Die Brasserie Zédel – Ein Stück Paris mitten in London

Die Sherwood Street liegt mitten im quirligen Londoner Stadtteil Soho und in der Hausnummer 20, nur wenige Schritte vom Piccadilly Circus entfernt, findet man die Brasserie Zédel, ein Lokal im Belle Epoque-Stil, das genau so gut in Paris stehen könnte. Es erinnert an meine Lieblingsrestaurants in der französischen Hauptstadt wie beispielsweise das Bofinger am Place Bastille oder das Grand Café Capucines  am Boulevard des Capucines.

Die Brasserie gehört zu dem Imperium von Chris Corbin und Jeremy King, die seit über 35 Jahren in London renommierte Restaurants betreiben wie das legendäre The Wolseley, das The Delauney und das Bellanger, eine weitere Brasserie. Dort, wo wir das Zèdel heute finden, stand einmal das Regent Palace Hotel, Anfang des 20. Jahrhunderts das größte Hotel in Europa. Der Vorgänger des französischen Restaurants war das 2004 eröffnete Atlantic Bar & Grill, 2012 wurde nach einem Umbau daraus die Brasserie Zédel, deren Vorbild das Bouillon Chartier in der rue du Faubourg Montmartre war. Dieses Pariser Restaurant ist sehr beliebt, einmal wegen seiner Atmosphäre und dann wegen seiner niedrigen Preise. Beides trifft auch auf das Londoner Gegenstück zu, vor allem die Preise hier liegen deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Londoner Etablissements. Das Dreigang-Menu wird für £13.25 angeboten, die Bouillabaise kostet £17.75 und das Choucroute Alsacienne £15.50.

Neben dem Restaurant gibt es hier noch die Art Déco-Bar Américain und den Veranstaltungsraum Crazy Coqs, in dem ständig ein buntes Programm aus Musik, Kabarett und Comedy angeboten wird.

Ein Kochbuch mit Rezepten aus der Brasserie gibt es auch, geschrieben von dem 2016 verstorbenen Restaurantkritiker A.A. Gill mit dem Titel „Brasserie Zédel: Traditions and Recipes from a Grand Brasserie“ (Quadrille Publishing 2016).

Dieser Film vermittelt einen Eindruck vom Restaurant.

Art Déco in der Brasserie.
Photo © Christine Matthews (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 13. Januar 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Country House Hotels und zwei wesentliche Störfaktoren für Individualreisende

St Michael’s Manor bei St Albans in Hertfordshire.
Photo © Steve Fareham (cc-by-sa/2.0)

Für viele Country House Hotels gibt es zwei wesentliche Standbeine, die für Umsatz sorgen, gerade auch in Zeiten, zu denen wenig Reisende unterwegs sind: Hochzeitsfeiern und Konferenzen. Da kommen schnell schon einmal fünfstellige Summen zusammen. Leider haben Individualreisende damit ihre Probleme, und ich möchte aus eigenem Erleben einige Beispiele anführen.

Eine gute Idee ist es, bei der telefonischen Buchung im Hotel vorher zu fragen, ob zur Zeit des geplanten Aufenthaltes Hochzeiten oder Konferenzen geplant sind. Bucht man über booking.com, hrs.de oder ein anderes Portal sollte man einen Anruf im Hotel vorab auch in Erwägung ziehen, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden.

Kommt man mitten in eine Hochzeitsgesellschaft hinein, gibt es meist Parkplatzprobleme, das Personal im Hotel ist gestresst, es geht laut zu und die Atmosphäre in dem historischen Gebäude ist im Eimer. So geschehen bei einem Besuch des St Michael’s Manor am Rand von St Albans in Hertfordshire. Ich konnte mein Auto nirgends abstellen, beim Essen wurden die nicht zur Gesellschaft gehörenden Hotelgäste in ein Nebengemach verfrachtet, der Park war voll mit lärmenden Hochzeitsgästen; erst am Abend, nachdem das Brautpaar unter viel Getöse abgefahren war, legte sich langsam Ruhe über die Anlage, und ich hatte den Eindruck, dass auch die Enten im Teich tief aufatmeten und wieder ungestört ihre Kreise zogen.
Ähnlich erging es mir im Pendley Manor Hotel bei Tring in Hertfordshire. Das gleiche Spiel: Kein Parkplatz, das Hauptrestaurant war für die Nicht-Hochzeitsgäste gesperrt, es war laut und die Pfauen hatten sich alle in das Geäst der Bäume vor dem Hotel zurückgezogen.

Das gleiche widerfuhr mir im Lygon Arms Hotel in Broadway in den Cotswolds. Ich hatte mich schon auf ein schönes Abendessen in dem sehr stimmungsvollen Restaurant gefreut, das mir bei meinem letzten Besuch dort sehr gefallen hatte, aber das war gesperrt, weil die Firma Sony ein gr0ßes Meeting im Hotel durchführte und das gesamte Restaurant gebucht hatte. Also musste man sein Dinner in einem Nebengemach zu sich nehmen.

Das Oakley Court Hotel in Water Oakley bei Windsor in Berkshire hat das Thema Hochzeitsfeiern besser im Griff. Zwar spielt sich da viel auf den Wiesen zwischen Hotel und Themse ab (Getränkestände sind im Sommer für die Hochzeitsgäste aufgebaut, Kinder toben durch die Anlage), aber wenigstens gibt es separate Räumlichkeiten für Feiern dieser Art und die „Normalgäste“ können das Hauptrestaurant benutzen.

Wenn im Hotel eine Konferenz oder ein Meeting stattfindet, kann es zu ähnlichen Störungen kommen. Die Businessmen in ihren schwarzen Anzügen prägen die Atmosphäre, sind oft recht laut und interessieren sich in der Regel nicht für das schöne Hotelgebäude und seine Geschichte. Bei meinem Aufenthalt in dem wunderschönen Amberley Castle Hotel (West Sussex) hielt dort gerade irgendeine Firma ein Meeting ab und nach Feierabend traf man sich in der Bar. Das heißt, ein Nightcap kam für mich leider nicht in Frage, weil es inder Bar viel zu laut und ungemütlich war. Es wurde bis in den frühen Morgen getrunken und gejohlt. Der Burggeist fühlte sich wohl auch gestört, denn er ließ sich in unserem stimmungsvollen Himmelbettzimmer nicht blicken.

Bei meinen vielen Aufenthalten in meinem Lieblingshotel, dem Thornbury Castle in South Gloucestershire, hatte ich leider zweimal den Störfaktor „Businessmen“. Nachdem wir es einmal erlebten und genossen, wenige Tage nach 9/11 im Jahr 2001, die einzigen Gäste im Hotel zu sein, da alle US-Amerikaner ihre Buchungen storniert hatten, wurden wir bei einem anderen Mal vom Pech verfolgt und trafen auf besonders lautstarke Texaner, die ganz offensichtlich die einzigartige Atmosphäre der Hotellounge überhaupt nicht zu schätzen wussten, sondern sich lieber über Geschäftsangelegenheiten ihres Heimatstaates unterhielten. Wieder ein anderes Mal waren wir beim Frühstück im Restaurant mit einer Gruppe russischer Geschäftsleute konfrontiert, von denen einige im Trainingsanzug erschienen.

Wenn man schon viel Geld für Übernachtungen in Country House Hotels ausgibt, möchte man diese Häuser auch genießen; daher ist es besser, sich vorher zu vergewissern, dass mit den genannten Störfaktoren nicht zu rechnen ist.

Pendley Manor Hotel bei Tring (Hertfordshire).
Eigenes Foto.

