Stand-up Comedians: Jimmy Carr

Der 47-jährige gebürtige Londoner Jimmy Carr arbeitete im Marketingsektor der Ölfirma Shell bevor er seine Zukunft in der Unterhaltungsbranche sah und zum populären Fernsehmoderator und Stand-up Comedian mutierte.

Carr war Gastgeber der beliebten Gameshows „Distraction“ und „Your Face or Mine?„, die beide auf dem Sender Channel 4 liefen. Zur Zeit ist er mit der Quiz-Show „8 out of 10 Cats“ im englischen Fernsehen zu sehen, ebenfalls auf Channel 4. Der Titel basiert auf dem Werbespruch „8 von 10 Katzen würden Whiskas kaufen“ des gleichnamigen Katzenfutterherstellers. Die Kandidaten müssen in der Sendung raten, welche Umfrageergebnisse korrekt oder falsch sind.

Jimmy Carrs Auftritte als Stand-up Comedian sind umstritten. „His idea of wit is a barrage of filth and the sort of humour most men grow out of in their teens„, meinte einmal ein Kritiker. Er tritt meist gut gekleidet auf; im Gegensatz dazu sind seine Witze und Acts häufig provokant. Seine Fans lieben ihn und seine DVDs verkaufen sich hunderttausendfach.

Jimmy Carr ist zurzeit wieder mit seiner „Terribly Funny“ Tour quer durch ganz Großbritannien unterwegs, die bis zum Ende des nächsten Jahres geplant ist.
Hier ist ein Auszug aus einer seiner Shows.

Published in: on 30. Oktober 2019 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians – Omid Djalili

Author: Mark Hillary.
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Omid Djalili, Sohn eines iranischen Reporters und einer britischen Modeschöpferin, ist ein Schauspieler und Comedian, dessen „Omid Djalili Show“ auch im deutschen Fernsehen gezeigt wurde (die Folgen 1-12).
Sein Film „The Infidel“ lief auch in deutschen Kinos unter dem Titel „Alles kosher„. Er spielt darin die Rolle des Mahmud Masir, ein Moslem mit pakistanischen Wurzeln, der plötzlich feststellt, dass er in Wirklichkeit Jude ist und Solly Shimshillewitz heißt. Der Film wurde hoch gelobt und machte seinen Namen noch bekannter. Hier ist der deutsche Trailer.

In seinen Auftritten als Stand-up Comedian versteht er es großartig, sich selbst und den Islam auf die Schippe zu nehmen; auch seine Karriere begann, wie die vieler anderer Comedians, beim Edinburgh Festival Fringe; damals, 1995, trat er dort mit „Short, Fat Kebab Shop Owner’s Son“ auf.

Omid Djalili hatte meist kleinere Rollen in einer ganzen Reihe von erfolgreichen Spielfilmen wie u.a. „Notting Hill“, „Fluch der Karibik 3“, „Casanova“ und „James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“.

Hier ein Ausschnitt aus einem Auftritt von Omid Djalili zu sehen.

Published in: on 25. August 2019 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians: Alexei Sayle

Comedian Alexei David Sayle ist ein echter Liverpudlian. Er wurde am 7. August 1952 im Stadtteil Anfield geboren (dort, wo Jürgen Klopps Liverpool FC spielt) und wuchs in der Stadt der Beatles auf. „Alexei Sayle’s Liverpool“ hieß auch seine dreiteilige Fernsehshow, die 2008 ausgestrahlt wurde.
Entdeckt wurde Alexei Sayle 1980 auf dem Edinburgh Festival Fringe, Startrampe vieler später erfolgreicher Comedians. Er bekam eine eigene Show beim Londoner Radiosender Capital Radio und hatte 1982 seinen ersten Auftritt im britischen Fernsehen.
1984 war er mit „Ullo John! Gotta New Motor(hier ist das exzentrische Musikvideo) in den Charts zu finden, dem zwei weitere Singles folgten.
Auch als Filmschauspieler betätigte sich Sayle; so war er in den Spielfilmen „Gorky Park“ (1983) und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989) zu sehen.

Weiterhin ist Alexei Sayle Autor von neun Büchern, darunter seine Autobiografie „Stalin Ate My Homework(2010): „A memoir about how Liverpool, Communism and a mother that his teachers were frightened of, made him want to leave home and make people laugh“.
Der zweite Teil seiner Autobiografie heißt „Thatcher Stole My Trousers“ und erschien 2016.

Seine aktuelle Radioshow trägt den Titel „The Absence of Normal“ und wird von BBC Radio Four gesendet.

Hier ist ein Sayle-Sketch zu sehen…,den sich Katzenfreunde besser nicht ansehen sollten.

