Fahrbibliotheken in England in Wort und Bild

Einer der Bücherbusse, die in Lincolnshire unterwegs sind.
Photo © Bob Harvey (cc-by-sa/2.0)

Man nennt sie bookmobiles oder book vans, manchmal auch travelling libraries, in Deutschland heißen sie Fahrbibliotheken, also Fahrzeuge mit einem Buchangebot, die vorwiegend in ländliche Regionen beziehungsweise in Orte fahren, in denen sich eine feste Bibliothek nicht lohnt. Gern werden sie von Kindern und älteren Menschen, die nicht mehr sehr mobil sind, genutzt. In der Regel fahren diese Bücherbusse, wie Linienbusse, nach einem festgelegten Fahrplan ihre Routen ab. Die Buchauswahl ist natürlich wegen der Platzverhältnisse überschaubar.

Es gibt Karosseriebaufirmen, die sich auf die Herstellung von bookmobiles spezialisiert haben, und so sieht jeder Bücherbus, vor allem durch die Bemalung und Beschriftung anders aus.

In der TV-Krimiserie „Midsomer Murders“ beziehungsweise „Inspektor Barnaby“ ist Tom Barnabys Tochter Cully einige Male als Fahrerin eines bookvans zu sehen wie zum Beispiel in „Death and Dreams“ (dt. „Trau, schau, wem!“). Dabei handelt es sich um ein nicht ganz so großes Fahrzeug.

Es wurden auch schon Romane geschrieben, in denen ein „bookmobile“ im Mittelpunkt steht wie beispielsweise „The Case of the Missing Book“ aus der Reihe „A Bookmobile Mystery“ von Jack Lombard oder „An Amish Surprise“ aus der „Berlin Bookmobile Series“ von Shelley Shephard Gray, in der die Bibliothekarin Sarah Anne Miller und ihr Bücherbus im Mittelpunkt stehen.

Im Folgenden stelle ich einmal einige englische Bücherbusse im Bild vor.

Ein ziemlich großes Exemplar in Exeter (Devon).
Photo © Robin Stott (cc-by-sa/2.0)
Auf der Isle of Wight.
Photo © Chris Downer (cc-by-sa/2.0)
Haltestelle am Village Green von Wall in Northumberland.
Photo © David Dixon (cc-by-sa/2.0)
Ein Bücherbus mitten in der Einsamkeit von Shropshire. Wer mag hier wohl hinkommen?
Photo © John H Darch (cc-by-sa/2.0)
Es geht auch eine Nummer kleiner wie hier in Wakefield (West Yorkshire).
Photo © Chris Neale (cc-by-sa/2.0)
Published in: on 3. Mai 2022 at 02:00  Comments (4)  

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4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ich muss da sofort an das herrliche „The Uncommon Reader“ von Alan Bennett denken 🙂

  2. Die Schlussszene von Only Two Can Play (Maskell/Sellers 1961) ist eine frühe – und äußerst ikonische – Referenz an die Britischen Bücherbusse (kann leider keinen Screenshot anlegen, schade).

    • Vielen Dank für diesen Hinweis!! Den Film kannte ich noch nicht.

    • Vielen Dank für diesen Hinweis!! Den Film kannte ich bisher noch nicht.


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