The Lygon Arms in Broadway (Worcestershire).
Eigenes Foto.

Oakley Court Hotel bei Windsor (Berkshire).
Eigenes Foto.

Amberley Castle Hotel bei Arundel in West Sussex.
Eigenes Foto.

Thornbury Castle in South Gloucestershire.
Eigenes Foto.

Published in: on 12. Dezember 2017 at 02:00  Comments (4)  

De Vere Selsdon Estate – Ein Hotel der Principal Hotel Group bei Croydon in Surrey

Vor einiger Zeit stellte ich in meinem Blog das De Vere Tortworth Court Hotel in South Gloucestershire vor, das zu der Principal Hotel Group gehört. Zu der gleichen Hotelgruppe gehört auch das De Vere Selsdon Estate bei Croydon in der Grafschaft Surrey, ein sehr großes Hotel mit 200 Zimmern. Mitte der 1920er Jahre wurde das Haus von  Allan Doble Sanderson gekauft, der es in ein Hotel umwandelte, zunächst mit nur 24 Zimmern. Einige Jahre später erfolgten Anbauten, erst der East Wing und dann der West Wing. In den 1960er Jahren übernahm Basil Sanderson die Leitung des Hotels von seinen Eltern und auch er nahm Erweiterungen vor. Durch den Bau des Cambridge Wing kamen noch einmal 25 Zimmer dazu, so dass man heute vor einem sehr imposanten Bau steht. Als die Principal Hotel Group das Selsdon Estate 1997 übernahm, wurden weitere Einrichtungen hinzugefügt, die das Haus auch für Konferenzen und Geschäftstreffen interessant machen sollte.

Die Preise für die Zimmer sind im Vergleich mit vielen anderen Country House Hotel recht niedrig; die beginnen schon bei rund 70 Euro für ein Standardzimmer ohne Frühstück. Auch im Restaurant („Contemporary dining with a traditional British twist“) halten sich die Preise im Rahmen; die Hauptgänge liegen zwischen £14 und £16. Hier hat man wohl in erster Linie Geschäftsleute und Tagungsteilnehmer im Visier, die an „Fine Dining“ nicht so interessiert sind.
Direkt vor dem Hotel liegt ein 18-Loch-Golfplatz, der 1929 von dem englischen Profigolfer John Henry Taylor angelegt wurde.

Dieser Film zeigt das Hotel ausführlich von innen und von außen.

De Vere Selsdon Estate Hotel
126 Addington Road
South Croydon CR2 8YA

 

 

Published in: on 10. Dezember 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Montagu Arms Hotel in Beaulieu (Hampshire)

Im New Forest in Hampshire gibt es eine Vielzahl von angenehmen Hotels, das Montagu Arms in Beaulieu ist eines davon. In den einschlägigen Hotelführern wird es positiv erwähnt, der AA-Führer hat dem zu den „Pride of Britain“ gehörenden Haus vier Sterne verliehen.

Das 200 Jahre alte Montagu Arms wurde im Laufe der Zeit immer wieder verändert bzw. vergrößert, und wir finden im Hotel überall schöne Kamine und holzvertäfelte Wände.

Das Terrace-Restaurant gehört zu den besten weit und breit und rühmt sich dreier AA-Sterne, die sich Matthew Tomkinson erkocht hat. Tomkinson arbeitete vorher in „The Goose“ in Britwell Salome in Oxfordshire, wo er sich einen Michelin-Stern erkocht hatte („The Goose“ wurde 2010 geschlossen und zwei Jahre später neu eröffnet unter dem Namen „Olivier at The Red Lion„).

Das Hotel ist nicht sehr groß und verfügt nur über 22 Zimmer und Suiten, von denen einige über ein Himmelbett verfügen. Die Übernachtungspreise in der Woche für ein Standard-Doppelzimmer beginnen bei £229 (incl. Frühstück) und enden bei £349 für die Deluxe Suite. Am Wochenende liegen die Preise deutlich höher (um £50.00 bis £90.00),

Über ein eigenes Spa verfügt The Montagu Arms nicht, die Gäste können aber das SenSpa von Careys Manor Hotel in Brockenhurst, dem Schwesterhotel, mitbenutzen, das etwa 10 km entfernt liegt und das ich in meinem Blog auch schon vorgestellt habe. Beide Häuser kann ich für einen Aufenthalt im New Forest sehr empfehlen!

Dieser kleine Film gibt einen ersten Eindruck vom Hotel.

The Montagu Arms Hotel
Beaulieu
New Forest, Hampshire.
SO42 7ZL

Published in: on 22. November 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Blakeney Hotel in Blakeney (Norfolk)

An der Nordküste Norfolks liegt in dem Ort Blakeney ein hübsches Hotel, das Blakeney Hotel. Das Besondere an diesem Haus: Es liegt direkt am Kai mit kleinen Schiffen vor der Haustür. Der Blick geht auf den Blakeney National Nature Reserve, der dem National Trust gehört. Ich habe hier einmal übernachtet und war von dem 4*-Haus sehr angetan (bitte nicht verwechseln mit dem Blakeney Manor Hotel, das nur rund 200 Meter weiter liegt).

Das Hotel verfügt, neben der ausgezeichneten Lage, über alles, was man so braucht: Ein Hallenbad mit Sauna und kleinem Fitnessraum und ein Restaurant mit guter Küche (es hat schon seit zehn Jahren eine AA-Rosette!) und schönem Blick aufs Meer.

Von Blakeney aus kann man Spaziergänge am Meer und durch die Salzmarschen machen, und auch einige Stately Homes liegen nicht weit entfernt: Holkham Hall, Houghton Hall oder Sandringham sind leicht mit dem Auto zu erreichen.

Die Zimmerpreise im Blakeney Hotel, das ganzjährig geöffnet ist, beginnen bei etwa £ 190 für ein Standard-Doppelzimmer und gehen bis zu über £ 360 für ein Zimmer der höheren Kategorie, je nach Saison.

Ein sehr zu empfehlendes Hotel für einen Besuch der Nordküste Norfolks. Dieser Film zeigt Bilder vom Hotel und der näheren Umgebung.

Published in: on 18. November 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Ungewöhnliche Unterkünfte in London Teil 2 – „A Room for London“ auf dem Dach der Queen Elizabeth Hall

Die 1967 eröffnete Queen Elizabeth Hall im Londoner Southbank Centre ist architektonisch gesehen kein wahrer Genuss. Das Konzertsaalgebäude wurde im damals so weit verbreiteteten Stil des Brutalismus erbaut und gehört zu den hässlichsten Gebäuden an der Themse. Zurzeit ist die Queen Elizabeth Hall wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und soll im Laufe des Jahres 2018 wieder eröffnet werden.

Auf dem Dach des Gebäudes ist ein Schiff zu sehen, das ein Stück über die Kante hinausragt, und das dem Dampfschiff „Roi des Belges“ nachempfunden ist, das Ende des 19. Jahrhunderts den Kongo befuhr. Es inspirierte den Schriftsteller Joseph Conrad zu seiner Erzählung  „Heart of Darkness“ (dt. „Herz der Finsternis“), die 1899 erschien. 2012, das Jahr, in dem in London die Olympischen Spiele stattfanden und in dem die Queen ihr diamantenes Thronjubiläum feierte, kreierten der Architekt David Kohn und die Künstlerin Fiona Banner dieses luftige „Hotelschiff“, das sie komplett neu erbauen ließen wie dieser Film im Zeitraffer zeigt und das sie „A Room for London“ nannten. Künstler und Musiker sollten dort oben in Muße schreiben oder komponieren und sich von der einzigartigen Kulisse inspirieren lassen. So wohnten hier schon so bekannte Musiker wie David Byrne, der die Talking Heads gründete, und Jarvis Cocker von der Rockband Pulp. An Schriftstellern zogen Jeanette Winterson, Michael Ondaatje und Colm Tóibín in „A Room for London“ ein.