Published in: on 17. Juli 2019 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Blackpool in Lancashire zum ersten… Marriott Edgar (1880–1951) und seine bitterböse Geschichte von Albert und dem Löwen

Der Wetherspoon-Pub an der Strandpromenade von Blackpool.
Photo © JThomas (cc-by-sa/2.0)

An der Strandpromenade von Blackpool, direkt neben dem berühmten Turm, findet man einen Pub der Wetherspoon-Kette, der The Albert and the Lion heißt. Das ist ein sehr ungewöhnlicher Name für einen Pub und man fragt sich sofort, woher der Name wohl kommt. Der geht auf einen Comedian zurück, und zwar auf Marriott Edgar, der von 1880 bis 1951 lebte und auch in Blackpool auftrat. Edgar stammte aus Schottland und man kannte ihn vorwiegend durch seine Darstellung von „pantomime dames„, das sind Frauen in den Pantomimes, die durch Männer personifiziert werden. Damit tourte er durch mehrere Kontinente und war sehr erfolgreich. Und dann waren da noch die Monologe, die er schrieb und die er selbst vortrug bzw. sein Bühnenkollege Stanley Holloway. Einer dieser Monologe hieß „The Lion and Albert„, der möglicherweise auf einer wahren Begebenheit basiert und etwas für Freunde rabenschwarzen britischen Humors ist. Stanley Holloway wurde damit berühmt.

Worum geht es in diesem Gedicht? Die Ramsbottoms (Vater, Mutter und ihr kleiner Sohn Albert) machen Urlaub in Blackpool, und da sie sich nicht besonders für Meer und Strand interessieren, gehen sie zusammen in den Zoo. Albert hält einen Stock in der Hand und als sie am Löwenkäfig vorbeikommen, in dem ein Löwe namens Wallace friedlich schläft, stößt ihm Albert seinen Stock tief ins Ohr. Wallace gefällt das überhaupt nicht, er schnappt sich den frechen kleinen Jungen, zieht ihn in seinen Käfig und frisst ihn mit Haut und Haaren auf (inklusive seines Sonntagsanzuges). Was nun folgt ist wirklich rabenschwarzer Humor und gipfelt in der Bemerkung eines Polizeibeamten, er hoffe, dass die Ramsbottoms noch weitere Söhne hätten (so dass ihnen der Verlust Alberts nicht so besonders schwer fiele).

Man muss diese böse Geschichte selbst hören und hier ist sie, von Stanley Holloway vorgetragen, und hier zum Nachlesen.

Den Blackpool Zoo gibt es natürlich heute noch und einer der Bewohner ist ein Löwe namens Wallace…

Apropos „Wallace“: Marriott Edgars Vater Richard hatte 1874 eine Affäre mit einer verwitweten Schauspielerin namens Mary Jane „Polly“ Richards. Sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, der den Namen Richard Horatio Edgar Wallace trug. Ja, das war der spätere berühmte Autor von zahlreichen Kriminalromanen.

Wallace the Lion im Zoo von Blackpool.
Photo © Gerald England (cc-by-sa/2.0)

Stand-up Comedians: Jasper Carrott

Von den unzähligen britischen Comedians finde ich persönlich Jasper Carrott als einen der besten.
1945 wurde er in Birmingham als Robert Norman Davis geboren, und er ist seiner Geburtsstadt bis heute treu geblieben. Es gibt nicht viele Comedians, die wie er den Order of the British Empire erhalten haben. Die Universität von Birmingham verlieh ihm im Jahr 2004  auch noch die Ehrendoktorwürde. In einer Show von Channel 4 erreichte er Platz 20 unter den besten 100 Stand-up Comedians.
Also: viel erfolgreicher kann man wohl kaum noch werden.
Seit über 40 Jahren ist Jasper Carrott schon im Geschäft, hatte unzählige Fernsehauftritte und eigene Shows mit so witzigen Titeln wie „24 Carrott Gold“ oder „Canned Carrott“, hat mehrere Bücher geschrieben und in Filmen mitgespielt.

Hier ist Jasper Carrott in einer Liveshow in Birmingham zu sehen.

 

Published in: on 15. März 2019 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians: Jo Brand

Die Stand-up Comedy ist ja überwiegend eine  männliche Domäne, doch es gibt auch einige Frauen, die sich darin tummeln, z.B. Jo Brand, die sich selbst als „The Sea Monster“ bezeichnet.

Josephine Grace Brand wurde 1957 in Hastings (East Sussex) geboren und arbeitete bis in die 1980er Jahre als Krankenschwester in Londoner psychiatrischen Kliniken, bis man sie dazu überredete, es einmal als Stand-up Comedian zu versuchen.

Gesagt, getan. Jo Brand trat in unzähligen Fernsehsendungen auf und hatte auch ihre eigenen Shows. Von 2009 bis 2012 war sie in der dreiteiligen satirischen Sitcom „Getting on“ (hier ein Ausschnitt) zu sehen, die in einem Krankenhaus des National Health Service spielte und von der Kritik hoch gelobt wurde. Ihre bisher letzten TV-Auftritte waren in der medizinischen Quizshow „Britain’s Best Junior Doctors“ der BBC, die sie moderierte

Jo Brand gehört sicher nicht zu den schlanksten Britinnen. Sie hat damit aber kein Problem, denn sie macht sich in ihren Bühnenshows oft selbst über ihr äußeres Erscheinungsbild  lustig.

Im Herbst vorigen Jahres erschien ihr Buch „Born Lippy: How to do Female„. Hier ist Jo Brand im Londoner Apollo zu sehen.

