The Hummingbird Bakery – Eine der beliebtesten Bäckereien Londons mit eigenem Kochbuch

 

Kochbücher sind in England wahre Verkaufsschlager. In dieser Woche finden sich auf der englischen Top 10-Bestsellerlisterliste gleich 4 Kochbücher, darunter auf Platz 10 das „The Hummingbird Bakery Cookbook“ von Tarek Malouf.
Die außerordentlich beliebte Hummingbird Bakery hat die Adresse 47 Old Brompton Road in South Kensington, London.
In der 133 Portobello Road wurde das erste Geschäft eröffnet. Im Dezember 2009 wurde ein weiteres in 155a Wardour Street in Soho gegründet. Weitere sollen folgen.

Key Lime Pie, Karottenkuchen, Marshmallow Cupcakes, Kürbiskuchen, Schottergebäck, Hafer und Rosinen-Plätzchen, Brownies, Heidelbeer-Muffins und New York Cheesecake – köstliche Rezepte von Londons beliebtester Bäckerei.
Mit diesem unwiderstehlichem Kochbuch werden Sie sehr schnell erfahren, warum Hummingbird Bakery Fans rund um den Block Schlange stehen für ihre grossartige Backwaren!

Published in: on 30. April 2010 at 18:50  Schreibe einen Kommentar  
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HP Sauce – Man findet sie fast in jedem britischen Lokal

Author: Jonathan Brodsky. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license

Kaum ein Lokal, Pub oder Restaurant in Großbritannien, in dem man auf dem Tisch keine Flasche mit HP Sauce vorfindet. Mit einem Marktanteil von über 70% ist das die beliebteste „Brown Sauce“ im Königreich.
Laut Hersteller enthält HP Sauce folgende Zutaten: Malzessig aus Gerste, Tomaten, Melasse, Branntweinessig, Traubenzucker-Fruchtzucker-Sirup, Datteln, Zucker, Salz, Modifizierte Maisstärke, Roggenmehl, Tamarindenextrakt, Gewürze und Zwiebelextrakt. Und man schüttet sie über so ziemlich alles wie man es früher in Deutschland mit Maggi-Soße tat.

Über die Herkunft des Namens gibt es unterschiedliche Interpretationen. Zum einen soll „HP“ für Houses of Parliament stehen, wo die Soße erstmals in einem Restaurant verwendet worden sein soll. Eine Abbildung des Parlamentsgebäudes ziert bis heute jedes Etikett der Flasche. Zum anderen heißt es, „HP“ sind die Initialen von Harry Palmer, der das Rezept kreiert haben soll.

Im Juni 2005 übernahm der Konzern Heinz die Firma HP Foods vom Konkurrenten Danone für 470 Millionen Pfund.

Published in: on 28. April 2010 at 19:17  Schreibe einen Kommentar  
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The Gherkin – Der sehenswerte Wolkenkratzer in Londons City

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30 St. Mary Axe lautet die Adresse von einem der wohl eindrucksvollsten Gebäude Londons, „The Gherkin„, die Gurke, genannt. Gebaut wurde der Turm von Stararchitekt  Sir Norman Foster in Zusammenarbeit mit Ken Shuttleworth für die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft Swiss Re und zwar von 2001 bis 2004.

Einige Details zum Büroturm: Er ist 180 m hoch, hat 41 Stockwerke und zum Bau wurden mehr als 10 000 t Stahl verwendet. Besonderen Wert legten Bauherrschaft und Konstrukteure auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Im Jahr 2007 wurde das Gebäude für fast eine Milliarde Euro an die deutsche Firma IVG Immobilien verkauft. Mieter in dem Hause sind u.a. die Allianz, die Axa Versicherung und die deutsche Pfandbriefbank AG.

The Gherkin erhielt mehrere Preise wie z.B. den European Steel Structures Award, den London Region Award und den Future Projects Award.

Natürlich reizt ein solch imposantes Gebäude auch Filmemacher. So wurden hier große Teile des Films Basic Instinct 2 mit Sharon Stone und Charlotte Rampling gedreht.

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Published in: on 27. April 2010 at 18:53  Comments (17)  
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Spencer Tunick in Salfords „The Lowry“

 

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The Lowry“  ist ein Gebäudekomplex in Salford (Greater Manchester), der Theater, Gallerien, Bars und ein Tourist Information Centre beherbergt, benannt nach dem einheimischen Künstler Laurence Stephen Lowry (1887 – 1976).

