Dusty Springfield: „I Just Don’t Know What To Do With Myself“

Dusty Springfields Grab in Henley-on-Thames. Eigenes Foto.

Dusty Springfields Grab auf dem Kirchhof von St Mary’s in Henley-on-Thames (Oxfordshire).
Eigenes Foto.

1964 veröffentlichte Dusty Springfield (1939-1999) den Song „I Just Don’t Know What To Do With Myself„, der von dem legendären US-amerikanischen Songwriterpaar Burt Bacharach und Hal David geschrieben worden war. Als erster nahm diesen Titel 1962 Tommy Hunt auf, Mitglied der Gruppe The Flamingos, der ihm allerdings keinen Erfolg bescherte. Hier ist seine Version zu hören.

Der Produzent Johnny Franz, verantwortlich für zehn Nummer-Eins-Hits in den britischen Charts, wurde auf den Song aufmerksam und meinte, dass ist doch etwas für Dusty und nahm ihn in den Londoner Olympic Studios auf. Arrangiert wurde „I Just Don’t Know…“ von Ivor Raymonde, der Dusty Springfields ersten großen Hit „I Only Want To Be With You“ für sie geschrieben hatte. Der Song erreichte Platz 3 der britischen Charts und war bis dahin ihr größter Erfolg. Dusty Springfield ist meine Lieblingssängerin, über die ich in meinem Blog schon einmal schrieb und deren Grab in Henley-on-Thames ich besuchte; sie starb am 2. März 1999. Ihr richtiger Name lautete Mary Isobel Catherine Bernadette O’Brien.
Hier ist „I Just Don’t Know What To Do With Myself“ zu hören und zu sehen (die grauenvolle Bühnendekoration sollte nicht von dem wunderschönen Lied ablenken!). In dem von Robert Dimery herausgegebenen Buch „1001 Songs, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist“ wird Dustys Stimme folgendermaßen beschrieben: „…eine Mischung aus verhauchter Sinnlichkeit, rauher Leidenschaft und Gefühl, die den Zuhörer glauben machen konnte, er habe eine schwarze amerikanische Sängerin vor sich“. Absolut zutreffend!

Im Jahr 2003 wurde der Bacharach/David-Song von der US-Band The White Stripes neu aufgenommen. Im dazu gehörigen Musikvideo ist eine Engländerin zu sehen, die dabei ihren attraktiven Körper zur Schau stellt: Kate Moss.

Published in: on 4. Juni 2016 at 02:00  Comments (3)  
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Henley-on-Thames (Oxfordshire) und Dusty Springfields Grab

Eigenes Foto.

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Am kommenden Samstag, dem 16. April, wäre die englische Popsängerin Dusty Springfield 72 Jahre alt geworden. Mary Isobel Catherine Bernadette O’Brien, so ihr richtiger Name, wurde 1939 in West Hampstead geboren und sie war eine der Großen in der Popszene der 60er Jahre. Titel wie „Son of a preacher man“, „You don‘ t have to say you love me“ und „I only want to be with you“  gehören zu ihren Klassikern.

Dusty Springfield wohnte die letzten Jahre ihres Lebens in Henley-on-Thames in Oxfordshire und sie starb dort auch an Brustkrebs am 2. März 1999. Kurz vor ihrem Tod wurde ihr der Order of  the  British Empire zugesprochen, den sie eigentlich am Tage ihres Todes aus der Hand der Queen entgegennehmen sollte. Auch ihre Aufnahme in die Rock ’n‘ Roll Hall of Fame in Cleveland, Ohio, erlebte sie nicht mehr.

Die Trauerfeier für sie fand in der Kirche St Mary the Virgin in Henley statt und viele ihrer Weggefährten nahmen daran teil wie Lulu, Elvis Costello und die Pet Shop Boys. Dusty Springfields Grab ist auch auf diesem Friedhof zu finden. Ihre Asche wurde zur Hälfte hier, zur anderen Hälfte in Irland verstreut.
Ihr zu Ehren wird jedes Jahr der Dusty Day abgehalten; ein Tag, an dem sich ihre Fans treffen und ihrer gedenken. Der diesjährige Dusty Day findet am 1. Mai im Londoner South Ealing statt.

Hier ist Dusty Springfield mit ihrem wunderschönen „Goin‘ Back“ zu hören.

 

Eigenes Foto.

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