Published in: on 9. März 2019 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians: Chris Addison

Author: Salim Fadhley
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Der 1972 in Manchester geborene Chris Addison studierte ursprünglich Englische Literatur an der Universität von Birmingham. Bereits 1995 begann er mit seinen ersten Stand-up Comedy-Auftritten und 1998 wurde er in Edinburgh als Best Newcomer bei den Perrier Awards, jetzt Edinburgh Comedy Awards, ausgezeichnet, dem prestigeträchtigsten Preis für Comedians in Großbritannien.

Addison trat in zahlreichen Sendungen bei BBC Radio 4 auf und war auch im Fernsehen tätig, so bei BBC 2 in der Sitcom „Lab Rats„.

Auch schriftstellerisch betätigte sich Chris Addison, so 2006 mit „Cautionary Tales for Grown Upsund 2008 mit „It Wasn’t Me: Why Everybody is to Blame and You’re Not„.

In der Comedy-Serie „The Thick of it“ (2005-2012) spielte Addison den Oliver „Ollie“ Reeder.

Zur Zeit ist er nicht auf Tour, und ich sehe auch noch keine Pläne für das nächste Jahr.

Hier ist Chris Addison in voller Aktion zu sehen.

 

Published in: on 5. November 2018 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians – Tommy Cooper, der Mann mit dem roten Fez

In diesem Haus in der Llwyn-on-Street in Caerphilly (Glamorgan, Wales)  wurde Tommy Cooper geboren.
Photo © Jaggery (cc-by-sa/2.0)

Tommy Coopers Markenzeichen war sein roter Fez. Selten trat er ohne ihn auf. Tommy war Komiker und Zauberer in einer Person, dessen Zaubertricks meist zum Amusement seiner Zuschauer misslangen.

Geboren wurde er 1921 in Caerphilly in Wales und er starb am 14. April 1984 während einer Fernseh-Live-Sendung an einem Herzinfarkt.

Ich liebe ihn besonders in dem Film „The Plank„, den ich in einem Blogeintrag schon einmal vorstellte und in dem er gemeinsam mit Eric Sykes zu sehen ist.

Tommy Cooper hatte schwere Alkoholprobleme und auch in seiner Ehe stand es nicht immer zum besten.  In Umfragen wurde er immer wieder zum größten Comedian aller Zeiten gewählt.

Das Hip Hop Duo dans le sac vs Scroobius Pip hat 2008 einen Song mit dem Titel „Tommy C“ aufgenommen, in dem es um den Comedian geht. Hier ist das Musikvideo zum Song.

Diese Dokumentation zeichnet Tommy Coopers Leben nach und hier ist der Komiker in voller Aktion zu sehen.

Das Buch zum Artikel:
John Fisher: Always Leave Them Laughing – The Definite Biography of a Comedy Legend. HarperCollins 2006. 464 Seiten. ISBN 978-0007215102.

Tommy Coopers Geburtsort ehrte ihn mit diesem Denkmal, das Sir Anthony Hopkins 2008 enthüllte.
Photo © David Dixon (cc-by-sa/2.0)

Ein Graffiti in der Nähe von Exeter (Devon).
Photo © Chris Allen (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 21. September 2018 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians: Sarah Millican

Sarah Millican kommt aus dem Nordosten Englands und zwar aus South Shields (Tyne and Wear). Die 35jährige begann ihre Karriere als Stand-up Comedian im Alter von 29 Jahren und ihre bisherigen größten Erfolge dürften ein Chortle Award 2006, der „if.comedy award“ in der Kategorie „Best Newcomer“ bei dem Edinburgh Festival Fringe 2008 und ein British Comedy Award 2011 gewesen sein.
Doch auch in diesem Jahr ging es nicht schlecht für Sarah weiter, erhielt sie doch den Chortle Award in der Kategorie „Best Headliner“.

Wie viele andere ihrer Stand-up-Kolleginnen und Kollegen auch, trat sie in diversen Fernsehshows auf wie „8 out of 10 Cats“ oder „Mock the Week“. Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie ihre Autobiografie „How to be a Champion„.

Ihre neue Tour „Control Enthusiast“ führt sie vom 01. September in St Helier auf der Insel Jersey bis zum 06. Dezember nach Warrington. Anfang 2019 geht Sarah Millican nach Neuseeland und Australien.

Hier ist ein Auftritt von Sarah Millican im Londoner Apollo zu sehen.

Published in: on 3. September 2018 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians: Adam Bloom

Schon im zarten Alter von 18 Monaten wurde Adam Bloom von seinen Eltern „The Voice“ genannt, mit 10 Jahren wollte er ein Comedian werden und mit 23 Jahren war er einer. Der 1971 in Richmond-upon-Thames geborene Adam Bloom ist auf Comedy Festivals in der ganzen Welt aufgetreten, von Australien über Neuseeland bis nach Südafrika. Im Laufe seiner Karriere hat er eine ganze Reihe von Auszeichnungen gewinnen können wie den Polygram Video Award oder den Stella Artois Award.

Ricky Gervais sagte einmal über ihn: „He has been one of my favourite comedians for about 10 years. He not only has brilliant lines but an intense and fragile honesty“.