Aus Anlass des 10. Jahrestags der Eröffnung wird dort vom 12. Juni bis zum 26. September die Ausstellung „Everyday People“ gezeigt, in deren Mittelpunkt Fotos und Filme des amerikanischen Künstlers Spencer Tunick zu sehen sein werden.
Tunick ist vor allem bekannt durch seine Installationen nackter Menschen und so wird er am kommenden Wochenende in Salford und in Manchester wieder mit hunderten von nackten Freiwilligen an 8 verschiedenen Standorten sogenannte Installationen vornehmen und diese fotografieren und filmen.
Die Zahl der Freiwilligen, die daran teilnehmen wollen, ist erheblich größer als die tatsächlich benötigten. Seine Bilder sieht Tunick weniger als Aktfotos, vielmehr als Landschaftsskulpturen.
Tunick war in England bereits in London und Newcastle tätig. Man darf gespannt sein, was ihm für „The Lowry“ einfallen wird.

Hier ein Beispiel seiner Kunst.

Published in: on 26. April 2010 at 18:33  Schreibe einen Kommentar  
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Mein Buchtipp – Mike Pannett: „Now then, Lad…“

Foto meines Exemplares.

Foto meines Exemplares.

PC Mike Pannett arbeitet einige Jahre für die Londoner Metropolitan Police; als Yorkshireman zog es ihn aber wieder in seine Heimat zurück und so nahm er eine Stelle bei der Polizei in Malton (North Yorkshire) an. Was er da so alles erlebte, schildert er in seinem Buch „“Now then, Lad…: Tales of a Country Bobby„.
Anstelle von Schwerverbrechern und Drogendealern hat er es im ländlichen North Yorkshire jetzt mit entlaufenen Bullen, Lärmbelästigung bei Rockkonzerten und nächtlichen Streifen zu tun. Außerdem trifft er auf eine sehr reizvolle neue Kollegin…
Es gibt noch einen Nachfolgeband: „You’re Coming with Me Lad: Tales of  a Yorkshire Bobby„, in dem Mike Pannett von weiteren Erlebnissen erzählt.

PC Pannett ist übrigens der Cousin von Peter Walker, der besser unter seinem Pseudonym Nicholas Rhea bekannt ist, und der die „Constable„-Serie geschrieben hat, die unter dem Titel „Heartbeat“  in mehreren hundert Episoden für das Fernsehen verfilmt wurde und in England Kultstatus hat.

 

Published in: on 24. April 2010 at 17:14  Schreibe einen Kommentar  
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Eddie Stobart und seine weiblichen Trucks

 

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Wenn man den Kanal nach England überquert hat und sich auf den Motorway begibt, dauert es meistens nicht lange, bis man einen der vielen Trucks der Firma Eddie Stobart sieht.
Die Ursprünge der Firma gehen bis in die 50er Jahre zurück, aber so richtig ging es erst 1976 los, als Edward Stobart sein Hauptquartier in Carlisle (Cumbria) bezog. Heute ist die Speditionsfirma eine der größten in England.

Die Trucks und ihre Firma haben einige Besonderheiten. Die Fahrer müssen über ein gepflegtes Äußeres verfügen und  z.B. Krawatten tragen. Auch die Trucks sind sehr gepflegt und tragen die Aufschrift „Express Road Haulage“ oder „Trans – Store – Logistics“.
Den ersten 5 Lkws der Firma gab Eddie Stobart Namen und zwar Frauennamen: Twiggy, Tammy (Wynette), Dolly (Parton), Suzie (Quattro)und Tina (Turner). Dieser Brauch ist geblieben und so trägt auch heute noch jeder Eddie Stobart-Truck einen Frauennamen. Je größer die Fahrzeugflotte wurde, umso ausgefallener wurden auch die Namen. Der kürzeste ist zurzeit „Nia“ und der längste „Gladys Duchess of Overton„.

Es gibt einen Fanclub, der tausende Mitglieder nicht nur in Großbritannien zählt und der u.a. ein Spotters Journal und eine Spotter List unterhält, in die man Sichtungen von Stobart-Trucks eintragen kann.

Bücher über das Unternehmen wurden auch geschrieben wie „Only the Best Will Do: The Eddie Stobart Story“ von Noel Davidson und „The Eddie Stobart Story“ von Hunter Davies.

1995 hatte die Gruppe The Wurzels einen Hit mit dem Titel „ I wanna be an Eddie Stobart Driver„.

Heute ist die Firma nicht nur auf der Straße vertreten, sondern sie führt auch Transporte auf der Schiene, per Schiff und per Flugzeug durch, ein Riesenunternehmen.

