The White Hart Hotel in Lincoln (Lincolnshire)

Wer die sehenswerte Stadt Lincoln besucht und dort auch übernachten möchte, dem kann ich das White Hart Hotel im historischen Teil der Stadt empfehlen. Bereits im 14. Jahrhundert war das Haus ein „coaching inn“ und ist bis heute im gleichen Gewerbe geblieben. Der „White Hart“ liegt nur wenige Schritte von der gewaltigen Kathedrale entfernt, die zusammen mit dem York Minster und der Londoner St. Paul’s Cathedral zu den größten Kirchen Englands gehört. Dort wurden auch einige Szenen für den Film „The Da Vinci Code“ gedreht.

Das modern gestylte Grille Restaurant & Bar wird von Chefkoch Michael House geleitet, der einige Jahre für Raymond Blanc gearbeitet hat, dem legendären Chef des Le Manoir aux Quat’Saisons in Great Milton, Oxfordshire.

Die Zimmer des Hotels, von einigen hat man einen Blick auf die Kathedrale, sind modern eingerichtet und kosten pro Nacht zwischen €150 für ein Standard-Doppelzimmer und knapp €200 für eine große Suite. Hotelparkplätze sind vorhanden; sehr angenehm bei der problematischen Parkplatzsituation in Lincoln.

The White Hart Hotel
Bailgate
Lincoln LN1 3AR

Photo © John Sutton (cc-by-sa/2.0)

 

Published in: on 14. Dezember 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Carnarvon Arms – Ein Pub mit Hotelbetrieb vor den Toren des Highclere Castles in Berkshire

Am 13. September 2019 kommt in Großbritannien ein Film in die Kinos, der für hohe Besucherzahlen prädestiniert ist: Die Fortsetzung der TV-Serie „Downton Abbey„, eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Wieder haben sich all die bekannten Schauspieler im Highclere Castle zusammengefunden, um der eigentlich schon tot gesagten Serie neues Leben in Form eines abendfüllenden Spielfilms einzuhauchen. Und alle freut’s, die Seriendarsteller, die Zuschauer und natürlich auch die Carnarvons, die Besitzer des Schlosses, in deren Kasse wieder neues Geld klingelt, denn die Besucherströme ins Highclere Castle werden nach der Premiere des Films wieder stark zunehmen.

Nicht weit von der Zufahrt zum Schloss entfernt liegt The Carnarvon Arms, ein Pub mit Hotelbetrieb, der nach der Besitzerfamilie des Castles benannt ist und der auch durch seine ideale Lage von „Downton Abbey“ profitiert hat. Die ehemalige Kutschenstation wurde im Jahr 2015 von Marco Pierre White übernommen und komplett renoviert, was sich ausgezahlt hat, denn ein Jahr später wurde der Gasthof mit der Auszeichnung Historic Luxury Hotel of the Year versehen, „providing exemplary hospitality and service, innovative design and excellent food“. Hier ist ein Film über das Haus.

The Carnarvon Arms hat schon viele prominente Gäste willkommen geheißen wie zum Beispiel den Dichter Alfred, Lord Tennyson, General Dwight D. Eisenhower, den 34. Präsidenten der USA, und natürlich auch die Filmcrew von Downton Abbey.
Dame Maggie Smith wohnte während der Dreharbeiten vorzugsweise in dem edlen The Vineyard Hotel, nicht weit entfernt In Newbury, das für seinen großartigen Weinkeller im ganzen Land bekannt ist.

The Carnarvon Arms
Winchester Road
Newbury
RG20 9LE

Doubletree by Hilton Cambridge City Centre – Ein empfehlenswertes Hotel am River Cam in der Universitätstadt

Früher hieß es Garden House Hotel, jetzt ist es das Doubletree by Hilton Cambridge City Centre, das zu den Doubletree Hotels gehört, die wiederum zur Hilton-Gruppe gehören. Wer bei einem Cambridge-Besuch ruhig und doch relativ zentral wohnen möchte, der ist in diesem modernen Hotel sehr gut aufgehoben. Man sollte sich ein Zimmer geben lassen, das direkt auf den River Cam hinausgeht, denn der fließt direkt hinter dem Haus vorbei. Ein angenehmer Spaziergang entlang des Cam führt dann direkt ins Zentrum der Universitätsstadt Cambridge.

Das Doubletree Hotel verfügt über ein Fitness-Zentrum und ein Hallenbad, viele der 138 Zimmer haben einen Balkon. Das Frühstück und das Mittag- und Abendessen werden in Marco Pierre Whites Steakhouse Bar & Grill Cambridge eingenommen.

Die Übernachtungspreise (inklusive Frühstück) beginnen bei etwa €180 für ein Doppelzimmer, die Juniorsuite kostet um und bei €280. Ich habe hier zweimal gewohnt und kann das Haus sehr empfehlen!

Doubletree by Hilton Cambridge City Centre
Granta Place
Mill Lane
Cambridge CB2 1RT

Blick aus einem der Zimmer auf den River Cam.
Photo © Barbara Carr (cc-by-sa/2.0)

 

Stanbrook Abbey Hotel in Worcestershire – Eine ehemalige Benediktinerinnenabtei, die zum Hotel umgebaut wurde

Author: Amanda Retreats
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In England gibt es einige Hotels, deren Gebäude früher einmal für religiöse Zwecke verwendet wurden. Als Beispiel nenne ich hier einmal die Nutfield Priory bei Reigate in Surrey; über meinen Besuch in diesem Hotel berichtete ich in meinem Blog. Auch die Stanbrook Abbey südlich von Worcester in der Grafschaft Worcestershire beherbergte einmal Nonnen des Benediktinerordens, die im Jahr 2009 das Haus verließen und sich in den North Yorkshire Moors niederließen. Auch ihr neues Domizil nennt sich Stanbrook Abbey, ist aber ein wesentlich moderneres (und weniger schönes) Gebäude.

Im Jahr 2015 wurde die ehemalige Abtei, die von den Söhnen des berühmten Architekten Augustus Pugin gestaltet wurde; als Hotel eröffnet und 2017 in die Gruppe der Hand Picked Hotels aufgenommen. 55 Zimmer und Suiten stehen den Gästen zur Verfügung, von den kleinen Small Classic Rooms (ca £84) über die Four Poster Rooms (ca £135) bis zur Master Suite (ca £232). Man kann auch das separat stehende, mit dem Hotel durch einen Kreuzgang verbundene Manor House buchen, das vollständig mit Küche und fünf Schlafzimmern ausgestattet ist. Ideal für Hochzeitsgäste, denn Stanbrook Abbey ist beliebt für Hochzeitsfeiern (wie die meisten Country House Hotels in England).

Das Abendessen wird in Sister Charlotte’s Restaurant eingenommen; verantwortlich für die Küche ist Chefkoch Rhys Stone.

In diesem Film sind Bilder vom Hotel zu sehen.

Stanbrook Abbey Hotel
Jennet Tree Lane
Callow End
Worcester WR2 4TY

Published in: on 7. November 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Monkey Island Hotel bei Bray (Berkshire) – Ein Update

Vor fast genau drei Jahren stellte ich in meinem Blog das Monkey Island Hotel bei Bray in Berkshire vor, das kurz danach seine Pforten schloss.
Monkey Island ist eine Insel auf der Themse, ganz in der Nähe von Maidenhead. Bray ist ja das Gourmetdorf Englands; nirgendwo im Land gibt es auf so engem Raum so viele Sterne-Restaurants. Der Waterside Inn bietet neben seinem 3*-Restaurant auch noch luxuriöse Hotelzimmer, und bis Ende 2015 gab es ein weiteres Hotel bei Bray, eben das besagte Monkey Island Hotel. Der Ruf des Themsehotels hatte stark nachgelassen, die Bewertungen wurden immer schlechter. Sehr schade, denn es hat eine außergewöhnlich schöne Lage.

Glücklicherweise wird es demnächst wieder unter neuem Management und neuen Besitzern öffnen. Die Hotelgruppe YTL-Hotels aus Malaysia hat Monkey Island übernommen und komplett umgestaltet. Damit beauftragt wurde die New Yorker Firma Champalimaud Design, die bereits u.a. für das The Ritz-Carlton Kuala Lumpur, The Carlyle in New York und das Dorchester in London gearbeitet hat. Die Eröffnung des Monkey Island Hotels hat sich immer wieder verzögert, aber jetzt soll es bald so weit sein. 38 Zimmer und drei Suiten werden den Gästen zur Verfügung stehen. Einen kleinen Probelauf gab es schon im Sommer bei einem Empfang für den High Sheriff von Berkshire. YTL Hotels hat sich einige namhafte Leute aus London für ihr neues Etablissement geholt; als General Manager wird Lee Kelly fungieren, bisher Gastronomieleiter im Savoy Hotel. Der neue Chefkoch, Will Hemming, war ein direkter Nachbar von Lee Kelly, er war der Head Chef im legendären Simpson’s in the Strand, das neben dem Savoy Hotel liegt.

Bray wird also in Kürze noch mehr zu bieten haben, als es das jetzt schon tut.

