damals die Sängerin Petula Clark aus der Hand von Donald Healey. Das Kennzeichen: PET 1. Petula erreichte 1953 erstmals die britischen Charts mit dem Liedchen „Where did my snowman go?„.

In diesem Film kann man den „seldom seen Nash-Healey“ eingehender betrachten.

Author: Jack Snell.
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Published in: on 2. September 2021 at 02:00  Comments (3)  

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ein Klasse Klassiker!

  2. Hallo Ingo, von dem Sportwagen Nash-Haley habe ich auch zum ersten Mal durch das Buch von Ralf Kramp gehört, der ein fantastischer Krimiautor ist und zusammen mit seiner Frau Monika das Kriminalhaus in dem Eifelstädtchen Hillesheim führt. Dort kann man im Café Sherlock übrigens zur Weihnachtszeit wunderbaren, köstlichen selbstgemachten Plum Pudding genießen. Mhmm ein Genuss, kann ich nur wärmstens empfehlen…wie auch den Besuch im Krimiarchiv im oberen Stockwerk. Ein Besuch dort lohnt sich sehr, nicht nur für Krimi- und Englandfans.
    http://www.kriminalhaus.de/

    • Hallo Sandra,
      vielen Dank für diese Tipps!! Dort will ich schon lange mal hin, und was Du da schreibst, klingt sehr verlockend.
      Viele Grüße!
      Ingo


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