Dieser Truck heißt "Jenny Anne".    © Copyright Albert Bridge and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Dieser Truck heißt „Jenny Anne“.
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Published in: on 23. April 2010 at 07:00  Comments (4)  
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Stand-up Comedians Teil 16: Jasper Carrott

Von den unzähligen britischen Comedians finde ich persönlich Jasper Carrott als einen der besten.
1945 wurde er in Birmingham als Robert Norman Davis geboren und er ist seiner Geburtsstadt bis heute treu geblieben. Es gibt nicht viele Comedians, die wie er den Order of the British Empire erhalten haben. Die Universität von Birmingham verlieh ihm im Jahr 2004  auch noch die Ehrendoktorwürde. In einer Show von Channel 4 erreichte er Platz 20 unter den besten 100 Stand-up Comedians.
Also: viel erfolgreicher kann man wohl kaum noch werden.
Seit 35 Jahren ist Jasper Carrott schon im Geschäft, hatte schon unzählige Fernsehauftritte und eigene Shows mit so witzigen Titeln wie „24 Carrott Gold“ oder „Canned Carrott“, hat mehrere Bücher geschrieben und in Filmen mitgespielt.

Sehr witzig finde ich seinen Auftritt, in dem er sich mit Chinarestaurants auseinandersetzt:

Published in: on 22. April 2010 at 06:58  Schreibe einen Kommentar  
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Bosworth Battle Field bei Market Bosworth (Leicestershire)

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Am 22. August 1485 stießen in der Nähe der kleinen Stadt Market Bosworth in Leicestershire die Heere von König Richard III. und Heinrich Tudor, Earl of Richmond, dem späteren König Heinrich VII. von England, aufeinander. Der Kampf endete mit dem Tod Richards III., der somit der letzte englische König ist, der in einer Schlacht fiel.
Wie ich schon in einem früheren Blogeintrag schrieb, ist meine Frau Mitglied der englischen Richard III Society und so war ein Besuch des Schlachtfeldes unumgänglich. Fast alle früheren Schlachtfelder bestehen heute aus Wiesen und Feldern, einige sind bebaut worden und ab und zu findet man ein kleines Denkmal, das auf die historischen Ereignisse an dieser Stelle hinweist.

Nicht so beim Bosworth Battlefield! Hier findet man das Bosworth Battlefield Heritage Centre and Country Park. Hier kann man u.a. auch Hochzeiten und Kinderpartys feiern, hier gibt es das Tithe Barn Restaurant und natürlich darf der unvermeidliche „Gift Shop“ auch nicht fehlen.

Um sich ein Bild von der Schlacht machen zu können, gibt es den Battlefield Trail, ein Fußweg, der 2,5 Km durch das Gebiet führt, in dem vor mehr als 500 Jahren viele Menschen den Tod fanden. Wir sind den Trail auch gegangen; er ist sehr interessant aufbereitet mit zahlreichen Hinweisen auf die Schlachtformationen. Auch der Ort an dem Richard III umgekommen sein soll, ist markiert.
Eine umfangreiche Ausstellung mit archäologischen Funden ist im Besucherzentrum zu sehen.
Wer sich für Richard III.,  Heinrich VII und die Rosenkriege interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten.
Mein Souvenir-Tipp: Das ‚Let Battle Commence‘-Ale, ein spezielles Bier, nach mittelalterlichen Rezepten gebraut.

Bosworth Battlefield Heritage Centre and Country Park
Sutton Cheney
Nr. Market Bosworth
Nuneaton
Leicestershire
CV13 0AD
Tel. 01455 290429

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Published in: on 21. April 2010 at 07:50  Schreibe einen Kommentar  
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Hungerford (Berkshire) – Schauplatz des schlimmsten Amoklaufs in der englischen Geschichte

 

Hungerford Town Hall. – © Copyright Chris Talbot and licensed for reuse under this Creative Commons Licen

Immer wenn ich auf der A4 in Richtung Westengland fahre und durch die Stadt Hungerford fahre, muss ich an den entsetzlichen Amoklauf Michael Ryans denken, der hier am 19. August 1987 in einer Stunde 16 Menschen erschoss und weitere 15 verletzte.
Wahllos schoss er auf alles, was sich ihm in den Weg stellte: auf Kinder, auf Polizeibeamte, auf Sanitäter, und er erschoss sogar seine eigene Mutter.
Zuletzt verbarrikadierte sich Michael Ryan im John O’Gaunt Community Technology College und tötete sich selbst mit einem Kopfschuss.