Selbstverständlich war und ist Adam Bloom Gast in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen. Hier ein Ausschnitt aus einer seiner Shows.

Im August diesen Jahres ist Adam Bloom wieder auf Tour, in London, Manchester, Brighton und Cardiff.

Published in: on 8. August 2018 at 02:00  Kommentar verfassen  
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UK Pun Championships 2015

Die Stadt Leicester stand in der letzten Zeit häufig im Mittelpunkt des Interesses in England, weil dort die Überreste König Richards III. gefunden worden sind, die am 26. März mit einer großen Feier in der Kathedrale der Stadt beigesetzt wurden.

Vielleicht nicht ganz soviel Aufmerksamkeit wie Richard III. erhielten die 2. UK Pun Championships, die während des Leicester Comedy Festivals im Februar in der Hansom Hall ausgetragen wurden, das der TV-Sender Dave jährlich veranstaltet. Bei diesem Wettbewerb wird der Meister des Wortspiels (pun) ermittelt, und da muss muss man ganz schön konzentriert sein und einen ausgeprägten Sinn für Humor haben.
Die acht Finalisten treten jeweils zu zweit auf, wobei sie sich schnell fünf „puns“ zu Themen ausdenken müssen, die ihnen erst auf der Bühne gesagt werden. Wer am meisten Beifall vom Publikum erhält, kommt eine Runde weiter. Der Champion des Jahres 2015 wurde der in London lebende Schotte Leo Kearse, der schon in der ersten Runde den Vorjahressieger Darren Walsh aus dem Rennen warf und im Finale gegen Rob Thomas gewann. Die Spielregeln mit den fünf Themen gerieten in diesem Jahr etwas aus den Fugen, da sowohl Kearse als auch Thomas in Hochform gerieten und sich einen „pun“ nach dem anderen um die Ohren schlugen, zur Begeisterung der Zuschauer.

Einige Beispiele für die „puns“ von Leo Kearse, die in diesem Jahr Lachsalven des Publikums hervorriefen:
– „I was at hospital last week. I asked the nurse if I could do my own stitches, she said ’suture self‘.“
– „Growing up on a farm, my dad was always telling me to use the indoor toilet. But I preferred to go against the grain.“
– „Marvin Gaye kept a sheep in my vineyard. He’d herd it through the grapevine.“

Typisch englischer/schottischer Humor, der für deutsche Ohren vielleicht nicht gleich auf Anhieb verständlich ist.

Hier ist ein Mitschnitt von den diesjährigen UK Pun Championships…und wer nicht genug von den Wortspielen haben kann, hier sind noch mehr vom Champion Leo Kearse.

Published in: on 29. März 2015 at 03:00  Kommentar verfassen  
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Benny Hills Lied vom tödlichen Kampf zwischen einem Milchmann und einem Backwarenauslieferer

Benny Hills Wachsfigur. Author: Ricardo Liberato. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.

Benny Hills Wachsfigur.
Author: Ricardo Liberato.
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Benny Hill (1924-1992) gehört zu den Legenden der britischen Comedians. Seine populäre Benny Hill Show lief von 1955 bis 1989 und wurde in weit über 100 Länder verkauft, darunter auch nach Deutschland, wo das ZDF die Sendung in den 1970er Jahren ausstrahlte (hier ein Beispiel). Aber eigentlich muss man Benny Hill im Original hören!

Bevor Benny Hill Comedian wurde, arbeitete er u.a. als Milchmann für die Molkerei Hanns Dairy in Eastleigh (Hampshire). Mit einem Pferdewagen lieferte er in der Stadt die Milch aus, und genau diese Tätigkeit inspirierte ihn zu seinem Lied „Ernie (The Fastest Milkman in the West)„, das es zu Weihnachten 1971 auf Platz 1 der britischen Charts schaffte. Benny Hill, der eigentlich Alfred Hawthorne Hill hieß, schrieb den Song selbst und darin geht es um Folgendes:

Ernie ist Milchmann in Eastleigh, wobei der Name der Stadt nicht erwähnt wird, dafür aber die Market Street, die es wirklich in Eastleigh gibt. Er hat sich unsterblich in eine Witwe namens Sue verliebt, der er dreimal pro Woche Kakao ins Haus liefert. Sie würde gern einmal in Milch baden, beichtet sie ihm und prompt bringt ihr Ernie eine ganze Wagenladung davon. Es reicht, wenn die Milch in der Badewanne bis zu meinen Brüsten reicht, meint Sue frivol. So weit so gut, wenn da nicht ein Erzrivale wäre: Two Ton Ted aus Teddington, der im gleichen Ort Backwaren ausliefert. Ted versucht die schöne Witwe mit wohlschmeckenden Fleischpasteten, köstlichen Makronen und wunderbarem Teekuchen herumzukriegen. Eines Tages kommt es zum Showdown, als Ted den Wagen von Ernie vor Sues Haus geparkt vorfindet. Die beiden liebeskranken Streithähne geraten aneinander und bewerfen sich mit den Produkten, die sie eigentlich ausliefern sollen. Ted greift zu seinen Brötchen und Ernie zu seinem Erdbeerjoghurt. Sue versucht noch die beiden zu trennen, doch dann wird der arme Ernie erst von einem steinharten Früchtekuchen getroffen und dann bohrt sich auch noch eine altbackene Schweinefleischpastete in sein Auge. Das war’s dann für Ernie, er überlebt Teds Attacke nicht. Das Ende der Geschichte: Ted heiratet Sue und in ihrer Hochzeitsnacht hören die beiden merkwürdige Geräusche. Ist das Ernie, der sich da als Geist bemerkbar macht? Der arme Dahingeraffte fährt jetzt seine Milchrunden im Himmel, wo die Engel zu seinen Kunden gehören und wo das Leben eines Milchmanns voller Freude und Glück ist. Das ist die Geschichte vom schnellsten Milchmann in Englands Westen.