Geplant war ursprünglich, das Schiff Ende des Jahres 2012 wieder vom Dach der Queen Elizabeth Hall herunterzuholen, aber „Roi des Belges“ war mittlerweile so populär geworden, dass man es erst einmal dort oben beließ. Jedermann konnte sich dafür bewerben, eine Nacht in dem Schiffszimmer mit der großartigen Aussicht zu verbringen, was £300 für zwei Personen kostete. Wenn man wollte, konnte man sich in der Küche sein Essen selbst zubereiten, es war alles vorhanden, was die Übernachtungsgäste benötigten.
Ich habe die letzten Sätze in der Vergangenheitsform geschrieben, denn momentan steht „A Room for London“ nicht zur Verfügung. Wie es mit ihm weitergeht, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich wird das Schiff irgendwo in London einen neuen Ankerplatz finden, von dem aus man einen ähnlich schönen Blick auf die Stadt haben wird.

Published in: on 28. Oktober 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Ungewöhnliche Unterkünfte in London Teil 1 – The Room by Antony Gormley im The Beaumont Hotel

Antony Gormleys The Room, links vom Haupteingang des The Beaumont Hotels.
Author: Matt Brown.
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Im September 2014 eröffnete in London ein weiteres 5*-Sterne-Hotel seine Pforten: The Beaumont Hotel. Zu finden ist es an den Brown Hart Gardens im Stadtteil Mayfair. Schon nach kurzer Zeit wurde das Beaumont mit Auszeichnungen überhäuft; so wurde es u.a. zum AA Hotel of the Year 2016/17 ausgerufen und zum UK Independent Hotel of the Year 2017 der Catey Awards. Von den 73 Zimmern aus sind es nur wenige Schritte zu den edlen Einkaufsboutiquen, von denen es in Mayfair und Umgebung jede Menge gibt. Die Zimmerpreise beginnen etwa bei €550. Hier sind einige Bilder vom Hotel.

Wer bereit ist, mehr als das Doppelte für eine Nacht auszugeben, der hat die Möglichkeit in einem ganz extravaganten Raum zu übernachten, der ganz einfach nur „The Room“ heißt und von dem berühmten Bildhauer Antony Gormley gestaltet wurde. Regelrecht an die Hotelmauern angeklebt, wirkt diese Struktur, die Gormley, in Quadern nach seinem eigenen Körper geformt, angefertigt hat. Im Inneren findet sich ein Teil einer 69m² großen Suite und zwar das Schlafzimmer, das über neun Marmorstufen vom Badezimmer aus zu erreichen ist. Die Decke des Schlafzimmers ist zehn Meter hoch, die Grundfläche beträgt lediglich 4m². Gormley möchte mit diesem eigenartigen Raum erreichen, dass der Gast in einen anderen Bewusstseinszustand gleitet, das hektische Treiben draußen vergisst und in eine meditative Phase eintritt.

Ab £1,250, inklusive eines kontinentalen Frühstücks, kostet diese Erfahrung, die in London einzigartig sein dürfte. Hier ist ein kurzer Schwenk über Gormleys The Room.

The Beaumont Hotel
Brown Hart Gardens
Mayfair
London W1K 6TF

The Beaumont Hotel.
Photo © James Wood (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 27. Oktober 2017 at 02:00  Comments (4)  
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De Vere Tortworth Court – Ein Hotel in South Gloucestershire

In Hörweite der Autobahn M5 in South Gloucestershire liegt ein eindrucksvolles Gebäude mit einer schillernden Vergangenheit, das seit 2001 als Hotel umfunktioniert worden ist: Tortworth Court. Erbaut wurde das Haus Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Architekten Samuel Sanders Teulon (1812-1873), der sich vor allem durch den Neubau bzw. der Restaurierung von Kirchen einen Namen gemacht hat. Tortworth Court war eine Auftragsarbeit für Henry George Francis Reynolds-Moreton, 2nd Earl of Ducie, einem Politiker und Agronom, der nicht viel von seinem schönen Haus hatte, da er schon 1853 hier verstarb. Ihm folgte sein ältester Sohn Henry, der Pflanzen und Bäume  aus der ganzen Welt nach Tortworth Court brachte und das berühmte Arboretum anlegte. Auch der 4. Earl of Dulcie lebte eine Zeit lang hier in South Gloucestershire, starb 1924 und wurde auf dem St Leonard’s Churchyard in Tortworth begraben.

Wie so viele andere Herrenhäuser auch wurde Tortworth Court im Zweiten Weltkrieg für militärische Zwecke verwendet, in diesem Falle ergriff die Marine Besitz von dem Anwesen. Nach dem Krieg diente es für einige Zeit als Teil des Leyhill-Gefängnisses bzw. als Ausbildungszentrum für Gefängniswärter. HM Prison Leyhill existiert noch heute, nur wenige hundert Meter entfernt; in ihm sind „low risk“ Gefangene untergebracht.

Danach ging es leider mit Tortworth Court bergab; es stand leer, verfiel und Teile wurden Anfang der 1990er Jahre Opfer von Flammen. Glücklicherweise wurde das Haus wieder komplett restauriert und in seinen Ursprungszustand zurückversetzt. 2001 eröffnete Tortworth Court als Hotel und gehört heute zu der Principal Hotel Company und deren De Vere Hotels. In diesem Jahr entstanden nach einer £5 Millionen Investition neue Suiten und Gästezimmer und auch der Wellnessbereich wurde auf den neuesten Stand gebracht.

Die Zimmerkategorien erstrecken sich von den Standardzimmern bis zur Executive Suite und kosten etwa von £160 bis zu £400 pro Nacht, wobei es immer wieder günstigere Angebote gibt.

Dieser Film zeigt einige Luftaufnahmen vom Hotel.

De Vere Tortworth Court
Tortworth
Wotton Under Edge GL12 8HH

 

Published in: on 25. Oktober 2017 at 02:00  Comments (5)  
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Das beste Restaurant der Welt liegt, laut TripAdvisor, in…Oldstead in North Yorkshire

The Black Swan in Oldstead.
Photo © Chris Heaton (cc-by-sa/2.0)

Am 11. Oktober veröffentlichte das touristische Bewertungsportal TripAdvisor seine Liste der weltbesten Restaurants, und man war gespannt, wer es denn in diesem Jahr auf Platz 1 geschafft hat. Eines der Spitzenrestaurants in London, Paris oder Kopenhagen? Oder hat wieder einmal einer der spanischen Superköche das Siegertreppchen erklommen? Nein, alles falsch! Das beste Restaurant der Welt, zumindest nach den TripAdvisor-Kriterien, liegt in einem Dörfchen in North Yorkshire, etwa auf halber Strecke zwischen Thirsk und Helmsley, namens Oldstead, und heißt The Black Swan. Sorry Heston Blumenthal, Gordon Ramsay, Marco Pierre White und wie die Heavyweights der britischen Spitzengastronomie noch alle heißen: Tommy Banks vom Schwarzen Schwan hat Euch alle abgehängt.