Der Amokläufer war zu der Zeit arbeitlos.Ryan hatte eine ausgeprägte Vorliebe für Waffen und er besaß 6 Exemplare, darunter auch eine chinesische Version der russischen Kalashnikov AK-47. Für alle Waffen hatte Ryan eine gültige Lizenz.
Michael Ryan traf der Tod seines Vaters schwer und man vermutete, dass er danach mental immer instabiler wurde. Ob das der Grund für seinen Amoklauf war?
Es gibt eine Dokumentation über das Hungerford Massacre. Hier ist der erste Teil:

Published in: on 20. April 2010 at 14:23  Schreibe einen Kommentar  
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Britain’s scariest roundabouts – Kreisverkehre für Fortgeschrittene

Hanger Lane Gyratory.    © Copyright David Hawgood and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Hanger Lane Gyratory.
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Wenn jemand zum ersten Mal nach England fährt und das Kreisverkehrfahren noch nicht so richtig verinnerlicht hat, sollte er folgende 10 Roundabouts meiden wie der Teufel das Weihwasser!

  • Hanger Lane Gyratory System, west London
  • Spaghetti Junction, Birmingham
  • Marble Arch, central London
  • Elephant and Castle, south London
  • South Mimms, A1/M25, Herts
  • M4/M5 interchange, Bristol
  • Magic Roundabout, Swindon, Wiltshire
  • M8 junctions through central Glasgow
  • Mancunian Way junctions, Manchester
  • Sheriffhall Roundabout, Edinburgh

Das Hanger Lane Gyratory System (klingt schon irgendwie abschreckend) im Westen von London, dort wo sich die A40 und die A406 kreuzen, ist also Großbritanniens fürchterlichster Kreisverkehr. Ich bin ihn leider noch nicht gefahren; leider, weil ich Kreisverkehre liebe. In den Kreisverkehr münden nicht nur diese beiden großen Trassen, sondern auch noch einige kleinere Straßen. Mitten in dem riesigen Roundabout liegt übrigens…eine Station der London Underground, warum auch nicht?

Gefahren bin ich schon Hitliste Platz 4, den Elephant & Castle in London, Platz 5, die M4/M5 Interchange in Bristol und, mein Liebling,  den Platz 7, den Magic Roundabout in Swindon (s. hierzu meinen speziellen Blogeintrag)

 

 

Published in: on 19. April 2010 at 18:04  Comments (2)  
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Meine Lieblings-Pubs – The Salisbury in London

Schöne Verzierungen im Inneren des "The Salisbury". - © Copyright Colin Smith and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

90 St. Martins Lane, Covent Garden, London WC2N 4AP, so lautet die Adresse von einem der schönsten Pubs in ganz England, dem „Salisbury„, benannt nach dem Marquess of Salisbury, Robert Gasgoyne-Cecil, der von 1885 bis 1902 dreimal Premierminister war und dessen Bild auch das Pubschild ziert.

Ursprünglich 1882 als Restaurant mit dem Namen „Salisbury Stores“ gegründet, wurde es einige Jahre später in einen Pub umgewandelt.

Was gibt es hier nicht alles zu sehen: Große dekorative Spiegel, bronzene Nymphen, Art-Nouveau-Lampen, Trennscheiben aus Glas mit eingeritzten Motiven.

Über der Eingangstür wird ein kleines Vordach von zwei Engeln gestützt; im Sommer hängen Blumenampeln vor dem Haus. „The Salisbury“ erinnert mich immer wieder an eine Pariser Brasserie aus der Belle Epoque.

Ein großartiger Pub, der täglich ab 11 Uhr (am Wochenende ab 12 Uhr) durchgehend bis mindestens 22.30 Uhr geöffnet hat. Man kann hier sein gepflegtes Pint trinken oder auch traditionelle englische Gerichte zu sich nehmen. Der mit dem selten vergebenen Beautiful Beer Platinum Award ausgezeichnete Pub ist immer eine gute Adresse, wenn man sich dem Londoner Trubel einmal für eine Weile entziehen möchte oder für ein Glas Bier/Wein vor einem Theaterbesuch, denn mehrere Theater liegen in unmittelbarer Nähe.

Published in: on 18. April 2010 at 08:59  Schreibe einen Kommentar  
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Der Snake Pass in Derbyshire

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Der Snake Pass ist ein etwas höher gelegener Teil der A 57 im Peak District, die von Sheffield nach Manchester führt. Genau genommen ist es die Straße zwischen Glossop und dem Ladybower Reservoir.  Dieses Teilstück windet sich zwar in einigen Teilen wie eine Schlange, doch der Name kommt von dem „Snake Pass Inn„, der an der Straße liegt. Der Pub hieß früher nur Snake Inn und trug das Wappen der Herzöge von Devonshire. Teil des Wappens ist eine sich auf einem Helm windende Schlange.