In Eastleigh hat man eine Straße nach Benny Hill benannt, allerdings nur eine kleine Sackgasse, den Benny Hill Close. Wer nicht weiß, wo Eastleigh liegt: Die Stadt findet man nördlich von Southampton an der Autobahn M3.

Hier ist das Lied und das Video zu „Ernie (The Fastest Milkman in the West)“ zu hören.

Die Market Street in Eastleigh.   © Copyright Peter Facey and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Die Market Street in Eastleigh (Hampshire)
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Der Benny Hill Close in Eastleigh.   © Copyright Peter Facey and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Der Benny Hill Close in Eastleigh.
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Published in: on 29. November 2014 at 02:00  Comments (1)  
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The Goons und ihr „Ying Tong Song“

Die „Goon Show“ war eine sehr beliebte Comedyshow, die in den 1950er Jahren von der BBC im Radio gesendet wurde. Im Mittelpunkt der jeweils 30minütigen Sendungen standen Spike Milligan, Harry Secombe und Peter Sellers, die leider schon gestorben sind. In der Show nahm man alle Aspekte des täglichen Lebens aufs Korn und das auf  skurrile und bizarre Weise. In den zehn Jahren, die die Sendung lief, wurden 250 Episoden ausgestrahlt. Monty Python führte eine Dekade später diesen schrägen Homor in ihren Auftritten und Filmen weiter.

1956 fand man The Goons sogar auf Platz 3 in den britischen Charts und zwar mit ihrem „Ying Tong Song„, den Spike Milligan damals geschrieben hatte. Es ist ein reines Nonsens-Lied, dessen Text absolut keinen Sinn ergibt. Hauptsächlich singen die drei Goons:
Ying tong ying tong
Ying tong ying tong
Ying tong iddle I po
Ying tong ying tong
Ying tong iddle I po
Iddle I po!

Hin und wieder wirft jemand einen Satz ein wie „Get out the rifle, sir.“ oder „What a lovely lovely boy!„, eine Bombenexplosion ist zu hören und eine Sopranstimme singt „Take me back to Vienna“, aber was das alles bedeuten mag??

1973 kam der Song noch einmal in die britischen Charts und erreichte dieses Mal Platz 9.

Die Muppets nahmen sich des albernen Liedchens in einer ihrer Shows an und das hört sich dann so an. Auch Jon Anderson, ehemaliger Leadsänger der Rockgruppe Yes, versuchte sich an dem „Ying Tong Song“, der bei ihm so klingt.

Im Jahr 2005 wurde ein Theaterstück in London uraufgeführt, das noch einmal an die legendäre „Goon Show“ erinnert und den Titel “ Ying Tong – A Walk With The Goons“ trägt.

Hier kann man sich noch einmal genüsslich das Original mit den Goons anhören.

Published in: on 27. August 2014 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians – Norman Collier (1925-2013)

Collier

Am Donnerstag in dieser Woche, am 14. März, starb einer der großen Comedians Englands, Norman Collier, im Alter von 87 Jahren in einem Pflegeheim in Hull in Yorkshire. Hull war immer sein Lebensmittelpunkt gewesen; er wurde hier geboren, verlebte seine Kindheit in der Stadt und wohnte auch später hier, zuletzt in Welton, einem kleinen Dorf vor den Toren Hulls.

Norman Colliers Karriere begann (natürlich auch in Hull) 1948, als er in einem Social Club in der Perth Street für einen dort gebuchten Comedian einsprang, der an dem Abend nicht erschien. In den 1970er und 1980er Jahren erreichte seine Beliebtheit ihren Höhepunkt, als er in zahlreichen Radio-und Fernsehshows auftrat. Er tourte mit seinen Comedyshows durchs ganze Land, aber auch durch andere Länder Europas, durch die USA und Canada. Collier begleitete u.a. Cliff Richard und die Everly Brothers auf ihren Tourneen durch Großbritannien.

Der Mann aus dem Osten Yorkshires war Mitglied der Grand Order of the Water Rats, einer in London basierten Bruderschaft, die sich aus Größen des Showbusiness zusammensetzt und die Gelder für wohltätige Zwecke sammelt. Auch Collier brachte viele tausend Pfund Stirling zusammen, indem er Golfturniere organisierte und die Einnahmen wohltätigen Organisationen zukommen ließ.