Bereits am 30. Mai 2011 hatte ich in meinem Blog über den Gastropub geschrieben, als er The AA Pub of the Year 2010 geworden war. „Tom und Anne Banks haben den Pub 2006 übernommen und ihn in relativ kurzer Zeit zu dem vielleicht besten in Yorkshire gemacht. Nicht nur die Küche ist etwas ganz Besonderes hier, auch der kleine Hotelbereich mit nur vier Zimmern hat vom AA die höchst mögliche Sternezahl, nämlich 5, erhalten“, so schrieb ich vor mehr als sechs Jahren. Mittlerweile hat Tommy Banks einen Michelinstern erkocht, und er war mit 24 Jahren der jüngste britische Koch, der jemals diese Auszeichnung erhalten hat. Fast alles, was im Black Swan auf den Tisch kommt, stammt aus eigenem Anbau wie das Gemüse und die Früchte. Das Tasting Menu ist für £95 zu haben, die begleitenden Weine, wenn gewünscht, kosten noch einmal £60. Eine Reise in das kleine entlegene Dorf Oldstead dürfte sich für Feinschmecker also bestimmt lohnen.

Auf Platz 2 der TripAdvisor-Bestenliste liegt übrigens Raymond Blancs Belmond Le Manoir aux Quat’Saisons in Great Milton (Oxfordshire), was nicht überrascht. Platz 3 nimmt das 3*-Haus Maison Lameloise in Chagny im Burgund ein, Platz 4 die weltberühmte L’Auberge de l’Ill in Illhaeusern im Elsass und Platz 5 das Restaurante Martin Berasategui im spanischen Lasarte-Oria (das die letzten beiden Jahre auf Platz 1 stand). Heston Blumenthals The Fat Duck in Bray (Berkshire) nimmt in diesem Jahr Rang 12 ein.

The Black Swan
Oldstead

York, North Yorkshire
YO61 4BL

 

 

 

 

Published in: on 19. Oktober 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Old Swan & Minster Mill in Minster Lovell (Oxfordshire)

Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright David Purchase

Nachdem wir uns die Ruinen von Minster Lovell Hall bei Witney in Oxfordshire (ich berichtete in meinem Blog darüber) angesehen hatten, brauchten wir eine Stärkung und begaben uns in den nahegelegenen Old Swan & Minster Mill, ein Hotel und Gastro-Pub, dessen Räumlichkeiten ziemlich verschachtelt ineinanderübergehen. Die Atmosphäre hier war sehr gemütlich: Schwere Eichenholz-Deckenbalken, Kaminfeuer, Fußböden aus Steinplatten; so wie man es gern hat, um einen angenehmen Lunch zu sich zu nehmen.

Die Anlage besteht aus zwei Gebäuden, wobei der Old Swan der elegantere Teil, die Minster Mill der etwas einfachere ist. 600 Jahre alt ist der Old Swan, am River Windrush gelegen, in dem seinerzeit Großbritanniens Premierminister Harold Wilson seine Flitterwochen verbrachte. Richtig aufgemöbelt und zu einem Boutique Hotel umgebaut, wurde der alte Gasthof von dem Unternehmer Peter de Savary (dem einmal sowohl Land’s End in Cornwall als auch John O’Groats an der äußersten Nordspitze Schottlands gehörten).

One of the finest places to stay in the Cotswolds“ behaupten die Besitzer des Hotels in Minster Lovell, was ich allerdings nicht beurteilen kann, da ich hier (leider) nicht gewohnt, sondern nur gegessen habe. Die Übernachtungspreise beginnen im Old Swan bei rund 190 Euro für ein klassisches Doppelzimmer und gehen bis über 350 Euro für eine Suite.

Alex Polizzi, Moderatorin der auf Channel 5 ausgestrahlten Serie „The Hotel Inspector“, empfahl The Old Swan & Minster Mill einmal im Daily Telegraph als eines der Top 10 Winterhotels Großbritanniens.

Hier ist ein Film über das Hotel.

Old Swan & Minster Mill,
School Hill, Minster Lovell,
Witney, Oxfordshire OX29 0RN

 

Published in: on 27. September 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Armathwaite Hall & Spa – Ein Country House Hotel im Lake District

Hoch oben im Nordwesten Englands, im Lake District, gibt es zahlreiche Hotels, die dort auch gebraucht werden, wenn in der Hochsaison die Touristenmassen einfallen. Ein besonders schönes Hotel habe ich in meinem Blog schon einmal vorgestellt, das Holbeck Ghill Country House Hotel am Lake Windermere. An einem anderen See, dem Bassenthwaite Lake, liegt ein weiteres Country House Hotel, Armathwaite Hall and Spa (4*), das man über eine Zufahrt von der B5291 erreicht.

Die Ursprünge dieses imposantes Hauses reichen weit bis in das 16. Jahrhundert zurück; viele Male wechselte es den Besitzer, bis es 1976 in die Hände der Familie Graves überging, die daraus eine Hotel machte und viel Geld investierte, indem sie ein Spa hinzufügte, das 2015 vom The Good Spa Guide ausgezeichnet wurde. Das Fine Dining Lake View Restaurant unter der Regie von Chefkoch Kevin Dowling kann sich zweier AA-Rosetten erfreuen; verwendet werden überwiegend Produkte aus der Region.

Die Zimmerpreise, inklusive Frühstück, beginnen bei £210 für ein Standard-Doppelzimmer und enden bei £445 für eine Studio Suite, die dann natürlich auch über einen Seeblick verfügt.

Armathwaite Hall & Spa gehört zu den Pride of Britain-Hotels, mit denen ich bisher immer nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Direkt neben dem Hotel liegt der Lake District Wildlife Park, in dem man exotischen Tieren wie Affen, Zebras oder Schlangen begegnet.

1978 wurde Armathwaite Hall einmal als Kulisse für einen Horrorfilm ausgewählt: „Killer’s Moon„. In dem Film strandet eine Busladung von Schulmädchen in der Wildnis und wird in einem abgelegenen Hotel untergebracht, das von vier aus einer psychiatrischen Anstalt ausgebrochenen Patienten terrorisiert wird. Ein ziemlich blutrünstiges Produkt, das vom Kreischen der Mädchen beherrscht wird. Hier ist der Trailer zu sehen.

Dieser Film zeigt das Hotel und die umliegende Landschaft, von einer Drohne aus gefilmt, und hier ist ein Blick in eine der Suiten.

Armathwaite Hall Hotel & Spa
Bassenthwaite Lake
Keswick
Cumbria
CA12 4RE

Der Bassenthwaite Lake.
Photo © David Purchase (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 18. September 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Black Hole in Winchester (Hampshire) – Ein Bed & Breakfast mit Gefängnischarakter

Wer sich in der Kathedralenstadt Winchester in Hampshire aufhält, eine Unterkunft sucht und auch schon immer einmal in einer Gefängniszelle übernachten möchte, für den kommt nur eine Adresse in Frage: The Black Hole auf dem Wharf Hill, nicht weit von der Kathedrale und dem Old Bishop’s Palace entfernt.

Das Bed & Breakfast mit zehn Zimmern war natürlich niemals ein Gefängnis gewesen, aber der Besitzer David Nicholson hat es sich als Thema für sein Haus ausgedacht. Erst im Jahr 2014 wurde das B&B errichtet, dort wo früher The Old Forge stand, die extra dafür abgerissen wurde. Eine Besonderheit der Zellen bzw. Zimmer sind die ausbruchsicheren Türen, auf der einen Seite aus massivem Holz, mit Eisenbeschlägen auf der anderen. Einige der Zimmer bieten einen Blick auf die Kathedrale, ganz oben auf dem Dach gibt es sogar eine kleine Terrasse. David Nicholson hat sich bei der Gestaltung des Black Holes so einiges ausgedacht, so verfügt eine der Zellen über eine Tapete mit Büchermuster, so dass man sich wie in einer Bibliothek fühlt. Das Frühstück wird auf Blechtellern serviert wie es sich für ein „Gefängnis B&B“ gehört.