Bereits 1820 wurde die Straße als direkte Verbindung zwischen den beiden Großstädten gebaut, verlor aber im 20. Jahrhundert an Bedeutung, weil eine weiter nördlich gelegene Straße gebaut wurde, die nicht so hoch gelegen ist und im Winter nicht so leicht durch Schneeverwehungen gesperrt werden muss.

Der Snake Pass ist nicht so ganz einfach zu befahren und er hat eine hohe Unfallquote.

Published in: on 15. April 2010 at 20:18  Schreibe einen Kommentar  
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Mein Buchtipp – Paul Gogarty: The Water Road

Foto meines Exemplares.

Foto meines Exemplares.

 

In meinem Blogeintrag vom 04.03. stellte ich Paul Gogartys Buch „The Coast Road“ vor, in dem er seine Reise mit einem Wohnmobil entlang der englischen Küste beschrieb.
Gogarty hatte davor schon einmal eine Reise quer durch England unternommen und zwar mit einem Hausboot; und diese Reise fand Niederschlag in seinem Buch „The Water Road: A Narrowboat Odyssey through England“.
In vier Monaten fuhr Paul Gogarty 900 Meilen auf englischen Kanälen, beginnend in London auf der Themse. Seine Fahrt mit einem „narrowboat“ führte ihn bis in den Norden Englands, wobei er u.a. den Grand Union Canal, den Oxford Canal und den Leeds & Liverpool Canal benutzte.
Die gemächliche Fahrt führte ihn durch Dutzende von Schleusen, verträumte Bilderbuch-Landschaften, durch nordenglische Städte, in denen er mit den Schattenseiten der Gesellschaft konfrontiert wurde (z.B. mit aggressiven Jugendlichen) und er begegnete vielen interessanten, hilfsbereiten und freundlichen Menschen.

„The Water Road“ führt den Leser in das „slow England„, abseits der Autobahnen und Schnellstraßen, in stimmungsvolle River-Pubs, in denen man mit anderen Menschen schnell ins Gespräch kommt.
Leider ist das bereits 2002 erschienene Buch nicht mehr lieferbar, aber noch antiquarisch zu bekommen. Ich habe es mit sehr viel Vergnügen gelesen!
Paul Gogarty: The Water Road. London: Robson Books 2003. 364 Seiten

Published in: on 14. April 2010 at 19:48  Comments (1)  
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Loose Women – Die ITV-Erfolgsshow seit 1999

Am 6. September 1999 wurde die erste Folge der 60minütigen Talkshow „Loose Women“ von ITV ausgestrahlt und heute erfreut sich die Serie größerer Beliebtheit als je zuvor.
4 Frauen sitzen zur Mittagszeit an einem Tisch und diskutieren mehr oder weniger ernsthaft über Themen des täglichen Lebens, die überwiegend Frauen interessieren, die um diese Zeit auch die Mehrheit der Fernsehzuschauer bilden. Sex, Promis und Politik sind beliebte Themen über die sich ausgiebig streiten lässt.

Das „Panel“, also die Zusammensetzung der 4 Frauen wechselt, wobei einige schon seit vielen Jahren dabei sind und mittlerweile Kultstatus erreicht haben wie Lynda Bellingham, Coleen Nolan, Carol McGiffin oder Sherrie Hewson.
Die Serie erhielt in diesem Jahr sogar den National Television Award in der Kategorie „Most Popular Factual Programme“ und hat damit den Vorjahressieger „Top Gear“ von diesem Rang verdrängt.

Die außerordentliche Beliebtheit der „Loose Women“ manifestiert sich auch auf dem Buchmarkt, wo zurzeit gleich mehrere Titel unter den TOP 10 zu finden sind, die direkt und indirekt damit zu tun haben:

– „The little book of Loose Women“ (Hodder & Stoughton)
Lynda Bellingham: „Lost and found: my story“ (Ebury Press)
Coleen Nolan: Mum to Mum – Happy memories and honest advice, from a real Mum (Sidgwick & Jackson)

Carol McGiffins „Oh Carol! – life, love and telling it it like it is“ (Hodder & Stoughton) erscheint am 27. Mai und dürfte auch gute Chancen für einen Platz auf den britischen Bestsellerlisten haben.

Wie heiter es in der Show manchmal zu geht, kann man hier sehen.

Published in: on 13. April 2010 at 18:25  Schreibe einen Kommentar  
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Craven Cottage – Das Stadion des Fulham Football Clubs

 

 

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Wenn man den Namen Craven Cottage hört, denkt man erst einmal an ein kleines rosenumranktes Landhaus in den Cotswolds. Doch weit gefehlt – hier handelt es sich um das Stadion des Londoner Premier League-Vereins Fulham F.C., der kürzlich auch in Deutschland in aller Munde war, da er den VFL Wolfsburg aus dem Europa-Cup kickte.