Das Café Royal in der Londoner Regent Street

Das ehemalige Café Royal, bevor es zum Hotel umgebaut wurde.
Photo © Christine Matthews (cc-by-sa/2.0)

Nicht nur Paris hatte seine Literaten- und Künstlercafés, auch in London gab es diese Stätten, in denen sich Schriftsteller und Maler zusammenfanden, um dort miteinander ihre Zeit zu verbringen. Das Café Royal in der Regent Street Nummer 68 war eines davon. Es wurde von einem französischen Ehepaar  Daniel Nicholas und Célestine Thévenonin in den 1860er Jahren gegründet. Daniel nannte sich in Daniel Nicols um, und er sah in den folgenden Jahren, dass viele seiner Landsleute in London sein Café aufsuchten, weil es sie an die Pariser Cafés  erinnerten. Einige Jahre später entdeckte auch die Londoner Künstler- und Literatenszene das Lokal an der im Zentrum gelegenen Regent Street und fand sich hier regelmäßig ein.

Die illustren Gäste des plüschigen Cafés waren u.a. Oscar Wilde (nach dem eine Lounge im heutigen Hotel Café Royal benannt ist) und Aubrey Beardsley, die sich hier immer um Punkt 13 Uhr zum Mittagessen einfanden. Der Karikaturist Max Beerbohm war hier häufig anzutreffen wie später Winston Churchill, George Bernard Shaw, Noel Coward und Elizabeth Taylor. Auch der Adel war vertreten wie Edward, Prince of Wales, der spätere Edward VIII, und Diana, Princess of Wales. Irgendwann ließ dann die Attraktivität des Regent Street Cafés nach und es wurde im Jahr 2008 geschlossen.

Ich kannte es noch als Café und Restaurant. Nach der Schließung erfolgte ein kompletter Umbau in den Jahren 2008 bis 2012 und es entstand ein Hotel, das den Namen beibehielt, das 5*-Haus Hotel Café Royal. 160 Zimmer und Suiten stehen den Gästen zur Verfügung, die für eine Übernachtung ein Minimum für rund €450 für ein Standardzimmer einplanen müssen.

Seit kurzem, dem 20. September, gibt es im Hotel die Bar Ziggy’s, eine Hommage an David Bowie und seinen Ziggy Stardust. Der Sänger war gern und häufig im Café Royal, und die Bar ist mit vielen Fotos von ihm dekoriert. Es werden Cocktails angeboten, deren Namen auf Bowies Textpassagen basieren wie zum Beispiel „Tongue Twisting Storm“, „Electric Dream“ und „Tigers on Vaseline“ aus dem Song „Hang on to Yourself„, der auf dem Album „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ zu hören ist.

Hier ist ein Film über das Hotel Café Royal.

Published in: on 10. Oktober 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Chewton Glen Hotel & Spa in New Milton (Hampshire) – Eines der besten Hotels in Großbritannien

Der Schriftsteller Frederick Marryat, der in Deutschland vor allem durch seinen Roman „Sigismund Rüstig“ (Masterman Ready, or the Wreck in the Pacific im Original) bekannt geworden ist, war in Chewton Glen an der Küste von Hampshire häufig zu Gast, denn das Haus gehörte seinem Bruder George Mitte des 19. Jahrhunderts. 1962 wurde Chewton Glen in ein Hotel umgewandelt, das Martin und Trevor Skan gehörte und das sie 40 Jahre lang managten und zu einem der Tophotels in ganz Großbritannien führten. Im Jahr 2006 übernahmen zwei weitere Brüder das Hotel, Ian und Richard Livingstone, denen auch das Schwesterhotel Cliveden, westlich von London, gehört.

Wer hier übernachten möchte, muss schon sehr tief in die Tasche greifen, denn selbst die einfachsten Zimmer, die Garden Rooms, kosten hier schon £325 ohne Frühstück. Wer es komfortabler haben möchte, kann zum Beispiel eine Hot Tub Suite für £850 oder die Masterman Ready Suite für £1170 buchen. Noch exklusiver sind die vier Baumhaussuiten wie The Yews, in die bis zu 12 Gäste passen und die pro Nacht mit £2850 zu Buche schlägt.

Für den Dining Room ist Executive Head Chef Luke Matthews verantwortlich. Wenn man die Tripadvisor-Bewertungen für dieses Jahr liest, gibt es offensichtlich dort Serviceprobleme, was natürlich in einem Haus diesen Ranges nicht sein darf.

Das zur Relais & Chateau-Gruppe gehörende Chewton Glen wurde in den letzten Jahren mit Auszeichnungen geradezu überhäuft und so 2016 zum Beispiel zum Countryside Hotel Of The Year und Spa Hotel Of The Year gewählt.

Chewton Glen Hotel & Spa
Christchurch Road
New Milton
Hampshire BH25 6QS

 

Published in: on 5. September 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Das Holbeck Hall Hotel bei Scarborough (North Yorkshire) – Ein Hotel mit einem dramatischen Ende

Hier stand einmal das Holbeck Hall Hotel.
Photo © Stephen McCulloch (cc-by-sa/2.0)

Am Ende der Seacliff Road am südlichen Rand von Scarborough in North Yorkshire stand einmal ein Hotel mit einem wunderschönen Ausblick auf das Meeer, das Holbeck Hall Hotel. 1879 wurde das Haus erbaut, das zuerst in Privatbesitz war, ehe es später in ein 4*-Hotel umgebaut wurde. Mehr als hundert Jahre stand dieses ansehnliche Gebäude hier am Rand der Klippen, bis es am 5. Juni 1993 in sich zusammenstürzte, wobei glücklicherweise niemand zu Schaden kam, denn das Ende des Hotels hatte sich schon angekündigt. Gefährliche Risse im Gebäude deuteten darauf hin, dass es immer instabiler wurde. Schnell sprach es sich in Scarborough und in der Umgebung herum, dass das Holbeck Hall Hotel bald zusammenstürzen würde und es entstand eine neue Touristenattraktion. Fernsehteams kamen hierher, um das Ende des Hauses zu dokumentieren, das dann an diesem 5. Juni 1993 auch eintraf. Es hatte schwere Regenfälle gegeben, und so kam es zu einem Erdrutsch, der nicht nur Teile des Hotels, sondern auch noch einen ganzen Küstenabschnitt mit 27 000m³ ins Meer spülte. Dieser Film zeigt Archivmaterial vom Einsturz und auf dieser Webseite sind Fotos vom Hotel zu sehen.

Vier Jahre später kam es zu einem Prozess, den die Eigentümer des Holbeck Hall Hotels gegen den Scarborough Borough Council führten. Sie meinten, dass der Council keine Schutzmaßnahmen gegen mögliche Erdrutsche getroffen hatte und daher eine Mitschuld trüge. Das Gericht wies die Anklage aber ab.

Nichts deutet mehr darauf hin, dass hier einmal ein 4*-Hotel stand.
Photo © Nicholas Mutton (cc-by-sa/2.0)

Hand Picked Hotels – Eine empfehlenswerte britische Hotelgruppe

Bei meinen Englandreisen spielen die Hotels, in denen ich übernachte eine wesentliche Rolle. Besonders gern bin ich in historischen Häusern mit offenen Kaminen im Winter, Kerzenbeleuchtung, Four Poster-Betten und gepflegten Restaurants mit leiser Musik im Hintergrund.

Ein Zusammenschluss von individuell geführten Hotels ist die Hand Picked Hotels-Gruppe, die ich sehr empfehlen kann und in denen ich noch nie enttäuscht worden bin. Bereits zweimal wurden die Hand Picked-Hotels zur AA Hotel Group of The Year ernannt, 2004-2005 und 2012-13. Bisher gehören 20 Häuser dazu, die in ganz Großbritannien verteilt liegen; es handelt sich dabei um 4*-Etablissements. In diesem Film kommt die CEO der Hotelgruppe, Julia Hands, zu Wort.

Hier möchte ich einige der „handverlesenen“ Häuser kurz vorstellen:

Woodlands Park Hotel bei Stoke d’Abernon in Surrey. Dieses viktorianische Haus, 1885 erbaut, gehörte dem Industriellen William Bryant und war eines der ersten in Großbritannien, das über elektrisches Licht verfügte. 57 Zimmer und zwei Restaurants stehen den Gästen zur Verfügung.

 

Rookery Hall Hotel bei Nantwich in Cheshire. Das 1816 ebaute imposante Haus gehörte dem wohlhabenden Zuckerplantagenbesitzer William Hilton Cooke, wechselte mehrfach die Besitzer bis es schließlich 1975 zum Hotel umfunktioniert wurde. 70 Zimmer stehen zur Verfügung, die Junior Suite Nummer 25 ist nach dem Erstbesitzer benannt. David Beckham feierte hier seine Verlobung mit Victoria Adams.

Rhinefield House Hotel bei Brockenhurst (Hampshire) im New Forest. Eines meiner Lieblingshotels in England. Ganz abgeschieden gelegen, in einer wunderschönen Parkanlage. Ich berichtete ausführlicher in meinem Blog über das Hotel und seinen Alhambra Room.

Eigenes Foto.

Ettington Park Hotel in der Nähe von Stratford-upon-Avon in Warwickshire. Auch dieses wunderschöne Haus habe ich in meinem Blog schon vorgestellt. Es ist in neogotischem Stil erbaut und liegt in einer sehr schönen Parklandschaft. Es ist „very haunted“!! 48 Zimmer stehen zur Verfügung.

Eigenes Foto.

Nutfield Priory Hotel bei Redhill in Surrey. Dieses Haus liegt direkt an der A25, wird aber durch einen Hügel vom Verkehrslärm abgeschirmt. Die Suiten des 1872 erbauten Hauses sind nach Schriftstellern benannt. Ich berichtete in meinem Blog schon früher einmal über die Nutfield Priory.