Da im Black Hole kein Abendessen serviert wird, kann man gegenüber im The Black Rat (gleicher Besitzer) essen, wo zum Beispiel saisonabhängige Menüs angeboten werden, auch das in sehr spezieller Atmosphäre wie dieses Bild zeigt. Das Restaurant verfügt sogar über einen Michelin-Stern!

Nur wenige Schritte vom Black Hole entfernt trifft man auf den Black Boy (gleicher Besitzer), einen traditionellen Pub, der, wie sollte es anders sein, ebenfalls sehr exzentrisch eingerichtet ist (hier ein Beispiel). Eine Besonderheit des Pubs ist die Gin-Bar mit über 35 verschiedenen Sorten.

Und wen nach einem Abendessen in The Black Rat und einem Pint im Black Boy, vor der Übernachtung im The Black Hole noch nach einem Glas Wein gelüstet, der sollte das unbedingt in The Black Bottle (gleicher Besitzer) in der Bridge Street tun (nur wenige Gehminuten entfernt). Auch hier hat sich David Nicholson etwas Besonderes ausgedacht. Man zapft sich hier seinen Wein aus speziellen Automaten selbst und zwar über eine aufladbare Karte, auf die man soviel Geld laden kann wie man möchte. Diese Karte steckt man in den Automaten, nimmt sich ein Glas der gewünschten Größe, wählt den Wein…fertig. Dieses Foto zeigt einen der Automaten.

The Black Hole
Wharf Hill
Winchester SO23 9NQ

The Black Rat
Photo © Chris Talbot (cc-by-sa/2.0)

Black Boy.
Photo © Chris Talbot (cc-by-sa/2.0)

 

Published in: on 6. September 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Café Diana – Ein Londoner Etablissement, das die Erinnerung an Prinzessin Diana hochhält

Das Café Diana, durch die Eingangstore der Kensington Palace Gardens gesehen.
Photo © Oxfordian Kissuth (cc-by-sa/2.0)

Direkt gegenüber vom Eingang zu der noblen Adresse Kensington Palace Gardens liegt ein kleines unscheinbares Café an der Bayswater Road namens Café Diana. Die russische Botschaft liegt auf der anderen Straßenseite und der Kensington Palace ist in wenigen Gehminuten zu erreichen. Der Palast war der ehemalige Wohnsitz von Prinzessin Diana und das Café hat sich ganz der Erinnerung an die in Paris tödlich verunglückte Frau gewidmet. Lady Di war früher einmal Stammgast hier und besuchte das kleine Lokal mit ihren Kindern, um zu frühstücken oder einfach nur eine Tasse Kaffee zu trinken. Kein Wunder, dass die Besitzer und die Bedienung stolz darauf waren und so ließen sie sich gemeinsam mit Diana auf einem Foto ablichten. Ein Foto von ihr mit Autogramm ist auch in dem Café vorhanden.

Man kann sich vorstellen, dass der Tod der freundlichen Prinzessin (heute vor 20 Jahren) die Cafébetreiber sehr traf. Sie schlossen ihr Etablissement für einige Tage, und als sie es wieder öffneten, sollte daraus eine Art Schrein für Lady Diana werden. Die Wände des schmalen Cafés sind über und über mit Fotos von ihr bedeckt; wohin man aucht schaut, man blickt immer in die Augen der attraktiven Prinzessin.

Das Café Diana wird natürlich gern von Fans aus aller Welt aufgesucht, das Publikum ist gemischt, Bauarbeiter und Büroangestellte sitzen an den schmalen Tischen und verzehren englische und orientalische Gerichte (die Inhaber sind irakischen Ursprungs). Geöffnet ist das Lokal täglich von 8 Uhr bis 23 Uhr.

Hier ist ein Interview mit dem sympathischen Besitzer des Cafés.

Café Diana
5 Wellington Terrace
London W2 4LW

Published in: on 31. August 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Snooty Fox Hotel in Tetbury (Gloucestershire)

The Snooty Fox Hotel in Tetbury. – Eigenes Foto.

Ich komme immer wieder gern nach Tetbury in Gloucestershire, eine kleine überschaubare Stadt mit ansehnlichen Gebäuden, einer schönen Kirche und einem beeindruckenden Market House. Gleich hinter der Tourist Information ist ein Parkplatz, von dem aus man in 2-3 Minuten mitten im Zentrum ist.

Gegenüber vom Market House liegt das hübsche Snooty Fox Hotel, eine ideale Ausgangsbasis, um diesen Teil von Gloucestershire und die Cotswolds zu besuchen. Das Haus gehört zu der Gruppe der Hatton Hotels und das schon seit über 30 Jahren.
Das Snooty Fox Hotel verfügt über 12 Zimmer, von denen einige auch mit einem Himmelbett ausgestattet sind. Die einfachen Classic Rooms kosten etwa £140 pro Nacht für ein Standard-Doppelzimmer, die komfortableren Four Poster Rooms sind ab £170 zu haben, jeweils inklusive Frühstück.

In der Hotelbar kann man mittags oder abends eine Kleinigkeit essen, aber auch ein Restaurant steht zur Verfügung.
Dieser Film zeigt einige Bilder aus dem Hotel, dem Restaurant und der Bar.

Eine Besonderheit des Snooty Fox ist George, eine große Dogge, die fest zum Inventar des Hotels gehört und die man in der Bar oder auch manchmal vor dem Hotel antrifft.

Ein weiterer „Bewohner“ war Foxy, ein ausgestopfter Fuchs, der vor einigen Jahren verschwand und von dem regelmäßig Ansichtskarten aus der ganzen Welt eintreffen, die man sich im Hotel ansehen kann.

Wenn man durch Tetbury schlendert, bekommt man vielleicht auch einmal Prince Charles zu sehen, der im nahen Highgrove residiert und in der Stadt Dinge zu erledigen hat.

Das Snooty Fox Hotel sponsert übrigens die jährlich stattfindenden Tetbury Woolpack Races, über die ich in meinem Blog bereits berichtete.

Auch die Hobbs House Bakery ist nur einige Schritte vom Hotel entfernt; hier dazu mein Blogeintrag.

Zu Tetbury siehe auch meinen Blogeintrag über Prince Charles‘ Highgrove Shop in der Long Street.

The Snooty Fox
Market Place
Tetbury, Gloucestershire GL8 8DD

Das Buch zum Artikel:
Lynne Cleaver: Tetbury & District Through Time . Amberley Publishing 2011. 96 Seiten. ISBN 978-1848689329.

Das Market House in Tetbury. – Eigenes Foto.

Published in: on 22. August 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Sarastro – Ein Londoner Restaurant, in dem nicht nur der Geschmackssinn angesprochen wird

Sarastro ist eine der Hauptfiguren in Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ und so liegt es nahe, dass das Londoner Restaurant in der Drury Lane, das seinen Namen trägt, in irgendeiner Weise mit Musik zu tun hat. Direkt neben dem Royal Opera House gelegen, bietet sich das von Pflanzen eingerahmte Sarastro für ein spätes Abendessen nach einer Aufführung dort an. In diesem außergewöhnlichen Restaurant werden nicht nur der Geschmackssinn angesprochen, sondern auch andere Sinne kommen hier auf ihre Kosten. Während des Abendessens gibt es an vielen Tagen der Woche musikalische Unterhaltung wie zum Beispiel mit Grace Rodson und ihrer Show (hier ist eine Kostprobe) oder mit Colin Roys Popklassikern (hier zu sehen), wozu gern getanzt werden darf.