Craven Cottage war einmal ein Jagdhaus auf dem gleichen Gelände und wurde 1780 von dem 6. Baron Craven erbaut. Edward Bulwer-Lytton, der „Die letzten Tage von Pompeji“ schrieb, hat darin einmal gewohnt. 1888 brannte das Cottage bis auf die Grundmauern ab und das Gelände verwilderte komplett.

Der 1879 gegründete Fussballverein von Fulham suchte in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts einen Ort, wo er seine Spiele austragen konnte und das direkt an der Themse gelegene Gelände sagte dem Verein zu. 1896 wurde ein noch recht primitives Stadion gebaut. Der schottische Architekt Archibald Leitch, der schon das Ibrox-Stadion für die Glasgow Rangers erbaut hatte, entwarf dann 1905 das heutige Backsteingebäude namens Craven Cottage, das im Lauf der Jahrzehnte mehrfach erweitert wurde.

Das Stadion liegt an der Stevenage Road im Londoner Stadtteil Hammersmith and Fulham und bietet 25 700 Plätze. Der Besitzer und Vorsitzende des Londoner Vereins, der immer im Schatten der großen Fußballclubs Chelsea und Arsenal stand, ist der amerikanische Milliardär Shahid Khan, früher war es einmal Mohamed al-Fayed.

Nachtrag: Seit dem 14. Februar ist Felix Magath der neue Trainer des Vereins.

Swan Upping – Eine englische Tradition aus dem 12. Jahrhundert

Author: Philip Allfrey. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Das sogenannte „Swan Upping“ ist eine Zeremonie, die alljährlich in der dritten Woche des Monats Juli auf der Themse in den Grafschaften Middlesex, Surrey, Buckinghamshire, Berkshire und Oxfordshire vollzogen wird. In diesen Tagen werden die Themse-Schwäne eingefangen, gezählt, gewogen, markiert und wieder frei gelassen. Dabei wird auch die Gesundheit der Tiere überprüft.

Die Schwäne auf der Themse gehören traditionell dem Königshaus und zwei Handelsgesellschaften, der  Worshipful Company of Vintners und der Worshipful Company of Dyers. Beim Swan Upping sind alle drei Besitzer dabei und die Leitung der ganzen Aktion untersteht dem königlichen Marker of the Swans. Der Start des Uppings ist in Sunbury und es endet in Abingdon.

Im vergangenen Jahr war erstmals die Queen bein Swan Upping dabei, das in diesem Jahr vom 19. bis zum 23. Juli stattfindet.

Published in: on 11. April 2010 at 10:09  Comments (1)  
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Saltaire – Viktorianische Mustersiedlung bei Bradford (West Yorkshire)

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Saltaire ist eine 1851 gegründete viktorianische Mustersiedlung bei Bradford in der Grafschaft West Yorkshire. Benannt wurde die Siedlung nach ihrem Gründer Sir Titus Salt und dem Fluss Aire, in dessen Tal die Siedlung liegt.
Sir Titus war Textilfabrikant und er baute für seine 3000 Arbeiter und deren Familien eine nach damaligen Maßstäben sehr moderne und fortschrittliche Siedlung, deren Wohnhäuser gute sanitäre Einrichtungen hatten.
In Saltaire gab es weiterhin Parkanlagen, eine Bibliothek, ein Krankenhaus und eine Kirche. Was es nicht gab, waren Pubs. Sir Titus führte ein strenges Regiment und war sehr autoritär. In Pubs sah er die Gefahr, dass sich dort seine Arbeiter unter dem Einfluss des Alkohols vielleicht gegen ihn verbünden könnten.

Die Siedlung wurde 2001 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. In den ehemaligen Fabrikgebäuden findet sich u.a. die weltweit größte Ausstellung von Werken des Künstlers David Hockney, der 1937 im benachbarten Bradford geboren wurde.

The Lincolnshire Poacher – Die inoffizielle Hymne von Lincolnshire

Das alte Volkslied „The Lincolnshire Poacher„, also der Wilderer aus Lincolnshire, ist ein Ohrwurm, der, einmal gehört, immer im Gedächtnis bleibt. Die erste gedruckte Version des Liedes stammt aus dem Jahr 1775  und es wird als die inoffzielle „county anthem“ von Lincolnshire betrachtet. Der „Wilderer“ ist auch das Regimentslied des 2. Bataillons des Royal Anglian Regiments.

