Mein Buchtipp – Derry Brabbs: The River Thames

Foto meines Exemplares.

Foto meines Exemplares.

Am 1. Dezember 2010 erschien im Londoner Verlag Frances Lincoln ein wunderbares Buch, eines jener Coffe-Table-Books, das man als England-Liebhaber einfach besitzen muss. Das Buch heißt „The River Thames“ und geschrieben hat es Derry Brabbs, der auch für die fantastischen Fotos verantwortlich ist. Brabbs gilt als einer der besten Landschaftsfotografen Englands.

Bei vielen Bildbänden stehen die Fotos im Vordergrund und der Text spielt eine untergeordnete Rolle. Nicht hier: In diesem Buch herrscht ein ausgewogenes Verhältnis. Der Autor führt den Leser von der Quelle der Themse entlang des Thames Paths bis zur Mündung des Flusses in die Nordsee.
Brabbs zeigt uns kleine idyllische Dörfer und Kleinstädte, macht Abstecher in die Nebenflüsse und Kanäle und informiert über Sport und Freizeit auf der Themse. Natürlich werden wir beim Durchqueren Londons auch mit den vielen prächtigen alten und neuen Gebäuden vertraut gemacht.

Es gibt viele Bücher über die Themse, dieses ist eines der schönsten überhaupt!

Brabbs illustrierte u.a. auch Bücher über James Herriots Yorkshire und Alfred Wainwrights Wanderungen durch Nordengland.

Derry Brabbs: The River Thames. London: Frances Lincoln 2010. 256 Seiten. ISBN: 978-0711229587.  Das Buch ist leider vergriffen, aber leicht antiquarisch zu bekommen.

Genau hier, südwestlich von Cirencester in Gloucestershire, entspringt die Themse.   © Copyright David Stowell and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Genau hier, südwestlich von Cirencester in Gloucestershire, entspringt die Themse.
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Und hier mündet die Themse in die Nordsee.   © Copyright John Winfield and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Und hier mündet die Themse in die Nordsee.
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Mein Lieblingsplatz an der Themse: Am Oakley Court Hotel bei Water Oakley in Berkshire. Eigenes Foto.

Mein Lieblingsplatz an der Themse: Am Oakley Court Hotel bei Water Oakley in Berkshire.
Eigenes Foto.

 
 
Published in: on 10. März 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Upper Thames Patrol – Eine Abwehrkette gegen eine mögliche deutsche Invasion im Zweiten Weltkrieg entlang der Themse

Teddington Lock. Ab hier war die Upper Thames Patrol zuständig.    © Copyright N Chadwick and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Teddington Lock in Greater London. Ab hier war die Upper Thames Patrol zuständig…
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Schon bevor der Zweite Weltkrieg ausbrach, hatte man in England große Angst vor einer Invasion deutscher Truppen. Natürlich lag der Schwerpunkt der Abwehrmaßnahmen an den Küsten des Landes, aber auch im Inland traf man Vorkehrungen für den Fall, dass Hitlers Soldaten es schaffen sollten, in England einzudringen.

Im März 1939 wurde die Upper Thames Patrol (UTP) ins Leben gerufen, deren Aufgabe es war, speziell die Brücken und die Schleusen vor feindlichen Sabotageakten zu schützen. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Teddington Lock und Lechlade, ca 200 Kilometer, lagen 35 Brücken und 42 Schleusen, für deren Schutz sich viele Freiwillige zur Verfügung stellten, die rund um die Uhr entlang der Themse patrouillierten. Sie achteten auch darauf, als der Krieg begonnen hatte, dass alle Schiffe die am Fluss lagen, nachts ihre Fenster verdunkelten, damit sie den feindlichen Flugzeugen keine Anhaltspunkte zum Abwurf ihrer Bomben bieten konnten.

Die Patrouillen tagsüber auf der Themse selbst wurden mit Hilfe von Booten aller Art durchgeführt, die entweder die Eigner freiwillig zur Verfügung stellten oder die man einfach beschlagnahmte.

Die Idee, einen Themseschutztrupp auf die Beine zu stellen, stammte von dem Parlamentsabgeordneten Sir Ralph Glyn (MP für Abingdon), dem das Londoner Kriegsministerium die Erlaubnis dafür erteilte. Die UTP wurde zuerst in die Local Defence Volunteers und dann 1940 in die Home Guard integriert. Als die Gefahr einer Invasion gebannt war, löste man sie schließlich auf und gab die Boote wieder an ihre ursprünglichen Besitzer zurück, die sich bestimmt freuten, jetzt wieder ihre „pleasure cruises“ vornehmen zu können.

...bis hier nach Lechlade in Gloucestershire. Das Foto zeigt St John's Lock. Eigenes Foto.