Die Inneneinrichtung des Sarastros ist umwerfend. Hier sind unzählige „knick knacks“ aus Shows aus dem umliegenden Theaterland gesammelt worden, die eine ganz besondere Stimmung schaffen. Die Augen der Gäste sehen ein Farbenmeer und Dutzende von Jugendstillampen. Eine weitere Besonderheit sind die zehn eingebauten Opernlogen, jede in ihrem eigenen Stil, in denen man sein Essen in privater Atmosphäre zu sich nehmen kann, wobei die Royal Box eine besondere Position einnimmt. Das Geländer der Balkone im ersten Stock stammt aus dem Royal Opera House. Auch die Toiletten sind eine Sehenswürdigkeit, mit erotischen Kunstwerken verziert.

Eröffnet wurde das Sarastro im August 1996 von Richard Niazi, dem King of Covent Graden, der dreißig Monate darauf verwendete, die Einrichtung zusammenzustellen. Niazi starb 2009, und das Restaurant wurde von seiner Tochter und ihrem Onkel übernommen.

Die Küche des Sarastro ist türkisch-mediterran orientiert. Ein Drei-Gänge-Menü kostet £36.95, was für Londoner Verhältnisse recht moderat ist. Das Restaurant ist täglich ab Mittag bis in den späten Abend geöffnet.

Hier ist ein kurzer Film über das Restaurant.

Sarastro Restaurant
126 Drury Lane
TheatreLand
London
WC2B 5SU

Published in: on 11. August 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Sprowston Manor Marriott Hotel & Country Club bei Norwich (Norfolk)

Wer möglichst zentral wohnen möchte, um sich die Stadt Norwich in Norfolk anzusehen, dem kann ich das Sprowston Manor Hotel nicht empfehlen, denn man muss immer mit dem Auto ca 5 km ins Zentrum fahren und sich dann, mehr oder weniger mühsam, einen Parkplatz suchen.
Wem das nichts ausmacht, der ist mit diesem zur Marriott-Gruppe gehörenden Hotel gut bedient.

Sprowston Hall wurde 1560 erbaut und hatte eine Vielzahl von Besitzern. 1876 wurde das Haus vom damaligen Eigentümer, dem Bürgermeister von Norwich, John Gurney, umgebaut. Heute ist das seit langem als Hotel genutzte Haus auch Sitz des Sprowston Manor Golf Clubs. Wer also an diesem Sport Interesse hat, der ist hier gut aufgehoben.

Das La Fontana Spa kümmert sich um die Wellness-Wünsche der Gäste und der Cast Iron Grill steht für das Abendessen zur Verfügung (leider gibt es das The Restaurant 1559 nicht mehr, das ich noch kennengelernt habe). Das Mittagessen kann man im Zest Café Bar & Grill einnehmen.

Die Preise für eine Übernachtung im Doppelzimmer liegen bei ca £ 125 für ein Standardzimmer und enden bei etwa £ 195 für eine Suite.
Das Hotel habe ich selbst getestet (obwohl es schon einige Zeit her ist) und kann es empfehlen (wenn nicht gerade am Wochenende eine Hochzeit stattfindet).

Sprowston Manor Marriott Hotel & Country Club
Wroxham Road
Norwich
NR7 8RP

Die besten Restaurants des Jahres 2017 außerhalb Londons

The Sportsman in Seasalter.
Photo © Chris Whippet (cc-by-sa/2.0)

SquareMeal ist ein „market-leading independent restaurant commentator“ und „major provider of à la carte restaurant bookings in the country“, der jährlich eine Liste mit den besten Restaurants des Landes erstellt. Die Ergebnisse für 2017 liegen jetzt vor und hier sind die Top Ten der Restaurants, die außerhalb der Hauptstadt liegen:

Auf Platz 1 steht wieder einmal The Sportsman in Seasalter (Kent). Diese x-fach ausgezeichnete Restaurant an der Nordküste von Kent hat seit 2008 einen Michelin-Stern und wird von allen führenden Guides ganz weit oben gelistet. Auf der Karte dominieren natürlich Gerichte mit Fischen und Meeresfrüchten (z.B. Braised Brill Fillet with a Mussel and Bacon Tartare und Poached Rock Oysters with Pickled Cucumber and Avruga Caviar). Der ehemalige Geschichtslehrer Stephen Harris hat aus dem ehemaligen heruntergekommenen Pub ein Mekka für Feinschmecker aus ganz England gemacht. Hier ist ein Film über den Gastropub.

Platz 2 nimmt Raymond Blancs Le Manoir aux Quat’Saison in Great Milton bei Oxford (Oxfordshire) ein, das zur Belmond-Hotelgruppe gehört. Das wunderschön am Ortsrand des Dorfes gelegene Hotel (über das ich in meinem Blog schon einmal berichtete) ist auch durch sein hervorragendes von dem Franzosen Raymond Blanc geführtes Restaurant bekannt geworden, das seit 1985 zwei Michelin-Sterne besitzt. Wer hier speist, muss wesentlich tiefer in die Tasche greifen als im Sportsman (die Vorspeisen kosten £48, die Hauptgerichte ab £52).

Den dritten Platz nimmt ein Restaurant ein, das am weitesten von London entfernt ist: L’Enclume in Cartmel in Cumbria. Das Zwei-Sterne-Haus (seit 2013) wird von Simon Rogan geführt und auf der Karte finden sich viele Produkte, die auf der hauseigenen Farm angebaut werden. Das Tasting Menu kostet hier, mittags und abends, £145; möchte man korrespondierende Weine dazu haben, werden £80 zusätzlich berechnet.

Auf Platz 4 steht Heston Blumenthals legendäre Fat Duck in dem Gourmetdorf Bray bei Maidenhead in Berkshire. Ein Essen hier ist ein Erlebnis. Es gibt nur ein Menü für £255 (ohne Getränke), das sich The Itinerary nennt, und wie eine Zeitreise aufgebaut ist. Die Weinkarte ist riesig und da kann man für eine Flasche locker das mehrfache des Menüpreises ausgeben. Die Warteliste für einen Tisch beträgt viele Monate und das Menü muss bereits vorab bezahlt werden.

The Hand and Flowers in Marlow in Buckinghamshire besetzt Platz 5. Tom Kerridge übernahm das Gasthaus an der West Street im Jahr 2005 und baute es zu einem Gastro-Pub aus, der seit 2012 zwei Michelin-Sterne hat. Isst man hier à la Carte liegen die Preise für die Vorspeisen bei rund £15, die Hauptgänge beginnen bei etwa £30.

Die Plätze 6 bis 10 der SquareMeal-Liste:

6. The Waterside Inn in Bray

7. Midsummer House in Cambridge

8. Restaurant Nathan Outlaw in Port Isaac (Cornwall)

9. The Elephant in Torquay (Devon)

10. The Artichoke in Old Amersham (Buckinghamshire)

Le Manoir aux Quat’Saison in Great Milton (Oxfordshire).
Eigenes Foto.

L’Enclume in Cartmel (Cumbria)
Photo © Bill Boaden (cc-by-sa/2.0)

The Fat Duck in Bray (Berkshire).
Eigenes Foto

Published in: on 31. Juli 2017 at 02:00  Comments (1)  

The Lion Hotel in Shrewsbury (Shropshire)

Charles Dickens hat hier einmal gewohnt, ebenso Charles Darwin, Benjamin Disraeli und der berühmte Geiger Paganini (und ich auch einmal). Die Rede ist vom „The Lion Hotel“ in Shrewsbury (Shropshire), mitten in der Stadt gelegen, also optimal für einen Besuch in der sehenswerten Stadt.