© Copyright Ian Capper and
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Published in: on 2. August 2018 at 02:00  Comments (1)  
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Die besten Restaurants der Welt des Jahres 2018 und auf welchen Plätzen die englischen Häuser liegen

Am 19. Juni 2018 war es wieder soweit, dass die besten Restaurants der Welt in Bilbao in Spanien gekürt wurden. Jedes Jahr wählen über 1000 Experten die Restaurants und deren Chefköche aus, die ihrer Meinung nach das Non plus ultra der internationalen Kulinarik bilden.

Hier sind die Top 5 der World’s Best Restaurants 2018:

1. Osteria Francescana in Modena (Italien)

2. El Celler de Can Roca in Girona (Spanien)
3. Mirazur in Menton (Frankreich)
4. Eleven Madison Park in New York (USA)
5. Gaggan in Bangkog (Thailand)

So und wo liegen nun auf der Top 50-Liste die besten englischen Restaurants?

Auf Platz 33 finden wir das erste, The Clove Club, in dem der Schotte Isaac McHale am Herd steht, der vorher im The Ledbury, im Kopenhagener Noma (das viermal zum besten Restaurant der Welt gewählt wurde) und im New Yorker Eleven Madison Park gearbeitet hat. Die Adresse des Restaurants: Shoreditch Town Hall, 380 Old Street, London.

Platz 38 nimmt ein weiteres Londoner Restaurant ein: Lyle’s mit Chefkoch James Lowe, der sich einen Michelin-Stern erkocht hat, und Erfahrung in Heston Blumenthals Fat Duck in Bray (Berkshire) gesammelt hat. Das Restaurant befindet sich ebenfalls im Londoner Stadtteil Shoreditch, im Tea Building in der 56 Shoreditch High Street.

Das Londoner Restaurant The Ledbury, in dem der Australier Brett Graham den Kochlöffel schwingt, steht auf Rang 42. Schon seit 2005 gibt es dieses Haus, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet worden ist. Grahams viergängiges Abendmenü kostet £125. Eine kleine Besonderheit am Rande: Hier werden die Küchenabfälle kompostiert, und die Gäste können sich auf Wunsch 5-Kilo-Beutel mit nach Hause nehmen, um ihre Gärten zu düngen. Die Adresse: 127 Ledbury Road, Notting Hill, London.

Auf Platz 45 liegt das Londoner Restaurant Dinner by Heston Blumenthal, für das Ashley Palmer-Watts verantwortlich ist, und der Namensgeber eher selten zu finden ist. Palmer-Watts hat viele Jahre in der Fat Duck gearbeitet. Seine Spezialität sind Speisen, die auf alten englischen Rezepten beruhen wie Meat Fruit aus dem Jahr 1500, Roast Chicken and Asparagus (1660) und Brown Bread Ice Cream (1830). Das Restaurant befindet sich im Mandarin Oriental Hotel in Knightsbridge.

Das einzige deutsche Restaurant unter den Top 50 ist das Berliner Restaurant Tim Raue in der Rudi-Dutschke-Straße 26 auf Rang 37. Auf Platz 66 erst folgen das Vendôme in Bergisch Gladbach, das Aqua im Wolfsburger Ritz Carlton Hotel auf Platz 73 (mein Favorit, in dem ich wunderschöne Abende verbracht habe), Nobelhart & Schmutzig in Berlin auf Platz 88 und auf Rang 97 das Atelier in München.

Published in: on 23. Juni 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  

Lewtrenchard Manor – Ein „Pride of Britain“-Hotel am Rand des Dartmoors in Devon

Die Einfahrt zum Lewtrenchard Manor befindet sich direkt neben der St Peter’s Church, an der der exzentrische Sabine Baring-Gould (1834-1924) eine Zeit lang als Pastor arbeitete, dessen Familiensitz das benachbarte Manor House war. Es liegt auf halbem Wege zwischen Okehampton und Launceston am westlichen Rand des Dartmoors in Devon. Seit 1949 wird das Haus als Hotel geführt und gehört zur „Pride of Britain„-Gruppe, mit der ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe. Besagter Sabine Baring-Gould (Sabine ist in diesem Fall wirklich ein männlicher Vorname) hatte einen erheblichen Anteil daran wie ansprechend das Manor House heute aussieht. Das Hotel ist in eine Parklandschaft eingebettet mit Bächen, Teichen, Brunnen und Gärten, angelegt von Walter Sarel und der berühmten Gartengestalterin Gertrude Jekyll. Die Hausgäste haben hier also eine sehr gute Gelegenheit, in der idyllischen Anlage spazieren zu gehen.

Man kann im Haupthaus wohnen, im Tower House und im Courtyard. Die Preise für eine Übernachtung mit Frühstück beginnen bei £180 für ein Standard-Doppelzimmer, die Suiten liegen zwischen £235 und £280.

Das wunderschön eingerichtete Restaurant serviert regionale Küche; am Herd steht der 33jährige Matthew Peryer, der in einem der besten Hotels Englands, dem Chewton Glen in New Milton (Hampshire), eine dreijährige Ausbildung genossen hat. Lewtrenchard Manor ist seine erste Stelle als Chefkoch.

Geführt wird das Hotel von den Besitzern James & Sue Murray. Dieser Film zeigt einige Bilder vom Manor.

 

Lewtrenchard Manor
Lewdown,
Okehampton

Devon,
England
EX20 4PN

St Peter’s Church, an der Sabine Baring-Gould arbeitete.
Photo © Derek Harper (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 10. Juni 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Hoar Cross Hall – Ein Hotel der Spitzenklasse in Staffordshire

Von 2005 bis 2015 wurde das Hoar Cross Hall Hotel jedes Jahr mit den World Travel Award ausgezeichnet und zwar in den Kategorien „England’s Leading Resort“ bzw. „England’s Leading Spa Resort“ und seit 2016 war es jeweils nominiert und zwar gemeinsam mit solch renommierten Hotels wie Chewton Glen, Stoke Park und Four Seasons Hampshire.

Das Hotel liegt südwestlich von Derby am Ortsrand des Dorfes Hoar Cross in der Grafschaft Staffordshire. Es ist ein beeindruckendes Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das von dem Architekten Henry Clutton im sogenannten „Neo Jacobean“-Stil gebaut wurde. Clutton entwarf auch das Welcombe Hotel in Stratford-on-Avon und baute den Wasserturm am Cliveden Hotel bei Taplow in Berkshire.

Das Abendessen wird im Ballroom eingenommen; von hier aus hat man einen sehr schönen Blick auf die Gartenanlagen. Im Spabereich wird das Mittagessen serviert und in der Hall kann man nachmittags einen Tee oder Kaffee trinken.

Hoar Cross Hall bietet 96 Zimmer und Suiten. Die günstigste Übernachtung in einem Standard-Doppelzimmer kostet innerhalb der Woche um €155 inklusive Frühstück (z.B. bei booking.com). Die Standard-Suite liegt bei ca €245; größere Suiten, und als Prunkstück die Royal Suite, stehen ebenfalls zur Verfügung. An den Wochenenden liegen die Übernachtungspreise höher.

Der Wellness-Bereich ist riesig mit zwei Pools und unzähligen Möglichkeiten, sich von fachkundigem Personal behandeln zu lassen. Dem Hotel angeschlossen ist eine Golfakademie, man kann Tennis spielen oder seine Bogenschießkünste verfeinern.

In diesem Film kann man sich das alles noch einmal ansehen.

Hoar Cross Hall Hotel
Hoar Cross
Maker Lane
Near Yoxall
Staffordshire
DE13 8QS

Die Bibliothek.
Author: Checksandbalances.
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The Long Gallery.
Author: Checksandbalances.
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Published in: on 4. Mai 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Kaspar, die schwarze Holzkatze des Londoner Savoy Hotels, und ihre spezielle Aufgabe

Kaspars Zuhause, das Savoy Hotel.
Photo © N Chadwick (cc-by-sa/2.0)

Im Foyer des Londoner 5*-Hotels The Savoy trifft man auf einem Tischchen auf eine schwarze Holzkatze, ca 60 cm hoch. Ihr Name ist Kaspar und ihr ist eine ganz besondere Aufgabe im Hotel zugedacht. Hin und wieder darf sie ihren Platz verlassen und wird an einen Tisch gebeten, wo sie ein weißes Lätzchen umgebunden bekommt und wo für sie gedeckt ist. An diesem Tisch nehmen jeweils dreizehn Gäste Platz (sind es mehr oder weniger werden Kaspars Dienste nicht benötigt), die sich einen schönen Abend in einem der besten Hotels der Stadt machen möchten. „Dreizehn bei Tisch“ geht gar nicht, denn das bringt Unglück, darum fungiert Kaspar als vierzehnter Gast… und alles ist wieder in bester Ordnung.