BBC Radio Lincolnshire benutzte viele Jahre lang einige Takte aus dem Lied als Jingle vor dem Beginn der Nachrichtensendungen. Es gibt einige Pubs, die sich des Namens bedienen und ein Magazin namens „The Lincolnshire Poacher„, das vierteljährlich in Lincoln erscheint. Ja, es gibt sogar eine Käsesorte mit dem Namen, der in Alford hergestellt wird.

Hier ist eine Version des Liedes, die von Chris Sarjeant vorgetragen wird.

Published in: on 8. April 2010 at 19:02  Comments (1)  
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Mood Mosaic: A Touch of Velvet

 

Mark Wirtz. This work is released into the public domain

Mark Wirtz.
This work is released into the public domain

Hinter „Mood Mosaic“ verbirgt sich der Produzent und Komponist Mark Wirtz.  Der 1943 in Straßburg geborene Arztsohn schwärmt für den Rock’n’Roll und wird deshalb zum schwarzen Schaf der Familie. Seine Eltern schicken ihn aufs Internat, doch von dort haut er mit 16 Jahren ab nach London, wo er tagsüber Kunst studiert und abends in einer Rockband spielt.

Im Januar 1966 nimmt er gemeinsam mit den Ladybirds unter dem Pseudonym Mood Mosaic das Instrumental „A Touch Of Velvet (A Sting Of Brass)“ auf; hier zu hören. Das gefällt auch den Discjockeys beim Piratensender Radio London. So wird Mike Leckebusch von Radio Bremen darauf aufmerksam und macht den Song zur Erkennungsmusik der TV-Jugendsendung „Beat-Club“. Ab 1977 tanzen auch die mini-rockenden Go-Go-Girls im ARD-„Musikladen“ zu dieser eingängigen Melodie.
(Quelle: BR-Online)

1967 gelingt Mark Wirtz ein weiterer Geniestreich, er schreibt mit Keith West den Song für ein imaginäres Musical „Excerpt From A Teenage Opera“, aufgenommen in den Abbey Road Studios während nebenan die Beatles ihr „Sgt. Pepper“-Album einspielen. Siehe dazu meinen Blogeintrag.

Published in: on 7. April 2010 at 17:27  Schreibe einen Kommentar  
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Bristol ist die radfahrerfreundlichste Stadt Großbritanniens

Fahrradständer und Zahlstation in Bristol. - © Copyright Anthony O'Neil and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Das britische Magazin „Cycling Plus“ hat die 20 größten Städte des Landes unter die Lupe genommen und sie auf ihre „Radfahrerfreundlichkeit“ geprüft. And the Winner is… Bristol. Damit hat die Stadt im Westen Englands Konkurrenten wie Nottingham und Leicester abgehängt.

Vor 2 Jahren hatte das englische Verkehrsministerium Bristol bereits als „UK’s first Cycling City“ gekürt. Die Stadt sollte insgesamt 23 Millionen Pfund erhalten, um die Radwege auszubauen und sicherer zu machen.

Faktoren für die Beurteilung waren u.a. die Zahl der Pendler mit Fahrrad, die Anzahl der Fahrraddiebstähle, die Fahrradwege, die Schadstoffbelastung und die Unfälle, an denen Fahrräder beteiligt waren.
Rob Spedding, der Herausgeber des Magazins „Cycle Plus“ meinte: „Local cyclists still feel that progress isn’t being made quickly enough, but the UK holds up Bristol as a shining example when it comes to the number of riders, bike shops, traffic free routes and low pollution levels.“

Nach dem Pariser Vorbild kann man in Bristol mittels Hourbike jetzt auch Fahrräder mieten.

London rangiert übrigens auf Rang 17; noch schlechter stehen die Städte Glasgow, Birmingham und das Schlusslicht Bradford dar.

Published in: on 6. April 2010 at 19:33  Schreibe einen Kommentar  
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Der ArcelorMittal Orbit in London – Das Prunkstück der Olympischen Spiele 2012?

Er ist noch gar nicht gebaut worden, doch schon wird er heftig diskutiert: Der ArcelorMittal Orbit, der das Wahrzeichen der Olympischen Spiele in London im  Jahr 2012 werden soll.

Verfechter sind zum einen der Bürgermeister von London Boris Johnson, der Stahlmagnat Lakshmi Mittal, der den größten Teil des erforderlichen Geldes beisteuern wird, und selbstverständlich der Architekt des Turmes Anish Kapoor.