Norman Collier hatte in seinen Shows einige „Running Gags„, die zu seinen Erkennungszeichen zählten wie z.B. das fehlerhafte Mikrofon mit dem er sich herumschlug, und der Chicken Sketch, in dem er in die Rolle eines Hühnchens schlüpfte.

Im Jahr 2009 erschien Colliers Autobiografie „Just a Job: The Recollections of Comedian Norman Collier“ (Mike Ulyatt Enterprises, 128 Seiten, ISBN 978-0956175700).

Hier ist eine Kostprobe aus einer seiner Shows.

Published in: on 17. März 2013 at 02:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 21 – John Bishop

John Bishop ist ein Liverpudlian und spricht den dort vorherrschenden Dialekt Scouse; für deutsche Ohren nicht ganz so leicht zu verstehen, aber man hört sich ein. Der 44jährige Comedian hat in seinem Leben schon eine Menge unterschiedliche Dinge getan, von denen er häufig in seinen Auftritten erzählt, so war er schon Fußballspieler, Türsteher in einem Nachtclub und arbeitete in einer pharmazeutischen Firma; auch sein Familienleben und seine Vaterrolle (er hat drei Söhne) finden Niederschlag in seinen Comedy-Performances.

John Bishop ist häufig in Fernsehsendungen zu sehen und war Gast in den einschlägigen Comedyshows. Seine aktuelle DVD „Elvis has left the building“ steht ganz oben auf den britischen Charts und seine Sunshine-Tour, die ihn in den kommenden sechs Monaten kreuz und quer durch das Land führt, ist schon in vielen Städten ausverkauft. Es sieht also zurzeit gut aus für John Bishop.

Hier ist ein Ausschnitt aus einem Auftritt im Londoner „Apollo“:

 

Published in: on 27. Dezember 2010 at 04:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 19 – Michael McIntyre

Michael McIntyre gilt zurzeit als der beliebteste Comedian Großbritanniens. Seine erste DVD (Life and Laughing) war die sich am schnellsten verkaufende Comedy-DVD aller Zeiten; seine zweite (Hello Wembley) übertraf die Verkaufszahlen noch einmal mit 1,4 Millionen Exemplaren.
Im letzten Jahr erhielt er den British Comedy Award for Best Live Stand-up, nachdem er eine lange Tournee durch das Vereinigte Königreich absolviert hatte. Auf BBC 1  läuft seine „Michael McIntyre’s Comedy Roadshow“ und sein erstes Buch „Life and laughing: My story“ (Penguin Books) steht auf den britischen Bestsellerlisten.
Es läuft also alles blendend für den 1976 in London geborenen Comedian.

Hier Michael McIntyres Auftritt im Londoner „Apollo“:

Published in: on 27. Oktober 2010 at 04:52  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 17 – Russell Howard

Russell Howard, 1980 in Bath (Somerset) geboren ist ein Comedian mit zahlreichen Auszeichnungen. Er erreichte 2005 den zweiten Platz der  „Britain’s Funniest Comics“ und wurde „Best Compère“ bei den 2006 Chortle Awards. Ein Compère ist ein Moderator in einem Comedy Club.

Howard arbeitete für die BBC, sowohl im Radio als auch im Fernsehen, wo er in den beliebten Panel Shows „8 out of 10 cats“, „Would I lie to you?“ und „Mock the week“ mitspielte.

Seit Oktober letzten Jahres hat er eine eigene Show bei BBC 3 unter dem Titel „Russell Howard’s Good News„. Howard geht auch auf Tournee, zuletzt Ende 2009 mit „Big Rooms and Belly Laughs„. Pläne für 2011 bestehen bereits; da soll die Tournee „Right Here Right Now“  heißen.

Hier ist ein Auftritt von Russell Howard im Londoner Apollo.

Published in: on 14. Juni 2010 at 13:50  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 14: Marty Feldman

Author: AVRO. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Netherlands license

Marty Feldman war einer der ganz Großen der britischen Comedy-Szene. Der 1934 in London geborene Feldman starb leider schon sehr früh 1982 in Mexiko an einer Lebensmittelvergiftung.

Marty Feldman begann seine Karriere bereits in den 50 Jahren und war in den 60er Jahren im britischen Fernsehen aktiv. Er schrieb die Texte für die erfolgreiche Serie „The Frost Report„, die ein Sprungbrett für einige britische Schauspieler wie John Cleese, Martin Palin und Terry Jones war, den  späteren Monty Pythons.

In der ITV-Comedyshow „At last the 1948 show„, die von 1967-1968 lief, hatte Feldman seine ersten Auftritte vor der Kamera und Anfang der 70er Jahre wurde seine eigene Show „The Marty Feldman comedy machine“ im britischen und amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt. In Deutschland war die Serie ab dem 7. Oktober 1972 ebenfalls zu sehen.

Der Mann mit den Glubschaugen wird unvergessen bleiben. Sehen Sie ihn hier in dem wunderschönen Monster-Sketch.