Dieses Ritual geht auf ein Vorkommnis aus dem Jahr 1898 zurück, als der südafrikanische Diamantenhändler Woolf Joel  ein Abendessen im Savoy gab. Kurz vorher hatte einer der geladenen Gäste abgesagt, so dass plötzlich dreizehn Gäste am Tisch saßen. Kein Problem meinte der Gastgeber, ich bin nicht abergläubisch. Aber einer der Anwesenden war der Meinung, dass die Zahl 13 Unglück bringt und deutete an, dass der Erste, der den Tisch verlassen auch als Erster in der Runde sterben würde. Woolf Joel stand auf… und nichts passierte. Lachend setzte er sich wieder hin. Kurze Zeit später, am 14. März 1898, wurde Mr. Joel von Baron Von Veltheim erschossen, weil er sich geweigert hatte, an einem Attentat auf den südafrikanischen Präsidenten Paul Kruger mitzuwirken. Woolf Joel war also tatsächlich der Erste aus der Savoy-Runde, der starb.
Das Management des Savoy Hotels entschied, dass es ab sofort kein „Dreizehn bei Tisch“ mehr geben würde und von nun an, sollten sich wieder einmal dreizehn Gäste zusammenfinden, jemand vom Personal dazusetzen sollte, was sich aber als unpopulär herausstellen sollte. 1927 entschied man sich für eine andere Lösung. Der Architekt Basil Ionides, der gerade mit der Umgestaltung des Savoy Theatres beschäftigt war, erhielt den Auftrag, eine schwarze Katze zu entwerfen, der der Name Kaspar gegeben wurde. Bis heute versieht Kaspar ihre Aufgabe einwandfrei und soviel ich weiß, sind nie Klagen über sie gekommen.

Kaspar’s ist auch der Name des Meeresfrüchte-Restaurants des Savoy Hotels. Anlässlich der Eröffnung hat der südafrikanische Künstler Jonty Hurwitz eine neue, anamorphe Version von Kaspar geschaffen, die hier zu sehen ist.

Der englische Kinderbuchautor Michael Morpurgo hat einmal ein Buch mit dem Titel „Kaspar: Prince of Cats“ geschrieben. Er kannte die schwarze Holzkatze persönlich, da er im Jahr 2007 einmal Writer in Residence im Savoy Hotel war. Hier liest der Autor ein Stück aus seinem Buch vor.

 

Published in: on 26. April 2018 at 02:00  Comments (1)  
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The Randolph – Ein 5*-Hotel in Oxfords Beaumont Street

Für mich ist Colin Dexter einer der besten Krimiautoren, die England je hervorgebracht hat. Sein Chief-Inspector Morse, in Zusammenarbeit mit Sergeant Lewis, hat alle seine Fälle in Oxford geklärt, wo auch Colin Dexter wohnt. Die britische Fernsehserie „Morse“ mit John Thaw in der Hauptrolle war hervorragend, und ich bin froh, sämtliche Folgen als DVD-Box mein Eigen nennen zu können.

In mehreren seiner Romane spielt das Randolph Hotel mitten in der Stadt in der Beaumont Street eine Rolle. In „The Wolverton Tongue“ wird eine amerikanische Touristin sogar in diesem Hotel ermordet.

Bei einem meiner Besuche in Oxford musste ich natürlich im „Randolph“ wohnen (ich hatte allerdings nicht das Mordzimmer!) und auch die „Morse Bar„, benannt nach dem Detektiv, aufsuchen, in der häufig auch Colin Dexter zu Besuch sein soll.

„The Randolph“ ist ein 5-Sterne-Hotel, sicher das beste in der Stadt, und besteht schon seit 1864. Es verfügt über 151 Zimmer, hat mit  „The Restaurant at The Randolph“ ein beeindruckendes Restaurant und verfügt auch über ein eigenes Spa.

Die Übernachtungspreise in diesem zur „MacDonald Hotels & Resorts„-Gruppe gehörenden Haus schwanken sehr je nach Wochentag und Monat. Im Mai zum Beispiel ist kaum ein Standardzimmer unter €300 pro Nacht zu bekommen. Die Suiten kosten meist über €1000. Über die Hotelbuchungsgesellschaften wie booking.com bekommt man aber häufig günstigere Preise.
Das Hotel verfügt zwar über einige Garagenplätze, die aber schnell besetzt sind. Darum ist eine frühzeitige Buchung dafür empfehlenswert.

Ein sehr angenehmes Haus mitten in der Innenstadt von Oxford. In diesem Film sind Bilder aus dem Hotel zu sehen.

Tom Kerridge und die Restaurantszene von Marlow in Buckinghamshire

Die West Street in Marlow, an der zwei von Tom Kerridges Restaurants liegen.
Photo © Colin Smith (cc-by-sa/2.0)

Über Marlow in Buckinghamshire, wunderschön an der Themse gelegen, habe ich in meinem Blog schon vielfach geschrieben. Die kulinarische Szene der Kleinstadt wird seit einigen Jahren von Tom Kerridge geprägt, der hier mittlerweile drei Restaurants eröffnet hat. Der 1973 in Salisbury (Wiltshire) geborene Koch hat im Laufe seiner Karriere in vielen englischen Restaurants gearbeitet, in London zum Beispiel beim Spitzenkoch Gary Rhodes.
Sein Ziel aber war es immer schon gewesen, ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Im Jahr 2005 war es dann soweit, als er gemeinsam mit seiner Frau, der Bildhauerin Beth Cullen-Kerridge, The Hand and Flowers in Marlow aufmachte. Der an der West Street gelegene Gastro-Pub bekam schon ein Jahr später einen Michelinstern und 2012 sogar einen zweiten, womit The Hand and Flowers der erste britische Pub war, der jemals eine so hohe Auszeichnung bekommen hat. Nach den eigenen Worten ist die Ausrichtung der Küche: „built on strong French foundations, using the highest quality fresh British produce“. In der Woche gibt es mittags einen dreigängigen Luch für £29.50, einen speziellen Sunday Lunch à la Carte, und wenn man „ganz normal“ von der Karte bestellen möchte, liegen die Vorspeisen zwischen £11.50 und £19.50, die Hauptgänge zwischen £31.50 und £42 und die Desserts bei rund £13.50. Hier ist ein Film über den Gastro-Pub.

Tom Kerridge ist ein Mann mit viel Energie und so zog es ihn auch ins Fernsehen, wo er bei der BBC mehrere Kochsendungen hatte bzw. moderierte, zuletzt in diesem Jahr bei BBC2 sein „Tom Kerridge: Lose Weight For Good„.

In Marlow wollte Kerridge es aber nicht mit The Hand and Flowers beruhen lassen, und deshalb eröffnete er 2014 in der West Street Nummer 3 The Coach, ein Restaurant das täglich von 8 Uhr morgens bis 22.30 Uhr geöffnet ist (sonntags bis 21 Uhr). Das mitten im Zentrum von Marlow gelegene Restaurant, in dem man übrigens nicht reservieren kann, wurde im Michelin Guide Great Britain & Ireland 2018 erstmals mit einem Stern versehen. Dieser Film zeigt das Restaurant.

Und Tom Kerridge hatte immer noch nicht genug: In der High Street von Marlow entstand unter seiner Regie The Butcher’s Tap, eine Kombination von Lokal und Fleischerei. Seit dem 17. November 2017 kann man hier Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung kaufen, aber auch ein Bier, ein Glas Wein und/oder Snacks zu sich nehmen.

Man darf gespannt sein, ob Tom Kerridge sein Imperium in Marlow noch weiter ausbauen wird.

Ein Ausgehtipp für London: The Bunga Bunga Restaurant, Pizzeria und Bar in Battersea

An der Ecke Battersea Bridge Road/ Howie Street im Londoner Stadtteil Battersea, direkt neben dem Royal College of Art, stand früher einmal ein Pub namens The Brunel, der seine Pforten schließen musste. Seit 2011 findet sich darin ein italienisches Lokal, das Bunga Bunga heißt. Noch ein Italiener fragt man sich, davon gibt es doch schon so viele in London. Doch dieses Restaurant ist etwas anders als all die anderen, multifunktioneller würde ich sagen. Das zweistöckige Haus besteht aus Restaurant/Pizzeria, Karaokebar, aus der Martini Prosecco Beach Bar und dem L’Osservatorio, das man für private Feiern buchen kann.

In das Bunga Bunga sollte man möglichst in einer Gruppe hingehen, darauf ist es zugeschnitten, und wer einen ruhigen, romantischen Abend verbringen möchte, ist hier fehl am Platze. Die Pizzen sind in dem Lokal die Spezialität, sie tragen Namen wie Italian Stallion, Julius Cheeser und Frank’s Capra. Am beliebtesten sind aber die bis zu einem Meter langen Pizzen, die man sich zu mehreren am Tisch teilen kann.

Und dann gibt es die kuriosen Cocktails und da finden wir auch die Beziehung zu dem Namen des Etablissements wieder. Ein Bunga Bunga-Cocktail wird in einem Gefäß serviert, das dem Kopf von Silvio Berlusconi nachempfunden ist, dessen Bunga Bunga-Parties eine Zeit lang die Weltpresse beschäftigte. Es gibt weitere prominente Köpfe, aus denen man sein Getränk schlürfen kann, so beispielsweise den von Berlusconis Nachfolger Mario Monti (der Cocktail heißt Supermario Monti) und den von Mario Balotelli (The Balotelli), dem exzentrischen Fußballspieler (zurzeit bei OGC Nizza). Es ist auch möglich, sich zu mehreren einen Cocktail zu teilen wie The Vespa, der aus einem kleinen Motorroller getrunken wird (£60 für drei Personen), The Leaning Tower of Pisa, in einem schiefen Turm kredenzt (£95 für sechs), The Colosseum (£140 für acht) und schließlich das Highlight, der Italia 90, in einem World Cup serviert (£260 für 8-10 Personen), denn 1990 war Italien das Gastland für die Fußball-Weltmeisterschaften (die Deutschland gewann, Italien wurde Dritter).