Die englische Presse ist von dem Turm nicht so begeistert, obwohl von den Baukosten in Höhe von etwa 19 Millionen Pfund Lakshmi Mittal 16 Millionen Pfund tragen wird. Die „Daily Mail“ meint, der Turm sähe aus, als ob zwei gigantische Kräne miteinander kollidiert wären. In Anspielung an den Pariser Eiffelturm sprach man auch schon vom „Eyeful Tower„. Andere Vergleiche: ‚twisted spaghetti‘, ‚horrific squiggles‘ und ‚Meccano on crack‘. 

Die „Sunday Times“ beklagte kürzlich, dass der Turm nach dem Geldgeber, der Stahlfirma ArcelorMittal, benannt werden soll.

Hier einige Fakten zum Turm:
Die Höhe wird mit etwa 130 Metern angegeben. 700 Besucher pro Stunde sollen ihn besichtigen können. Neben einer Besucherplattform wird es auch noch ein Restaurant in luftiger Höhe geben. Der ArcelorMittal Orbit wird neben dem Olympiastadion stehen, und das wiederum wird im Osten Londons, im Stadtteil Stratford, gebaut.

Hier ein Film über den Orbit.

Pendle Hill (Lancashire) – Der Berg der Hexen

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Der berühmt-berüchtigte Pendle Hill liegt im Nordosten der Grafschaft Lancashire, nicht weit von den Städten Burnley und Clitheroe entfernt.
Hier sollen Anfang des 17. Jahrhunderts 12 Hexen gelebt haben, die 10 Menschen durch Zauberei getötet haben sollen. Ihnen wurde in Lancaster der Prozess gemacht, der als „Pendle Witch Trials“ in die Geschichte eingegangen ist.

Auch heute noch gilt der Pendle Hill als ein Ort, wo merkwürdige Dinge passieren. Im Jahr 2004 war dort die Crew der Fernsehserie „Most Haunted“ und sie hatten hier die schlimmsten Erlebnisse überhaupt. Zu Halloween besuchten sie die Lower Well Head Farm, die Bull Hole Farm und die Tynedale Farm und was sie dort erlebten, war selbst für die hartgesottene Fernsehcrew zuviel.  In Derek Acorah, das Medium der Sendung, fuhr der Geist der Elizabeth Southworth, eine der Pendle Witches, und Stuart Torvelle, der Beleuchter, bekam Atemprobleme und musste aus dem Farmhaus geschafft werden. Die Sendung wurde live von LivingTV übertragen und von Millionen von britischen Fernsehzuschauern verfolgt.

Hier ein Ausschnitt aus „Most Haunted Live“ – Pendle Hill.

Published in: on 4. April 2010 at 08:48  Comments (5)  
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April Fool’s Day

Auch in England liebt man es, jemanden „in den April zu schicken“. Hier einige Beispiele:

The Case of the Interfering Brassieres:
Die „Daily Mail“ berichtete 1982, dass ein Hersteller von BHs versehentlich für die Drähte in den Körbchen eine bestimmte Kupfersorte verwendet hatte, die eigentlich für die Verwendung in Feuermeldegeräten vorgesehen war. Wenn diese Kupferdrähte mit Körperwärme in Berührung kämen, würden sie Störungen beim Rundfunk- und Fernsehempfang auslösen. Der damalige Chef der British Telecom wies daraufhin alle seine Laborantinnen an, den Hersteller ihrer BHs anzugeben.

The 26-Day Marathon:
Ebenfalls die „Daily Mail“ berichtete 1981 von einem japanischen Langstreckenläufer, der aufgrund eines Übersetzungsfehlers annahm, dass der London Marathon nicht über 26 Meilen ging, sondern über 26 Tage. Mehrere Leser der Zeitung berichteten, sie hätten den Läufer irgendwo in England gesehen, wo er einsam seine 26tägige Strecke ablief.

The Swiss Spaghetti Harvest:
In die Annalen der „April Fool’s Day Pranks“ ging eine Meldung des BBC-Magazins „Panorma“ ein, das 1957  von einer Rekord-Spaghetti-Ernte in der Schweiz berichtete. Grund dafür war ein milder Winter und die Eliminierung des Spaghetti-Käfers. Die BBC zeigte dazu Bilder wie Spaghettis von Bäumen geerntet wurden. Viele Zuschauer riefen daraufhin beim Sender an und fragten wie man Spaghetti-Bäume anpflanzt. Die Antwort lautete: „Setzen Sie einen Spaghettizweig in eine Dose mit Tomatensoße und hoffen Sie, dass es klappt“.
Hier ist der Originalbeitrag der BBC aus dem Jahr 1957.

Published in: on 1. April 2010 at 19:27  Schreibe einen Kommentar  
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