Published in: on 6. Februar 2010 at 10:00  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 13: Rob Rouse

Rob Rouse, 1974 geboren, war ursprünglich einmal Erdkundelehrer, bevor er auf den Stand-up-Comedy-Zug aufsprang. Nachdem er 1998 den SYTYF-Wettbewerb (So You Think You’re Funny) in Edinburgh gewann, zog er mit seinen Shows durch die Lande.
Bald wurde auch das Fernsehen auf ihn aufmerksam und Rouse wirkte in zahlreichen Sitcoms mit wie „The Bunk Bed Boys“  oder „Grownups“.

Seine letzte Show trug den Namen „My Family…and the Dog that Scared Jesus„. Das Magazin „Time Out“ nennt Rouse „A phenomenal performer…Rob Rouse is a born clown, a latter day Stan Laurel“.

Machen Sie sich hier selbst ein Bild von ihm anhand eines Auftritts in Edinburgh aus dem vergangenen Jahr:

Published in: on 22. Januar 2010 at 14:41  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 12: Dave Spikey

Der 1951 in Lancashire geborene Dave Spikey begann seine Karriere als Comedian im Jahr 1990. Die erste seiner vielen noch folgenden Auszeichnungen war „North West Comedian of the Year„. Das Zusammentreffen mit Peter Kay (s.a. mein Blogeintrag vom 24. Oktober 2009) erwies sich als sehr fruchtbar und beide formten eine Partnerschaft, die  viele Erfolge einbrachte wie die Shows „That Peter Kay Thing“ und „Phoenix Nights“ auf Channel 4 für die er den British Comedy Award erhielt.

Im Jahr 2003 ging er erstmals auf Tournee mit seiner Show „Overnight Success Tour“ und trat in ausverkauften Häusern auf. Die DVD zu der Show wurde ebenfalls ausgezeichnet und verkaufte sich 75 000 mal.

Zwei Jahre lang war Spikey in der populären Comedy-Gameshow „8 Out of 10 Cats“ zu sehen und der bisherige Höhepunkt seiner Karriere war ein Auftritt vor der englischen Königin.

Im Oktober letzten Jahres erschien Spikeys erstes Buch mit dem witzigen Titel „He Took My Kidney Then Took My Heart„.

Der Stand-up Comedian ist auch nach 20 Jahren noch sehr aktiv und gehört zu den populärsten „Witzbolden“ in Großbritannien. Hier ein Ausschnitt aus einer Show.

Published in: on 12. Januar 2010 at 15:56  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 11: Sean Lock

 

Sean Lock wurde 1963 in Woking (Surrey) geboren und ist ein Comedian, der im Radio und Fernsehen zu hören und zu sehen ist, aber auch mit Stand-up Shows durch die Lande zieht. Am 20. Februar beginnt seine neue Tournee „Lockipedia“ im Leicester Curve Theater und endet am 28. Mai im Telford Oakengates Theatre.

„Lockipedia“ ist, in Anspielung auf Wikipedia, „a very unreliable, misleading but highly entertaining information resource. Lockipedia is what Sean ‘knows’ about stuff.“

Sean Lock ging einen ähnlichen Weg wie viele andere Comedians auch. Sein erster Auftritt im Fernsehen war 1993 und ihm gebührt die Ehre, einer der ersten Comedians zu sein, die in der Wembley Arena auftraten. Er hatte kleine Radioshows bei der BBC und bei Channel 4 seine eigene Fernsehshow „TV Heaven, Telly Hell„. Er war auch Gast bei den beliebten Shows „Have I Got News For You“ und „8 Out Of 10 Cats“.

Sean Lock hat eine DVD herausgebracht „Sean Lock Live„, die in Londons HMV Hammersmith Apollo aufgenommen wurde. Hier ist ein Ausschnitt aus einer seiner „Apollo“-Shows.

Published in: on 5. Januar 2010 at 10:18  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 10: Lucy Porter

Mit Lucy Porter möchte ich an dieser Stelle einen weiteren weiblichen Stand-up Comedian (s.a Jo Brand) vorstellen. Die zierliche 37jährige Frau wurde in Croydon geboren und hatte ihren ersten Auftritt in einem Club in Chester. Nachdem sich das gut anließ, fand man sie später bei den Festivals in Brighton und Edinburgh wieder und auch das Fernsehen interessierte sich für sie. Sie trat in mehreren BBC-Comedyshows sowohl im Rundfunk wie im Fernsehen auf.

Ihre Stand-up Show „The Good Life“ wurde auf DVD veröffentlicht und in diesem Jahr ging sie mit ihrer neuen Show „The Bare Necessities“ auf Tour durch Großbritannien und absolvierte 30 Auftritte. Ein Höhepunkt in ihrer Karriere war sicher ihr Auftritt im Caesar’s Palace beim Las Vegas Comedy Festival.

Man beschrieb sie einmal so: Sie hat das Gesicht einer Elfe und das Mundwerk eines Hafenarbeiters.

Machen Sie sich hier selbst ein Bild von ihrem Humor:

Published in: on 28. Dezember 2009 at 10:05  Kommentar verfassen  
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Stand-up Comedians Teil 8: Russell Brand

 

Russell Brand, 1975 in Grays, Essex, geboren, gehört zu den kontroversen Stand-up Comedians, die nicht jedermanns Geschmack sind. Schon sein Äußeres ist gewöhnungsbedürftig, aber auch sein Markenzeichen.