Es ist immer was los im Bunga Bunga wie dieser Film zeigt und bei der Geburtstagsparty anlässlich des fünfjährigen Bestehens sah es hier so aus.

Bunga Bunga
37 Battersea Bridge Road
London SW11 3BA

Published in: on 8. Februar 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Stoke Park – Ein Luxushotel in Stoke Poges (Buckinghamshire)

Das Stoke Park Hotel in Stoke Poges, im äußersten Süden der Grafschaft Buckinghamshire, wird seit Jahren schon mit Lobeshymnen überhäuft. „A stay at this country house hotel is as good as it gets“, sagt zum Beispiel das Magazin Marie Clare, und der Evening Standard meint „No.1 best wedding venue just outside of London“. Der angeschlossene Golfplatz wird ebenso in den höchsten Tönen gelobt; das Golfhaus bekam im vorigen Jahr die Auszeichnung „Best clubhouse in the world“ und das Great Golf Magazine ernannte Stoke Park zum „Best Gourmet golf resort in the world 2017“.

Das wunderschön nördlich von Slough gelegene Haus wurde 1908 Großbritanniens erster Country Club. Das imposante Gebäude, das auf einem Grundstück erbaut wurde, das einmal John Penn gehörte, der seinen Reichtum in Pennsylvania gemacht hatte, wurde von dem berühmten Architekten James Wyatt (1746-1813) entworfen; die Parkanlagen tragen die Handschrift von Lancelot „Capability“ Brown und Humphry Repton.

Das Stoke Park Hotel gehört in die 5*-Kategorie, das Fine Dining-Restaurant „Humphry’s„, benannt nach dem Gartenbauer, erfreut sich dreier AA-Rosetten und gehört mit zu den besten Südenglands. Chefkoch ist seit vierzehn Jahren schon der mehrfach ausgezeichnete Chris Wheeler, der viele Jahre unter dem französischen Starkoch Jean-Christophe Novelli gearbeitet hat. Sein siebengängiges Tasting Menu kostet £85.

Wer im Stoke Park einmal übernachten und gleichzeitig Chris Wheelers Kochkünste erleben möchte, kann dies für £488 tun (Standard-Doppelzimmer, Frühstück und Dreigang-Menü inklusive).

Dieser Film zeigt das Innere und das Äußere dieses großartigen Hotels.

Wer den James Bond-Film „Goldfinger“ gesehen hat, erinnert sich sicher noch an die Szene auf dem Golfplatz mit Sean Connery und Gert Fröbe (hier noch einmal zu sehen), die hier in Stoke Park gedreht wurde. Ein weiterer James Bond-Darsteller, Pierce Brosnan, war einige Jahre später in dem Film „Tomorrow never dies“ („dt. „Der Morgen stirbt nie“) im Ballroom des Hotels zu sehen, und Daniel Craig, der auch einmal ein James Bond werden sollte, spielte den Mr X in dem Thriller „Layer cake“ (dt. Layer cake“), in dem ebenfalls Stoke Park zu sehen ist.
Im Jahr 1998 war das Produktionsteam von Midsomer Murders („Inspector Barnaby“) hier zu Gast, um einige Szenen für Episode 7 „Strangler’s Wood“ (dt. „Der Würger von Ravens Wood“) zu drehen.

Stoke Park, Country Club, Spa and Hotel
Park Road
Stoke Poges SL2 4PG

 

 

Published in: on 5. Februar 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Die Brasserie Zédel – Ein Stück Paris mitten in London

Die Sherwood Street liegt mitten im quirligen Londoner Stadtteil Soho und in der Hausnummer 20, nur wenige Schritte vom Piccadilly Circus entfernt, findet man die Brasserie Zédel, ein Lokal im Belle Epoque-Stil, das genau so gut in Paris stehen könnte. Es erinnert an meine Lieblingsrestaurants in der französischen Hauptstadt wie beispielsweise das Bofinger am Place Bastille oder das Grand Café Capucines  am Boulevard des Capucines.

Die Brasserie gehört zu dem Imperium von Chris Corbin und Jeremy King, die seit über 35 Jahren in London renommierte Restaurants betreiben wie das legendäre The Wolseley, das The Delauney und das Bellanger, eine weitere Brasserie. Dort, wo wir das Zèdel heute finden, stand einmal das Regent Palace Hotel, Anfang des 20. Jahrhunderts das größte Hotel in Europa. Der Vorgänger des französischen Restaurants war das 2004 eröffnete Atlantic Bar & Grill, 2012 wurde nach einem Umbau daraus die Brasserie Zédel, deren Vorbild das Bouillon Chartier in der rue du Faubourg Montmartre war. Dieses Pariser Restaurant ist sehr beliebt, einmal wegen seiner Atmosphäre und dann wegen seiner niedrigen Preise. Beides trifft auch auf das Londoner Gegenstück zu, vor allem die Preise hier liegen deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Londoner Etablissements. Das Dreigang-Menu wird für £13.25 angeboten, die Bouillabaise kostet £17.75 und das Choucroute Alsacienne £15.50.

Neben dem Restaurant gibt es hier noch die Art Déco-Bar Américain und den Veranstaltungsraum Crazy Coqs, in dem ständig ein buntes Programm aus Musik, Kabarett und Comedy angeboten wird.

Ein Kochbuch mit Rezepten aus der Brasserie gibt es auch, geschrieben von dem 2016 verstorbenen Restaurantkritiker A.A. Gill mit dem Titel „Brasserie Zédel: Traditions and Recipes from a Grand Brasserie“ (Quadrille Publishing 2016).

Dieser Film vermittelt einen Eindruck vom Restaurant.

Art Déco in der Brasserie.
Photo © Christine Matthews (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 13. Januar 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Country House Hotels und zwei wesentliche Störfaktoren für Individualreisende

St Michael’s Manor bei St Albans in Hertfordshire.
Photo © Steve Fareham (cc-by-sa/2.0)

Für viele Country House Hotels gibt es zwei wesentliche Standbeine, die für Umsatz sorgen, gerade auch in Zeiten, zu denen wenig Reisende unterwegs sind: Hochzeitsfeiern und Konferenzen. Da kommen schnell schon einmal fünfstellige Summen zusammen. Leider haben Individualreisende damit ihre Probleme, und ich möchte aus eigenem Erleben einige Beispiele anführen.

Eine gute Idee ist es, bei der telefonischen Buchung im Hotel vorher zu fragen, ob zur Zeit des geplanten Aufenthaltes Hochzeiten oder Konferenzen geplant sind. Bucht man über booking.com, hrs.de oder ein anderes Portal sollte man einen Anruf im Hotel vorab auch in Erwägung ziehen, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden.

Kommt man mitten in eine Hochzeitsgesellschaft hinein, gibt es meist Parkplatzprobleme, das Personal im Hotel ist gestresst, es geht laut zu und die Atmosphäre in dem historischen Gebäude ist im Eimer. So geschehen bei einem Besuch des St Michael’s Manor am Rand von St Albans in Hertfordshire. Ich konnte mein Auto nirgends abstellen, beim Essen wurden die nicht zur Gesellschaft gehörenden Hotelgäste in ein Nebengemach verfrachtet, der Park war voll mit lärmenden Hochzeitsgästen; erst am Abend, nachdem das Brautpaar unter viel Getöse abgefahren war, legte sich langsam Ruhe über die Anlage, und ich hatte den Eindruck, dass auch die Enten im Teich tief aufatmeten und wieder ungestört ihre Kreise zogen.
Ähnlich erging es mir im Pendley Manor Hotel bei Tring in Hertfordshire. Das gleiche Spiel: Kein Parkplatz, das Hauptrestaurant war für die Nicht-Hochzeitsgäste gesperrt, es war laut und die Pfauen hatten sich alle in das Geäst der Bäume vor dem Hotel zurückgezogen.

Das gleiche widerfuhr mir im Lygon Arms Hotel in Broadway in den Cotswolds. Ich hatte mich schon auf ein schönes Abendessen in dem sehr stimmungsvollen Restaurant gefreut, das mir bei meinem letzten Besuch dort sehr gefallen hatte, aber das war gesperrt, weil die Firma Sony ein gr0ßes Meeting im Hotel durchführte und das gesamte Restaurant gebucht hatte. Also musste man sein Dinner in einem Nebengemach zu sich nehmen.

Das Oakley Court Hotel in Water Oakley bei Windsor in Berkshire hat das Thema Hochzeitsfeiern besser im Griff. Zwar spielt sich da viel auf den Wiesen zwischen Hotel und Themse ab (Getränkestände sind im Sommer für die Hochzeitsgäste aufgebaut, Kinder toben durch die Anlage), aber wenigstens gibt es separate Räumlichkeiten für Feiern dieser Art und die „Normalgäste“ können das Hauptrestaurant benutzen.

Wenn im Hotel eine Konferenz oder ein Meeting stattfindet, kann es zu ähnlichen Störungen kommen. Die Businessmen in ihren schwarzen Anzügen prägen die Atmosphäre, sind oft recht laut und interessieren sich in der Regel nicht für das schöne Hotelgebäude und seine Geschichte. Bei meinem Aufenthalt in dem wunderschönen Amberley Castle Hotel (West Sussex) hielt dort gerade irgendeine Firma ein Meeting ab und nach Feierabend traf man sich in der Bar. Das heißt, ein Nightcap kam für mich leider nicht in Frage, weil es inder Bar viel zu laut und ungemütlich war. Es wurde bis in den frühen Morgen getrunken und gejohlt. Der Burggeist fühlte sich wohl auch gestört, denn er ließ sich in unserem stimmungsvollen Himmelbettzimmer nicht blicken.