…bis hier nach Lechlade in Gloucestershire. Das Foto zeigt St John’s Lock.
Eigenes Foto.

Published in: on 20. Juni 2015 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Mein Buchtipp – Miranda Vickers: Eyots and Aits – Islands of the River Thames

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

…und wieder ein wunderschönes Buch aus dem Hause „The History Press“ (s. dazu auch meinen Blogeintrag). Miranda Vickers, eigentlich eine ausgewiesene Albanien-Expertin, hat sich in diesem Buch den Themseinseln angenommen, von denen es etwa 190 gibt. Sie beginnt ihre Flussreise mit der Canvey Island in der Themsemündung, gleichzeitig die größte und bevölkerungsreichste Insel, die man eigentlich gar nicht als solche wahrnimmt. Dann geht es flußaufwärts bis zur St John’s Island (dort wo Old Father Thames seinen Fluss bewacht). Viele der Eyots und Aits, so die Bezeichnung der kleinen Themseinseln, sind unbewohnt und von so dichter Vegetation bestanden, dass man sie vom Ufer aus gar nicht als Inseln erkennt.

Aber es gibt auch größere und bewohnte Eyots wie z.B. die hier von mir schon einmal vorgestellte Eel Pie Island; da ist die 300m lange, bananenförmige Thames Ditton Island, auf der 100 Menschen leben, oder Wheatley’s Ait bei Sunbury.

Das Buch von Miranda Vickers macht Appetit auf eine Themsefahrt! Es beinhaltet zahlreiche Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos und ein weiterführendes Literaturverzeichnis. Wer Jerome K. Jeromes Buch „Drei Mann in einem Boot“ gelesen hat (das hier auch mehrfach zitiert wird), dürfte auch dieses sehr schöne Buch in sein Herz schließen.

Miranda Vickers: Eyots and Aits – Islands of the River Thames. The History Press 2012. 144 Seiten. ISBN 9780752462134

Diese Insel heißt einfach The Island und liegt bei Hythe End.   © Copyright Jonathan Thacker

Diese Insel heißt einfach The Island und liegt bei Hythe End.
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Die idyllische Fireworks Ait bei Eton.   © Copyright David P Howard

Die idyllische Fireworks Ait bei Eton.
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Published in: on 22. Dezember 2012 at 02:00  Comments (1)  
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Mein Buchtipp – Peter Ackroyd: Thames, Sacred River

Foto meines Exemplares. Ich besitze nur die deutsche Übersetzung.

Foto meines Exemplares. Ich besitze nur die deutsche Übersetzung.

In meinem Blog habe ich schon mehrere Bücher vorgestellt, die sich mit der Themse beschäftigen, so z.B. Christopher Winn, Derry Brabbs und Hans-Günter Semsek.  Das Nonplusultra aller Themse-Bücher bisher ist aber sicher Peter Ackroyds umfangreiche Darstellung „Thames, Sacred River“ aus dem Jahr 2007, die auch in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Die Themse: Biographie eines Flusses“ (Knaus-Verlag 2008) vorliegt.

Der mit Literaturpreisen überhäufte Peter Ackroyd hat u.a auch eine „Biografie“ über London geschrieben und sich in seinen Büchern mit Thomas More und Charles Dickens auseinandergesetzt.

In seinem Themse-Buch präsentiert er den Fluss von seiner Quelle bei Cirencester bis zur Mündung in die Nordsee, von den Anfängen vor 170 Millionen Jahren bis heute. Unter allen erdenklichen Gesichtspunkten hat Ackroyd die Themse untersucht:
– Der Fluss in der Kunst
– Der Fluss des Kommerzes
– Der Fluss der Arbeit
– Der Fluss des Todes

Ackroyds Themse-Biografie ist ein gewaltiges Werk von über 500 Seiten, davon 7 Seiten Bibliografie; darin steckt ein enormer Aufwand an Recherchearbeit, aber das kennt man ja von dem Autor, dessen Buch über London 800 Seiten umfasst.
Wer sich für die Themse interessiert, dem kann ich dieses Standardwerk sehr empfehlen!

In diesem Film stellt Peter Ackroyd sein Buch vor.

Peter Ackroyd: Thames, Sacred River. Chatto & Windus 2007. 512 Seiten. ISBN 978-0701172848.

Die Themse bei Water Oakley in Berkshire. – Eigenes Foto.