Der ehemalige „Coaching Inn“ stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört mit zu den sehenswerten Gebäuden von Shrewsbury. Auch im Inneren ist das Hotel sehr gemütlich eingerichtet mit einem großen Tudor-Kamin und der holzgetäfelten „Oak Bar„.
Ein besonderes Augenmerk wurde, nachdem das Hotel im Jahr 2006 einen neuen Besitzer bekam, auf die Umgestaltung des Restaurants gelegt. „The Hayward“ wurde mehrfach mit AA-Rosetten ausgezeichnet.
Vor zwei Jahren wurde The Lion von der thailändischen Firma Fico Cororation gekauft.

59 Zimmer sind im Hotel vorhanden und die Preise jetzt zum Beispiel im Juli reichen von £85 für ein Standard-Doppelzimmer bis zu  £124 für eine Suite. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
Dieser Film zeigt einige Bilder vom Lion.

Ein sehr empfehlenswertes Hotel in einer Stadt, die einen Besuch auf jeden Fall lohnt!

The Lion Hotel
Wyle Cop
Shrewsbury
Shropshire
SY1 1UY

Published in: on 15. Juli 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Lucknam Park – Ein 5*-Hotel bei Colerne in Wiltshire

Nur 10 km von Bath entfernt, in der Nähe des Ortes Colerne in Wiltshire, liegt das  Country-House-Hotel Lucknam Park, das zu der Relais & Chateaux-Gruppe gehört und zu den führenden 5*-Hotels Englands zählt.
Das Haus wurde 1720 im palladianischen Stil erbaut und diente mehreren Familien als Wohnsitz, bis es 1987 als Hotel eröffnet wurde.

Hotel und Küche wurden in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet; so war Lucknam Park „The AA Hotel of the Year England 2010/11“ des britischen Automobilclubs AA. Das Hauptrestaurant „Hywel Jones“ hat einen Michelin-Stern und 3 AA-Rosetten; das Zweit-Restaurant „The Brasserie“ hat eine Rosette. Hier braucht man sich um sein leibliches Wohl also keine Sorgen zu machen. Küchenchef im Hywel Jones ist…Hywel Jones, der vorher u.a. bei Marco Pierre White und Nico Ladenis gearbeitet hat. Er ist ebenfalls für die Brasserie zuständig.

Auch das Spa kann sich sehen lassen. Es wurde schon einmal mit dem „Most Excellent Spa Award“ von Condé Nast Johansens ausgezeichnet und war 2016 Best Spa in the Southwest (so der „The Good Spa Guide“).

Die Preise für eine Übernachtung mit Frühstück beginnen bei etwa £ 359 für ein Standard-Doppelzimmer und enden bei £1479 für die Grand Master Suite.

Dieser Film stellt das sehr schöne Hotel vor und hier erhält man einen Blick von oben auf die Anlage.

Lucknam Park Hotel & Spa
Colerne, Chippenham, Wiltshire, SN14 8AZ

Die Einfahrt zum Hotel.
Photo © Ian S (cc-by-sa/2.0)

Eigenes Foto des Hotelprospekts.

Foto meines Hotelprospekts.

Published in: on 4. Juli 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Blue Bicycle – Eines der besten Restaurants in York

The Blue Bicycle in York. – Eigenes Foto

Es gibt in York zahllose Restaurants, aber bis vor kurzem hatten wir keines gefunden, das aus der Masse herausragte. Wer gern indisch oder italienisch isst, kommt in der Stadt voll auf seine Kosten, auch die vielen Pubs bieten einfache Kost an.
Jetzt haben wir aber doch ein Restaurant gefunden, das eine anspruchsvollere Küche hat und eine abwechslungsreiche Karte anbietet: Das Blue Bicycle in der Fossgate, ca 3 Minuten zu Fuß von den Shambles entfernt. Ein entsprechendes blaues Fahrrad steht übrigens vor der Tür.
Im Haus war einmal ein Bordell untergebracht und im Untergeschoss kann man Fotos von einigen der Damen betrachten, die hier einmal ihrem Gewerbe nachgingen. Die Webseiten des Restaurants greifen dieses Thema wieder auf.

Das Blue Bicycle ist angenehm eingerichtet und wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Die Speisekarte lässt eine bestimmte Richtung nicht erkennen. Es gibt englische Gerichte (Pan-fried Bubble & Squeak oder Lasagne of Yorkshire Black Pudding), italienisch angehauchte (“Cannelloni” of Goat’s Cheese & Cucumber) und asiatisch inspirierte (Cured Salmon with Thai spices, Mango & Chilli relish & a Crab won-ton). Die Preise für die Vorgerichte liegen zwischen £6 und £11.50, die der Hauptgerichte zwischen £15 und £22.50.
Die Weinkarte ist umfangreich und gut sortiert.

Wer einmal in York einen kulinarisch anspruchsvollen Abend erleben möchte, dem kann ich das Blue Bicycle sehr empfehlen.

Schräg gegenüber liegt ein „gestyltes“ Restaurant mit indischer und Bangladeshi Küche, die Mumbai Lounge, die wir auch getestet und für gut befunden haben.

The Blue Bicycle
34 Fossgate
York, YO1 9TA
Tel. 01904 673990

Der River Foss fließt direkt am „Blue Bicycle“ vorbei. – Eigenes Foto.

Published in: on 17. April 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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The Mount Royale & Spa Hotel inYork (North Yorkshire)

Unser Auto vor dem Hotel. – Eigenes Foto

Wer in der nordenglischen Stadt York ein Hotel sucht, das dicht am Zentrum liegt, dem kann ich das Mount Royale Hotel empfehlen, das seit seiner Eröffnung im Jahr 1967 von Richard und Christine Oxtoby geführt wird und das auf sehr angenehme Weise, wie ich es selbst zweimal erlebt habe. Es liegt, wie es der Name schon sagt, an der Straße The Mount, eine der großen Einfallstraßen in die Stadt.

Die Hotelfront, mit einem kleinen Parkplatz, geht zur Straße hin, die Rückseite führt auf einen hübschen Garten. Die Zimmer sind alle unterschiedlich ausgestattet, auch die Liebhaber von Himmelbetten werden hier fündig.
Es gibt im Haus eine eigene Spa-Abteilung und von Mai bis September steht ein beheiztes Schwimmbad zur Verfügung. Als besonders angenehm habe ich das Restaurant One 19 in Erinnerung; gutes Essen in sehr angenehmer Atmosphäre. Es wurde 2013 in Oxo’s on the Mount umbenannt. Am Herd steht Chefkoch Russell Johnson.

Die Zimmerpreise beginnen bei £125 für ein Standard-Doppelzimmer und gehen bis zu  £265 für die Penthouse Suite.

Dieser Film zeigt Bilder aus dem Hotel.

The Mount Royale & Spa Hotel
117-119 The Mount
York YO24 1GU

 

Unsere Gardensuite. – Eigenes Foto

Careys Manor Hotel im New Forest bei Brockenhurst (Hampshire)

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Wer sich die Region des New Forests im Süden Englands einmal näher ansehen möchte, dem kann ich als Übernachtungsmöglichkeit das Careys Manor Hotel sehr empfehlen. Es liegt sehr ruhig am Rand des Ortes Brockenhurst;  Salisbury, Winchester und die Küste bei Lymington sind schnell erreichbar.