Bei meinen vielen Aufenthalten in meinem Lieblingshotel, dem Thornbury Castle in South Gloucestershire, hatte ich leider zweimal den Störfaktor „Businessmen“. Nachdem wir es einmal erlebten und genossen, wenige Tage nach 9/11 im Jahr 2001, die einzigen Gäste im Hotel zu sein, da alle US-Amerikaner ihre Buchungen storniert hatten, wurden wir bei einem anderen Mal vom Pech verfolgt und trafen auf besonders lautstarke Texaner, die ganz offensichtlich die einzigartige Atmosphäre der Hotellounge überhaupt nicht zu schätzen wussten, sondern sich lieber über Geschäftsangelegenheiten ihres Heimatstaates unterhielten. Wieder ein anderes Mal waren wir beim Frühstück im Restaurant mit einer Gruppe russischer Geschäftsleute konfrontiert, von denen einige im Trainingsanzug erschienen.

Wenn man schon viel Geld für Übernachtungen in Country House Hotels ausgibt, möchte man diese Häuser auch genießen; daher ist es besser, sich vorher zu vergewissern, dass mit den genannten Störfaktoren nicht zu rechnen ist.

Pendley Manor Hotel bei Tring (Hertfordshire).
Eigenes Foto.

The Lygon Arms in Broadway (Worcestershire).
Eigenes Foto.

Oakley Court Hotel bei Windsor (Berkshire).
Eigenes Foto.

Amberley Castle Hotel bei Arundel in West Sussex.
Eigenes Foto.

Thornbury Castle in South Gloucestershire.
Eigenes Foto.

Published in: on 12. Dezember 2017 at 02:00  Comments (4)  

De Vere Selsdon Estate – Ein Hotel der Principal Hotel Group bei Croydon in Surrey

Vor einiger Zeit stellte ich in meinem Blog das De Vere Tortworth Court Hotel in South Gloucestershire vor, das zu der Principal Hotel Group gehört. Zu der gleichen Hotelgruppe gehört auch das De Vere Selsdon Estate bei Croydon in der Grafschaft Surrey, ein sehr großes Hotel mit 200 Zimmern. Mitte der 1920er Jahre wurde das Haus von  Allan Doble Sanderson gekauft, der es in ein Hotel umwandelte, zunächst mit nur 24 Zimmern. Einige Jahre später erfolgten Anbauten, erst der East Wing und dann der West Wing. In den 1960er Jahren übernahm Basil Sanderson die Leitung des Hotels von seinen Eltern und auch er nahm Erweiterungen vor. Durch den Bau des Cambridge Wing kamen noch einmal 25 Zimmer dazu, so dass man heute vor einem sehr imposanten Bau steht. Als die Principal Hotel Group das Selsdon Estate 1997 übernahm, wurden weitere Einrichtungen hinzugefügt, die das Haus auch für Konferenzen und Geschäftstreffen interessant machen sollte.

Die Preise für die Zimmer sind im Vergleich mit vielen anderen Country House Hotel recht niedrig; die beginnen schon bei rund 70 Euro für ein Standardzimmer ohne Frühstück. Auch im Restaurant („Contemporary dining with a traditional British twist“) halten sich die Preise im Rahmen; die Hauptgänge liegen zwischen £14 und £16. Hier hat man wohl in erster Linie Geschäftsleute und Tagungsteilnehmer im Visier, die an „Fine Dining“ nicht so interessiert sind.
Direkt vor dem Hotel liegt ein 18-Loch-Golfplatz, der 1929 von dem englischen Profigolfer John Henry Taylor angelegt wurde.

Dieser Film zeigt das Hotel ausführlich von innen und von außen.

De Vere Selsdon Estate Hotel
126 Addington Road
South Croydon CR2 8YA

 

 

Published in: on 10. Dezember 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Montagu Arms Hotel in Beaulieu (Hampshire)

Im New Forest in Hampshire gibt es eine Vielzahl von angenehmen Hotels, das Montagu Arms in Beaulieu ist eines davon. In den einschlägigen Hotelführern wird es positiv erwähnt, der AA-Führer hat dem zu den „Pride of Britain“ gehörenden Haus vier Sterne verliehen.

Das 200 Jahre alte Montagu Arms wurde im Laufe der Zeit immer wieder verändert bzw. vergrößert, und wir finden im Hotel überall schöne Kamine und holzvertäfelte Wände.

Das Terrace-Restaurant gehört zu den besten weit und breit und rühmt sich dreier AA-Sterne, die sich Matthew Tomkinson erkocht hat. Tomkinson arbeitete vorher in „The Goose“ in Britwell Salome in Oxfordshire, wo er sich einen Michelin-Stern erkocht hatte („The Goose“ wurde 2010 geschlossen und zwei Jahre später neu eröffnet unter dem Namen „Olivier at The Red Lion„).

Das Hotel ist nicht sehr groß und verfügt nur über 22 Zimmer und Suiten, von denen einige über ein Himmelbett verfügen. Die Übernachtungspreise in der Woche für ein Standard-Doppelzimmer beginnen bei £229 (incl. Frühstück) und enden bei £349 für die Deluxe Suite. Am Wochenende liegen die Preise deutlich höher (um £50.00 bis £90.00),

Über ein eigenes Spa verfügt The Montagu Arms nicht, die Gäste können aber das SenSpa von Careys Manor Hotel in Brockenhurst, dem Schwesterhotel, mitbenutzen, das etwa 10 km entfernt liegt und das ich in meinem Blog auch schon vorgestellt habe. Beide Häuser kann ich für einen Aufenthalt im New Forest sehr empfehlen!

Dieser kleine Film gibt einen ersten Eindruck vom Hotel.

The Montagu Arms Hotel
Beaulieu
New Forest, Hampshire.
SO42 7ZL

Published in: on 22. November 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Blakeney Hotel in Blakeney (Norfolk)

An der Nordküste Norfolks liegt in dem Ort Blakeney ein hübsches Hotel, das Blakeney Hotel. Das Besondere an diesem Haus: Es liegt direkt am Kai mit kleinen Schiffen vor der Haustür. Der Blick geht auf den Blakeney National Nature Reserve, der dem National Trust gehört. Ich habe hier einmal übernachtet und war von dem 4*-Haus sehr angetan (bitte nicht verwechseln mit dem Blakeney Manor Hotel, das nur rund 200 Meter weiter liegt).

Das Hotel verfügt, neben der ausgezeichneten Lage, über alles, was man so braucht: Ein Hallenbad mit Sauna und kleinem Fitnessraum und ein Restaurant mit guter Küche (es hat schon seit zehn Jahren eine AA-Rosette!) und schönem Blick aufs Meer.

Von Blakeney aus kann man Spaziergänge am Meer und durch die Salzmarschen machen, und auch einige Stately Homes liegen nicht weit entfernt: Holkham Hall, Houghton Hall oder Sandringham sind leicht mit dem Auto zu erreichen.

Die Zimmerpreise im Blakeney Hotel, das ganzjährig geöffnet ist, beginnen bei etwa £ 190 für ein Standard-Doppelzimmer und gehen bis zu über £ 360 für ein Zimmer der höheren Kategorie, je nach Saison.

Ein sehr zu empfehlendes Hotel für einen Besuch der Nordküste Norfolks. Dieser Film zeigt Bilder vom Hotel und der näheren Umgebung.

Published in: on 18. November 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Ungewöhnliche Unterkünfte in London Teil 2 – „A Room for London“ auf dem Dach der Queen Elizabeth Hall

Die 1967 eröffnete Queen Elizabeth Hall im Londoner Southbank Centre ist architektonisch gesehen kein wahrer Genuss. Das Konzertsaalgebäude wurde im damals so weit verbreiteteten Stil des Brutalismus erbaut und gehört zu den hässlichsten Gebäuden an der Themse. Zurzeit ist die Queen Elizabeth Hall wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und soll im Laufe des Jahres 2018 wieder eröffnet werden.

Auf dem Dach des Gebäudes ist ein Schiff zu sehen, das ein Stück über die Kante hinausragt, und das dem Dampfschiff „Roi des Belges“ nachempfunden ist, das Ende des 19. Jahrhunderts den Kongo befuhr. Es inspirierte den Schriftsteller Joseph Conrad zu seiner Erzählung  „Heart of Darkness“ (dt. „Herz der Finsternis“), die 1899 erschien. 2012, das Jahr, in dem in London die Olympischen Spiele stattfanden und in dem die Queen ihr diamantenes Thronjubiläum feierte, kreierten der Architekt David Kohn und die Künstlerin Fiona Banner dieses luftige „Hotelschiff“, das sie komplett neu erbauen ließen wie dieser Film im Zeitraffer zeigt und das sie „A Room for London“ nannten. Künstler und Musiker sollten dort oben in Muße schreiben oder komponieren und sich von der einzigartigen Kulisse inspirieren lassen. So wohnten hier schon so bekannte Musiker wie David Byrne, der die Talking Heads gründete, und Jarvis Cocker von der Rockband Pulp. An Schriftstellern zogen Jeanette Winterson, Michael Ondaatje und Colm Tóibín in „A Room for London“ ein.