Brand begann 1994 in kleineren Fernsehserien mitzuwirken, arbeitete dann bei MTV und dem Radiosender XFM; bei beiden wurde er gefeuert.

Brand ging in die USA, wo er als Schauspieler arbeitete und die MTV Music Awards moderierte. In England schrieb er 2007  seine Autobiografie „My Booky Wook„, die wochenlang auf den Bestsellerlisten stand. In der letzten Zeit ging sein Name durch die Presse, da er mit der US-Sängerin Katy Perry („I Kissed a Girl“) liiert ist.

Als Stand-up Comedian tourte er mehrfach durchs Land, zuletzt mit seiner „Scandalous„-Tour, die ihn auch in die USA  und Australien führte.

Russell Brand war heroinsüchtig, hatte auch Alkoholprobleme und wurde elfmal von der Polizei verhaftet. Sein Ruf in England war zumindest bis vor kurzem alles andere als gut.

Sehen Sie hier einen Auftritt von Russell Brand.

Published in: on 16. Dezember 2009 at 07:29  Comments (4)  
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Stand-up Comedians Teil 6: Ricky Gervais

 

Ricky Gervais, 1961 in Reading geboren, hatte seinen großen Durchbruch mit der BBC-Comedyserie „The Office„, die in den Jahren 2001-2003 ausgestrahlt wurde und die Gervais gemeinsam mit Stephen Merchant schrieb.

Vorher war Gervais einen Zeit lang Radiomoderator beim Londoner Sender XFM. Im Fernsehen trat er erstmals 1998 in der Sendung „Comedy Lab“ auf.

Nach dem „Office“-Erfolg schrieb das Duo Gervais/Merchant eine weitere Serie für das Fernsehen, die den Titel „Extras“ trug und von 2005-2007 von der BBC ausgestrahlt wurde (in Deutschland war die Serie beim Sender „Comedy Central“ zu sehen).

Ricky Gervais tritt aber auch als Stand-up Comedian auf. Im Jahr 2003 war er mit seiner Show „Animals“ auf Tournee durch Großbritannien, dann folgte die „Politics„-Tour und danach war er mit „Fame“ unterwegs.

Ausgezeichnet wurde der Comedian mit zahlreichen Preisen, u.a. dem Emmy Award und dem Golden Globe. Über Ricky Gervais gibt es noch sehr viel mehr zu berichten, dafür reicht hier leider der Platz nicht aus. Zu empfehlen ist seine Homepage.

Sehen Sie hier einen Ausschnitt aus einer seiner Shows.

Published in: on 29. November 2009 at 10:30  Comments (3)  
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Stand-up Comedians Teil 5: Frankie Boyle

Neben Comedian Jo Brands Buch „Look back in hunger“ (siehe auch mein Blogeintrag vom 15.11.) steht auch die Autobiografie eines weiteren Comedians auf der aktuellen englischen Bestsellerliste: „My Shit Life so Far“ (Verlag HarperCollins) von Frankie Boyle.

Boyle wurde 1972 in Glasgow geboren. Im Alter von 23 Jahren entdeckte er seine Begabung für Stand-up Comedy und brach sein Universitätsstudium ab. Seitdem trat er in vielen BBC-Sendungen auf wie „Have I Got News for You?“ oder „8 out of 10 Cats“. Bekannt wurde er vor allem durch sein Mitwirken bei der Game Show „Mock the Week„, die von Dara O’Briain geleitet wird. Kürzlich kündigte er an, dass er die Show verlassen will und äußerte Kritik an der BBC.

Nachdem Frankie Boyle 2007/08 durch Großbritannien tourte, will er noch einmal im kommenden Jahr von März bis Oktober mit einer neuen Show durch die Lande ziehen und dann soll Schluß sein mit Stand-up Comedy.

Boyle hat vor allem durch seinen schwarzen Humor von sich reden gemacht und eckte dadurch auch manchmal bei seinem Fernsehsender an.

Sehen Sie sich hier einmal ein Beispiel für seine Art des Humors an. In seinen schottischen Dialekt muss man sich allerdings erst einmal einhören.

Published in: on 22. November 2009 at 09:36  Kommentar verfassen  
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Englands beliebteste Stand-up Comedians Teil 2: Billy Connolly

Der Schotte Billy Connolly, der 2003 mit dem Titel „Commander of the Bristish Empire“ (CBE)  ausgezeichnet wurde, gehört zu den britischen Superstars der Stand-up Comedy. Sein Markenzeichen ist sein breiter Glasgower Dialekt und sein großzügiger Gebrauch von Flüchen. Zu seinen Lieblingsthemen gehören Hämorrhoiden, Blähungen, Stuhlgang und Masturbation. Mario Barth lässt grüßen… Aber diese grobe Art von Humor kommt in weiten Teilen der Bevölkerung sowohl in England als auch in Deutschland an.

Hier ein Beispiel eines typischen Connolly-Auftritts in dem es um Schmerzen geht, die von einem der gefährlichsten Fische, dem Steinfisch, ausgelöst werden.

Published in: on 1. November 2009 at 10:24  Comments (2)  
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