Published in: on 12. April 2012 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Urlaub mit dem Ruderboot auf der Themse – Wie einst Jerome K. Jeromes „Drei Mann in einem Boot“

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Wer erinnert sich nicht an Jerome K. Jeromes berühmtes Buch „Drei Mann in einem Boot (ganz zu schweigen vom Hund)„, das 1889 erschien und noch immer zu den besten Themse-Klassikern aller Zeiten gehört?
Die drei Männer + Hund befuhren die Themse mit einem Ruderboot, mit einem sogenannten Thames Camping Skiff. Das ist eine Art „Wohn-Ruderboot“ mit einer Plane, die man bei schlechtem Wetter über das Boot spannen kann und die auch nachts als Abdeckung dient, wenn man auf dem Mini-Schiff schläft. An Bord findet sich alles, was man für einen mehrtägigen Themsetrip benötigt: Eine Kochstelle, Geschirr und Besteck.

Wer seinen Urlaub einmal wie die drei Männer auf der Themse verbringen möchte, kann das heute auch noch tun. Die Firma Thames Skiff Hire in Walton-on-Thames in Surrey vermietet sieben sorgfältig gepflegte Skiffs, von denen die meisten schon mehr als hundert Jahre auf dem Buckel haben.
Edward, Megan und Ty-Ho, so die liebevollen Namen der Boote, sind die ältesten und sie waren sogar schon in mehreren Spielfilmen zu sehen, z.B. in „Shakespeare in Love“, „Orlando“ und in der TV-Serie „Great Expectations“.

Der Vorteil eines Skiffs gegenüber einem Narrowboat ist, dass man damit fast überall anlegen und übernachten kann. Natürlich geht es auf dem Boot recht eng zu, aber wer den Oberlauf der Themse einmal in Ruhe befahren möchte und keine Probleme damit hat, eine Zeit lang etwas primitiver zu leben, der ist mit einem Boot von Thames Skiff Hire sicher bestens bedient.

Übrigens: Ein Dosenöffner gehört zur Grundausstattung!! (Man denke nur an die Probleme, die die drei Männer im Boot mit dem Öffnen einer Ananasdose hatten).

Wie man im Handumdrehen eine Plane über das Skiff ziehen kann, zeigt dieser Film.

Thames Skiff Hire
64 Carlton Road
Walton-On-Thames
Surrey
KT12 2DG
Tel. 01932-232433

Das Buch zum Artikel:
Christopher Winn: I Never Knew That About the River Thames. Ebury Press 2010. 288 Seiten. ISBN 978-0091933579. (Sehr zu empfehlen!!)

Published in: on 5. März 2012 at 02:00  Comments (1)  
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Die Thames Mudlarks – Schatzsuche im Schlamm der Londoner Themse

Die Themse bei Chiswick.   © Copyright Stefan Czapski and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Die Themse bei Chiswick.
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Mitten in London beträgt der Unterschied zwischen Ebbe und Flut mehrere Meter, d.h. dass bei Wasserniedrigstand für einige Stunden Teile der Themse zum Vorschein kommen, die sonst vom Wasser überspült sind. Das ist die Zeit, zu der man die Mudlarks bei ihrer Arbeit beobachten kann. „Mudlark“ heißt soviel wie „Schmutzfink“ und eine schmutzige Arbeit ist das schon, was diese Leute hier tun. Mit Hilfe von Metalldetektoren suchen sie den Uferschlamm ab auf der Suche nach „Schätzen“, wobei das Wort „Schatz“ im weitesten Sinne gebraucht wird.

Die Mudlarks gab es auch schon im 18. Jahrhundert; das waren damals Menschen, die von der Suche nach Wertsachen im Themseschlamm ihren Lebensunterhalt bestritten. Gegenüber damals ist das heutige Suchen sicher angenehmer, denn die Themse gilt jetzt als einer der saubersten Flüsse Europas.

Die 1980 gegründete Society of Thames Mudlarks besitzt die „Lizenz zum Suchen“, die ihr von der Port of  London Authority ausgestellt worden ist. Alles, was die Mitglieder der Gesellschaft im Schlamm der Themse an historischen Artefakten finden, müssen sie dem Museum of London melden, das mittlerweile über eine umfangreiche Sammlung an Themsefunden besitzt.

Was findet man denn nun in dem Schlamm? Neben Dingen des alltäglichen Lebens, die in die Themse geworfen werden, entdecken die Mudlarks auch manchmal jahrhundertealte Gegenstände. So hat eines der Mitglieder der Gesellschaft über 2500 Knöpfe gefunden, von denen die ältesten aus dem 14. Jahrhundert stammen. Diese umfangreiche Knopfsammlung ist auch im Museum of London zu besichtigen. Ferner fand man in dem Schlamm des Flusses Münzen, Halsketten aus der Eisenzeit, Schmuckstücke der Angelsachsen und jede Menge Gegenstände aus der Römerzeit.