Geplant war ursprünglich, das Schiff Ende des Jahres 2012 wieder vom Dach der Queen Elizabeth Hall herunterzuholen, aber „Roi des Belges“ war mittlerweile so populär geworden, dass man es erst einmal dort oben beließ. Jedermann konnte sich dafür bewerben, eine Nacht in dem Schiffszimmer mit der großartigen Aussicht zu verbringen, was £300 für zwei Personen kostete. Wenn man wollte, konnte man sich in der Küche sein Essen selbst zubereiten, es war alles vorhanden, was die Übernachtungsgäste benötigten.
Ich habe die letzten Sätze in der Vergangenheitsform geschrieben, denn momentan steht „A Room for London“ nicht zur Verfügung. Wie es mit ihm weitergeht, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich wird das Schiff irgendwo in London einen neuen Ankerplatz finden, von dem aus man einen ähnlich schönen Blick auf die Stadt haben wird.

Published in: on 28. Oktober 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Ungewöhnliche Unterkünfte in London Teil 1 – The Room by Antony Gormley im The Beaumont Hotel

Antony Gormleys The Room, links vom Haupteingang des The Beaumont Hotels.
Author: Matt Brown.
This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

Im September 2014 eröffnete in London ein weiteres 5*-Sterne-Hotel seine Pforten: The Beaumont Hotel. Zu finden ist es an den Brown Hart Gardens im Stadtteil Mayfair. Schon nach kurzer Zeit wurde das Beaumont mit Auszeichnungen überhäuft; so wurde es u.a. zum AA Hotel of the Year 2016/17 ausgerufen und zum UK Independent Hotel of the Year 2017 der Catey Awards. Von den 73 Zimmern aus sind es nur wenige Schritte zu den edlen Einkaufsboutiquen, von denen es in Mayfair und Umgebung jede Menge gibt. Die Zimmerpreise beginnen etwa bei €550. Hier sind einige Bilder vom Hotel.

Wer bereit ist, mehr als das Doppelte für eine Nacht auszugeben, der hat die Möglichkeit in einem ganz extravaganten Raum zu übernachten, der ganz einfach nur „The Room“ heißt und von dem berühmten Bildhauer Antony Gormley gestaltet wurde. Regelrecht an die Hotelmauern angeklebt, wirkt diese Struktur, die Gormley, in Quadern nach seinem eigenen Körper geformt, angefertigt hat. Im Inneren findet sich ein Teil einer 69m² großen Suite und zwar das Schlafzimmer, das über neun Marmorstufen vom Badezimmer aus zu erreichen ist. Die Decke des Schlafzimmers ist zehn Meter hoch, die Grundfläche beträgt lediglich 4m². Gormley möchte mit diesem eigenartigen Raum erreichen, dass der Gast in einen anderen Bewusstseinszustand gleitet, das hektische Treiben draußen vergisst und in eine meditative Phase eintritt.

Ab £1,250, inklusive eines kontinentalen Frühstücks, kostet diese Erfahrung, die in London einzigartig sein dürfte. Hier ist ein kurzer Schwenk über Gormleys The Room.

The Beaumont Hotel
Brown Hart Gardens
Mayfair
London W1K 6TF

The Beaumont Hotel.
Photo © James Wood (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 27. Oktober 2017 at 02:00  Comments (4)  
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De Vere Tortworth Court – Ein Hotel in South Gloucestershire

In Hörweite der Autobahn M5 in South Gloucestershire liegt ein eindrucksvolles Gebäude mit einer schillernden Vergangenheit, das seit 2001 als Hotel umfunktioniert worden ist: Tortworth Court. Erbaut wurde das Haus Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Architekten Samuel Sanders Teulon (1812-1873), der sich vor allem durch den Neubau bzw. der Restaurierung von Kirchen einen Namen gemacht hat. Tortworth Court war eine Auftragsarbeit für Henry George Francis Reynolds-Moreton, 2nd Earl of Ducie, einem Politiker und Agronom, der nicht viel von seinem schönen Haus hatte, da er schon 1853 hier verstarb. Ihm folgte sein ältester Sohn Henry, der Pflanzen und Bäume  aus der ganzen Welt nach Tortworth Court brachte und das berühmte Arboretum anlegte. Auch der 4. Earl of Dulcie lebte eine Zeit lang hier in South Gloucestershire, starb 1924 und wurde auf dem St Leonard’s Churchyard in Tortworth begraben.

Wie so viele andere Herrenhäuser auch wurde Tortworth Court im Zweiten Weltkrieg für militärische Zwecke verwendet, in diesem Falle ergriff die Marine Besitz von dem Anwesen. Nach dem Krieg diente es für einige Zeit als Teil des Leyhill-Gefängnisses bzw. als Ausbildungszentrum für Gefängniswärter. HM Prison Leyhill existiert noch heute, nur wenige hundert Meter entfernt; in ihm sind „low risk“ Gefangene untergebracht.

Danach ging es leider mit Tortworth Court bergab; es stand leer, verfiel und Teile wurden Anfang der 1990er Jahre Opfer von Flammen. Glücklicherweise wurde das Haus wieder komplett restauriert und in seinen Ursprungszustand zurückversetzt. 2001 eröffnete Tortworth Court als Hotel und gehört heute zu der Principal Hotel Company und deren De Vere Hotels. In diesem Jahr entstanden nach einer £5 Millionen Investition neue Suiten und Gästezimmer und auch der Wellnessbereich wurde auf den neuesten Stand gebracht.

Die Zimmerkategorien erstrecken sich von den Standardzimmern bis zur Executive Suite und kosten etwa von £160 bis zu £400 pro Nacht, wobei es immer wieder günstigere Angebote gibt.

Dieser Film zeigt einige Luftaufnahmen vom Hotel.

De Vere Tortworth Court
Tortworth
Wotton Under Edge GL12 8HH

 

Published in: on 25. Oktober 2017 at 02:00  Comments (5)  
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Das beste Restaurant der Welt liegt, laut TripAdvisor, in…Oldstead in North Yorkshire

The Black Swan in Oldstead.
Photo © Chris Heaton (cc-by-sa/2.0)

Am 11. Oktober veröffentlichte das touristische Bewertungsportal TripAdvisor seine Liste der weltbesten Restaurants, und man war gespannt, wer es denn in diesem Jahr auf Platz 1 geschafft hat. Eines der Spitzenrestaurants in London, Paris oder Kopenhagen? Oder hat wieder einmal einer der spanischen Superköche das Siegertreppchen erklommen? Nein, alles falsch! Das beste Restaurant der Welt, zumindest nach den TripAdvisor-Kriterien, liegt in einem Dörfchen in North Yorkshire, etwa auf halber Strecke zwischen Thirsk und Helmsley, namens Oldstead, und heißt The Black Swan. Sorry Heston Blumenthal, Gordon Ramsay, Marco Pierre White und wie die Heavyweights der britischen Spitzengastronomie noch alle heißen: Tommy Banks vom Schwarzen Schwan hat Euch alle abgehängt.

Bereits am 30. Mai 2011 hatte ich in meinem Blog über den Gastropub geschrieben, als er The AA Pub of the Year 2010 geworden war. „Tom und Anne Banks haben den Pub 2006 übernommen und ihn in relativ kurzer Zeit zu dem vielleicht besten in Yorkshire gemacht. Nicht nur die Küche ist etwas ganz Besonderes hier, auch der kleine Hotelbereich mit nur vier Zimmern hat vom AA die höchst mögliche Sternezahl, nämlich 5, erhalten“, so schrieb ich vor mehr als sechs Jahren. Mittlerweile hat Tommy Banks einen Michelinstern erkocht, und er war mit 24 Jahren der jüngste britische Koch, der jemals diese Auszeichnung erhalten hat. Fast alles, was im Black Swan auf den Tisch kommt, stammt aus eigenem Anbau wie das Gemüse und die Früchte. Das Tasting Menu ist für £95 zu haben, die begleitenden Weine, wenn gewünscht, kosten noch einmal £60. Eine Reise in das kleine entlegene Dorf Oldstead dürfte sich für Feinschmecker also bestimmt lohnen.

Auf Platz 2 der TripAdvisor-Bestenliste liegt übrigens Raymond Blancs Belmond Le Manoir aux Quat’Saisons in Great Milton (Oxfordshire), was nicht überrascht. Platz 3 nimmt das 3*-Haus Maison Lameloise in Chagny im Burgund ein, Platz 4 die weltberühmte L’Auberge de l’Ill in Illhaeusern im Elsass und Platz 5 das Restaurante Martin Berasategui im spanischen Lasarte-Oria (das die letzten beiden Jahre auf Platz 1 stand). Heston Blumenthals The Fat Duck in Bray (Berkshire) nimmt in diesem Jahr Rang 12 ein.

The Black Swan
Oldstead

York, North Yorkshire
YO61 4BL

 

 

 

 

Published in: on 19. Oktober 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Old Swan & Minster Mill in Minster Lovell (Oxfordshire)

Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright David Purchase

Nachdem wir uns die Ruinen von Minster Lovell Hall bei Witney in Oxfordshire (ich berichtete in meinem Blog darüber) angesehen hatten, brauchten wir eine Stärkung und begaben uns in den nahegelegenen Old Swan & Minster Mill, ein Hotel und Gastro-Pub, dessen Räumlichkeiten ziemlich verschachtelt ineinanderübergehen. Die Atmosphäre hier war sehr gemütlich: Schwere Eichenholz-Deckenbalken, Kaminfeuer, Fußböden aus Steinplatten; so wie man es gern hat, um einen angenehmen Lunch zu sich zu nehmen.

