
Photo: Veronica Bautista.
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Um es gleich von Anfang an klarzustellen: Die Fairy Investigation Society beschäftigt sich nicht mit dem Geschirrspülmittel namens Fairy, sondern sie ist eine Vereingung von Männern und Frauen, die auf der Suche nach Feenwesen sind, die Wälder, Wiesen und Auen bevölkern sollen. Sie sind kleine geflügelte Naturgeister mit magischen Kräften, sie sind launenhaft und lieben es, den Menschen Streiche zu spielen.
Wenn man jetzt meint, die Gesellschaft besteht nur aus Spinnern, so stimmt das nicht. Gegründet wurde sie 1927 von Sir Quentin Craufurd, M.B.E., einem Marineoffizier, der sich auch wissenschaftlich mit den ersten Radioübertragungen befasste. Sir Quentin sammelte Belege für die Existenz von Feenwesen und legte ein Archiv an, in dem Feensichtungen festgehalten wurden. Während des Zweiten Weltkriegs ruhten die Aktivitäten der Gesellschaft, doch in den 1950er Jahren nahm sie ihre Arbeit wieder auf und es traten prominente Menschen bei wie zum Beispiel Walt Disney, der RAF-Offizier Hugh Dowding, Kommandeur bei der Luftschlacht von England im Zweiten Weltkrieg, und der schottische Schriftsteller Alasdair Alpin MacGregor. In der ursprünglichen Gesellschaft durften nur „believer“ Mitglied werden, heute können auch Skeptiker eintreten. Im Laufe der Zeit war die Fairy Investigation Society dem Spott vieler augesetzt, die das alles als Unsinn abtaten, mit was sich die Mitglieder der Gesellschaft da beschäftigten.
In meinem Blog habe ich mich schon einmal mit den Cottingley Fairies auseinandergesetzt, die 1917 in West Yorkshire für landesweite Aufmerksamkeit sorgten; hier nachzulesen.
Hier ist eine Dokumentation zum Thema „Feen“.