Neben der oben erwähnten Society of Thames Mudlarks gibt es noch andere Gruppierungen, die mit Metalldetektoren am Ufer der Themse tätig sind wie beispielsweise die Thames and Field Metal Detecting Society.

Dieser sehr informative Film zeigt die Arbeit der Mudlarks in London.

Published in: on 21. Februar 2012 at 02:00  Comments (5)  
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„SS Princess Alice“ – Ihr Untergang 1878 auf der Themse war das schwerste Unglück in Friedenszeiten in Großbritannien

Diese Bilddatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Der Untergang des Ausflugsschiffes auf der Wolga vor wenigen Tagen erinnert mich an ein noch größeres Schiffsunglück, das sich am Abend des 3. September 1878 auf der Themse ereignete. Der Raddampfer „SS Princess Alice“ kam von einem Tagesausflug von den Rosherville Pleasure Gardens in Gravesend zurück, als er mit dem Kohlenfrachter „SS Bywell Castle“ kollidierte. Beide Schiffe verunsicherten sich gegenseitig durch unklare Ausweichmanöver, so dass der Frachter den Ausflugsdampfer mittschiffs rammte, der daraufhin auseinanderbrach und innerhalb von vier Minuten sank.
Bei der Katastrophe  wurden die etwa 700 Menschen, die sich an Bord der „SS Princess Alice“ befanden, in die Themse geworfen und lediglich 100 wurden gerettet. Über die Zahl der Geretteten und Ertrunkenen existieren unterschiedliche Zahlen, so dass die hier genannten nur Anhaltswerte sind. Viele Menschen starben, weil sie das total kontaminierte Themsewasser tranken, denn damals leitete man das ungeklärte Abwasser noch direkt in den Fluss ein.

Die Katastrophe war, und ist bis heute,  die verlustreichste in der britischen Geschichte in Friedenszeiten.
Als Konsequenz wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen auf der Themse ergriffen, u.a. eine eindeutige Reglung der Verkehrslenkung, ein Limit für die Zahl der Passagiere, die die Schiffe mitnehmen durften, und die Regelung, dass für jeden Passagier ein Rettungsring an Bord sein musste.

Auch was die Einleitung der Abwässer in die Themse betraf, unternahm man nach dem Unglück  große Anstrengungen, indem Aufbereitungsanlagen gebaut wurden, mit dem Resultat, dass einer der schmutzigsten Ströme Europas zu einem der saubersten der Welt geworden ist. So hat der Untergang der „SS Princess Alice“ wenigstens in dieser Hinsicht etwas erreicht.

North Woolwich Pier, hier wollte die "SS Princess Alice" anlegen© Copyright Christine Johnstone and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

 

 

 

Published in: on 16. Juli 2011 at 04:00  Comments (3)  
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Swan Upping – Eine englische Tradition aus dem 12. Jahrhundert

Author: Philip Allfrey. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Das sogenannte „Swan Upping“ ist eine Zeremonie, die alljährlich in der dritten Woche des Monats Juli auf der Themse in den Grafschaften Middlesex, Surrey, Buckinghamshire, Berkshire und Oxfordshire vollzogen wird. In diesen Tagen werden die Themse-Schwäne eingefangen, gezählt, gewogen, markiert und wieder frei gelassen. Dabei wird auch die Gesundheit der Tiere überprüft.

Die Schwäne auf der Themse gehören traditionell dem Königshaus und zwei Handelsgesellschaften, der  Worshipful Company of Vintners und der Worshipful Company of Dyers. Beim Swan Upping sind alle drei Besitzer dabei und die Leitung der ganzen Aktion untersteht dem königlichen Marker of the Swans. Der Start des Uppings ist in Sunbury und es endet in Abingdon.

Im vergangenen Jahr war erstmals die Queen bein Swan Upping dabei, das in diesem Jahr vom 19. bis zum 23. Juli stattfindet.

Published in: on 11. April 2010 at 10:09  Comments (1)  
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Buchtipp – Hans-Günter Semsek: Die Themse

ThemseJerome K. Jerome und Samuel Pepys sind die ständigen Reisebegleiter auf diesem Trip von der Themsequelle bis zur Mündung des Flusses in die Nordsee. Hans-Günter Semsek hat schon viele Bücher über England geschrieben, dieses ist aber besonders gut gelungen. Die geruhsame Reise führt an romantischen Pubs, sehenswerten Herrenhäusern und rosenumrankten Cottages vorbei und macht so richtig Lust, die 344 Kilometer lange Themse einmal ganz entlangzufahren.

Ein sehr empfehlenswertes Bändchen aus dem Insel-Verlag; 2008 erschienen, 238 Seiten stark und mit 10 EURO recht preiswert.

Published in: on 10. November 2009 at 20:13  Comments (1)  
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