Die Anlage besteht aus zwei Gebäuden, wobei der Old Swan der elegantere Teil, die Minster Mill der etwas einfachere ist. 600 Jahre alt ist der Old Swan, am River Windrush gelegen, in dem seinerzeit Großbritanniens Premierminister Harold Wilson seine Flitterwochen verbrachte. Richtig aufgemöbelt und zu einem Boutique Hotel umgebaut, wurde der alte Gasthof von dem Unternehmer Peter de Savary (dem einmal sowohl Land’s End in Cornwall als auch John O’Groats an der äußersten Nordspitze Schottlands gehörten).

One of the finest places to stay in the Cotswolds“ behaupten die Besitzer des Hotels in Minster Lovell, was ich allerdings nicht beurteilen kann, da ich hier (leider) nicht gewohnt, sondern nur gegessen habe. Die Übernachtungspreise beginnen im Old Swan bei rund 190 Euro für ein klassisches Doppelzimmer und gehen bis über 350 Euro für eine Suite.

Alex Polizzi, Moderatorin der auf Channel 5 ausgestrahlten Serie „The Hotel Inspector“, empfahl The Old Swan & Minster Mill einmal im Daily Telegraph als eines der Top 10 Winterhotels Großbritanniens.

Hier ist ein Film über das Hotel.

Old Swan & Minster Mill,
School Hill, Minster Lovell,
Witney, Oxfordshire OX29 0RN

 

Published in: on 27. September 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Armathwaite Hall & Spa – Ein Country House Hotel im Lake District

Hoch oben im Nordwesten Englands, im Lake District, gibt es zahlreiche Hotels, die dort auch gebraucht werden, wenn in der Hochsaison die Touristenmassen einfallen. Ein besonders schönes Hotel habe ich in meinem Blog schon einmal vorgestellt, das Holbeck Ghill Country House Hotel am Lake Windermere. An einem anderen See, dem Bassenthwaite Lake, liegt ein weiteres Country House Hotel, Armathwaite Hall and Spa (4*), das man über eine Zufahrt von der B5291 erreicht.

Die Ursprünge dieses imposantes Hauses reichen weit bis in das 16. Jahrhundert zurück; viele Male wechselte es den Besitzer, bis es 1976 in die Hände der Familie Graves überging, die daraus eine Hotel machte und viel Geld investierte, indem sie ein Spa hinzufügte, das 2015 vom The Good Spa Guide ausgezeichnet wurde. Das Fine Dining Lake View Restaurant unter der Regie von Chefkoch Kevin Dowling kann sich zweier AA-Rosetten erfreuen; verwendet werden überwiegend Produkte aus der Region.

Die Zimmerpreise, inklusive Frühstück, beginnen bei £210 für ein Standard-Doppelzimmer und enden bei £445 für eine Studio Suite, die dann natürlich auch über einen Seeblick verfügt.

Armathwaite Hall & Spa gehört zu den Pride of Britain-Hotels, mit denen ich bisher immer nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Direkt neben dem Hotel liegt der Lake District Wildlife Park, in dem man exotischen Tieren wie Affen, Zebras oder Schlangen begegnet.

1978 wurde Armathwaite Hall einmal als Kulisse für einen Horrorfilm ausgewählt: „Killer’s Moon„. In dem Film strandet eine Busladung von Schulmädchen in der Wildnis und wird in einem abgelegenen Hotel untergebracht, das von vier aus einer psychiatrischen Anstalt ausgebrochenen Patienten terrorisiert wird. Ein ziemlich blutrünstiges Produkt, das vom Kreischen der Mädchen beherrscht wird. Hier ist der Trailer zu sehen.

Dieser Film zeigt das Hotel und die umliegende Landschaft, von einer Drohne aus gefilmt, und hier ist ein Blick in eine der Suiten.

Armathwaite Hall Hotel & Spa
Bassenthwaite Lake
Keswick
Cumbria
CA12 4RE

Der Bassenthwaite Lake.
Photo © David Purchase (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 18. September 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Black Hole in Winchester (Hampshire) – Ein Bed & Breakfast mit Gefängnischarakter

Wer sich in der Kathedralenstadt Winchester in Hampshire aufhält, eine Unterkunft sucht und auch schon immer einmal in einer Gefängniszelle übernachten möchte, für den kommt nur eine Adresse in Frage: The Black Hole auf dem Wharf Hill, nicht weit von der Kathedrale und dem Old Bishop’s Palace entfernt.

Das Bed & Breakfast mit zehn Zimmern war natürlich niemals ein Gefängnis gewesen, aber der Besitzer David Nicholson hat es sich als Thema für sein Haus ausgedacht. Erst im Jahr 2014 wurde das B&B errichtet, dort wo früher The Old Forge stand, die extra dafür abgerissen wurde. Eine Besonderheit der Zellen bzw. Zimmer sind die ausbruchsicheren Türen, auf der einen Seite aus massivem Holz, mit Eisenbeschlägen auf der anderen. Einige der Zimmer bieten einen Blick auf die Kathedrale, ganz oben auf dem Dach gibt es sogar eine kleine Terrasse. David Nicholson hat sich bei der Gestaltung des Black Holes so einiges ausgedacht, so verfügt eine der Zellen über eine Tapete mit Büchermuster, so dass man sich wie in einer Bibliothek fühlt. Das Frühstück wird auf Blechtellern serviert wie es sich für ein „Gefängnis B&B“ gehört.

Da im Black Hole kein Abendessen serviert wird, kann man gegenüber im The Black Rat (gleicher Besitzer) essen, wo zum Beispiel saisonabhängige Menüs angeboten werden, auch das in sehr spezieller Atmosphäre wie dieses Bild zeigt. Das Restaurant verfügt sogar über einen Michelin-Stern!

Nur wenige Schritte vom Black Hole entfernt trifft man auf den Black Boy (gleicher Besitzer), einen traditionellen Pub, der, wie sollte es anders sein, ebenfalls sehr exzentrisch eingerichtet ist (hier ein Beispiel). Eine Besonderheit des Pubs ist die Gin-Bar mit über 35 verschiedenen Sorten.

Und wen nach einem Abendessen in The Black Rat und einem Pint im Black Boy, vor der Übernachtung im The Black Hole noch nach einem Glas Wein gelüstet, der sollte das unbedingt in The Black Bottle (gleicher Besitzer) in der Bridge Street tun (nur wenige Gehminuten entfernt). Auch hier hat sich David Nicholson etwas Besonderes ausgedacht. Man zapft sich hier seinen Wein aus speziellen Automaten selbst und zwar über eine aufladbare Karte, auf die man soviel Geld laden kann wie man möchte. Diese Karte steckt man in den Automaten, nimmt sich ein Glas der gewünschten Größe, wählt den Wein…fertig. Dieses Foto zeigt einen der Automaten.

The Black Hole
Wharf Hill
Winchester SO23 9NQ

The Black Rat
Photo © Chris Talbot (cc-by-sa/2.0)

Black Boy.
Photo © Chris Talbot (cc-by-sa/2.0)

 

Published in: on 6. September 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Café Diana – Ein Londoner Etablissement, das die Erinnerung an Prinzessin Diana hochhält

Das Café Diana, durch die Eingangstore der Kensington Palace Gardens gesehen.
Photo © Oxfordian Kissuth (cc-by-sa/2.0)

Direkt gegenüber vom Eingang zu der noblen Adresse Kensington Palace Gardens liegt ein kleines unscheinbares Café an der Bayswater Road namens Café Diana. Die russische Botschaft liegt auf der anderen Straßenseite und der Kensington Palace ist in wenigen Gehminuten zu erreichen. Der Palast war der ehemalige Wohnsitz von Prinzessin Diana und das Café hat sich ganz der Erinnerung an die in Paris tödlich verunglückte Frau gewidmet. Lady Di war früher einmal Stammgast hier und besuchte das kleine Lokal mit ihren Kindern, um zu frühstücken oder einfach nur eine Tasse Kaffee zu trinken. Kein Wunder, dass die Besitzer und die Bedienung stolz darauf waren und so ließen sie sich gemeinsam mit Diana auf einem Foto ablichten. Ein Foto von ihr mit Autogramm ist auch in dem Café vorhanden.

Man kann sich vorstellen, dass der Tod der freundlichen Prinzessin (heute vor 20 Jahren) die Cafébetreiber sehr traf. Sie schlossen ihr Etablissement für einige Tage, und als sie es wieder öffneten, sollte daraus eine Art Schrein für Lady Diana werden. Die Wände des schmalen Cafés sind über und über mit Fotos von ihr bedeckt; wohin man aucht schaut, man blickt immer in die Augen der attraktiven Prinzessin.

Das Café Diana wird natürlich gern von Fans aus aller Welt aufgesucht, das Publikum ist gemischt, Bauarbeiter und Büroangestellte sitzen an den schmalen Tischen und verzehren englische und orientalische Gerichte (die Inhaber sind irakischen Ursprungs). Geöffnet ist das Lokal täglich von 8 Uhr bis 23 Uhr.

Hier ist ein Interview mit dem sympathischen Besitzer des Cafés.

Café Diana
5 Wellington Terrace
London W2 4LW

Published in: on 31. August 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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