Wir wohnten im modernen Garden Wing, dessen Zimmer entweder einen Balkon oder eine eigene Terrasse besitzen. Man kann auch im alten Manor House wohnen, wo die Einrichtung traditioneller gehalten ist.
Das Hotel legt sehr großen Wert auf seinen Spa-Bereich, in dem man sich u.a. eine Thaimassage gönnen kann; weiterhin gibt es eine Kräutersauna, einen Eisraum und eine Vielzahl von unterschiedlichen Anwendungen.

Das Cambium, kürzlich renoviert, ist das Hauptrestaurant, daneben gibt es noch ein französisches Bistro, Le Blaireau und das Thai Zen Garden Restaurant. Alistair Craig, der 2016 ins Careys Manor kam, ist der Chefkoch im Cambium. Seine Karriere begann im nahegelegenen Montagu Arms Hotel in Beaulieu (s. dazu meinen Blogeintrag), dann führte ihn sein Weg nach Schottland und schließlich zog es ihn wieder in den New Forest zurück. 3 AA-Rosetten hat er bisher hier erkocht.

Die Zimmerpreise beginnen etwa bei £200 für ein Doppelzimmer (incl. Frühstück), die Suiten liegen etwa bei £320. Die Roof Terrace Suite ist das Highlight des Hotels (ab £359).

Ein sehr angenehmes Hotel für einen Besuch im New Forest wie dieser Film zeigt.

Siehe auch meinen Erfahrungsbericht über ein anderes sehr schönes Hotel im New Forest, das Rhinefield House Hotel.

Careys Manor Hotel & SenSpa
Lyndhurst Road
Brockenhurst
Hampshire
SO42 7RH

 

Published in: on 9. März 2017 at 02:00  Comments (1)  
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Dans le Noir – Ein Londoner Restaurant der ganz besonderen Art

Das Gebäude rechts vom "The Green" ist das "Dans le Noir".    © Copyright Chris Whippet and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Das Gebäude rechts vom „The Green“ ist das „Dans le Noir“.
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Die britische Hauptstadt bietet eine unüberschaubare Auswahl an Restaurants an, darunter auch recht kuriose. Da gibt es Lady Dinah’s Cat Emporium, wo man seinen Afternoon Tea in Gesellschaft von Katzen zu sich nehmen kann oder Annie the Owl, ein Café mit Eulen, das aber auf Grund von Protesten von Tierschützern nicht zum Zuge kam oder The Bunyadi, ein Restaurant, das im vorigen Jahr nur ein paar Monate geöffnet war und in dem man nackt speisen konnte. Die Nachfrage nach Reservierungen war riesig, zuletzt sollen es über 40 000 gewesen sein (bei 46 Plätzen).

Dans le Noir gehört auch in die Kategorie kurioser Restaurants. Es liegt im Stadtteil Clerkenwell in der Straße Clerkenwell Green. Das Besondere daran: Man isst in diesem Haus in totaler Finsternis, das Servicepersonal ist blind und lässt die Gäste an der Erfahrung teilhaben wie es ist, nicht sehen zu können. Außerdem soll man sich ganz auf die Sensorik konzentrieren und den Geschmacks- und Geruchssinn in den Vordergrund stellen, sich also nicht durch die Umgebung ablenken lassen. Wer möchte, kann eines der vier Überraschungsmenüs bestellen und die dazu passenden Überraschungsweine, aber à la Carte Bestellungen sind natürlich auch möglich. Die Preise für die Menüs variieren von £46 für zwei Gänge bis zu £89 für das fünfgängige Tasting Menu. Hier ist ein Film über das Londoner Dans le Noir.

Die Idee zu diesem Restaurantkonzept hatte der Franzose Edouard de Broglie im Jahr 2003. In Paris eröffnete er sein Restaurant in der rue Quincampoix 51 im 4. Arrondisssement. Ich stand einmal davor und hörte erstmals von dieser Kuiosität. Weitere „Filialen“ von Dans le Noir gibt es in Barcelona und St Petersburg.

Vergleichbares existiert auch in Deutschland: Die „unsicht-Bars“ in Berlin, Köln und Hamburg und das Nocti Vagus in Berlin.

Dans le Noir
30-31 Clerkenwell Green
London EC1R ODU

Published in: on 5. März 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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Zeitgeist@The Jolly Gardeners – Ein Gastro-Pub mit deutscher Küche im Londoner Stadtteil Lambeth

   © Copyright PAUL FARMER and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

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Black Prince Road 49-51 so lautet die Adresse eines Pubs, der nur ein paar Schritte von der Themse entfernt im Londoner Stadtteil Lambeth liegt. „Best German food pub in and probably outside the UK“, so brüstet sich das Gasthaus nicht gerade bescheiden. Wer in der britischen Hauptstadt mal gerade keinen Appetit auf Ploughman’s Lunch oder Bangers and Mash hat, der kann im Zeitgeist@The Jolly Gardeners gute deutsche Hausmannskost probieren. Auf der Karte stehen zum Beispiel Jägerschnitzel, Leberkäse, Currywurst, Schweinshaxe, Frikadellen, Käsespätzle und ein Zeitgeist-Schnitzel, zu dem ein Glas Jägermeister gereicht wird. Deutscher geht es wirklich nicht mehr. Damit das deutsche Schnitzel nicht durch ein englisches Bitter oder Lager verwässert wird, gibt es hier eine umfangreiche Auswahl an germanischen Bieren wie Flensburger, Köstritzer oder Benediktiner, die sonst eher selten in der britischen Hauptstadt zu finden sind. Und da nach einer Haxn ein hochprozentiger Schnaps unabdingbar ist, stehen diverse deutsche „Absacker“ zur Verfügung. Samstags kann man sich in dem Pub auch die deutschen Bundesligaspiele auf einem Großbildschirm ansehen. Wer fußballresistent ist, zieht sich bei schönem Wetter besser auf einen der Tische vor dem Jolly Gardeners zurück.

Das Gasthaus zu den fröhlichen Gärtnern gibt es in Lambeth schon seit mehr als 100 Jahren. Charlie Chaplin, der in der Nähe wohnte, soll hier ein- und ausgegangen sein, und, wie es auf der Homepage des Pubs zu lesen steht, spielte Charlies Vater Charles Chaplin sr. in den Räumlichkeiten Klavier. Der Pianist soll dem Alkohol dermaßen zugesprochen haben, dass er bereits mit 38 Jahren an den Folgen starb.

Zweimal schon wurden in dem Pub Szenen für Spielfilme gedreht: In Guy Ritchies Spielfilm „Snatch“ (dt. „Snatch – Schweine und Diamanten“) mit Brad Pitt aus dem Jahr 2000 ist das Gasthaus zu sehen, ebenfalls in „The Calcium Kid“ (dt. „Calcium Kid“) mit Orlando Bloom und Omid Djalili (2004).

 

 

Ungewöhnliche Urlaubsdomizile Teil 2: The House in the Clouds in Thorpeness (Suffolk)

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Ganz so hoch wie der Name es vermuten lässt, „The House in the Clouds„, liegt dieses Gebäude in Thorpeness in Suffolk nicht. 1923 erbaute man an dieser Stelle einen Wasserturm, und da diese Gebäude in der Regel nicht sehr attraktiv aussehen, „verkleidete“ man ihn als Wohnhaus. In dem Wassertank, der das Dorf mit Trinkwasser versorgte, hatte man seinerzeit 230 000 Liter speichern können, das von der nahegelegenen Thorpeness Windmill hineingepumpt wurde. Diese hübsche weiße Windmühle befindet sich heute in Privatbesitz und ist nur an wenigen Tagen im Jahr zugänglich.

1977 bekam Thorpeness eine richtige Wasserversorgung, wodurch der Turm eigentlich überflüssig wurde. Aber anstatt ihn abzureißen, entfernte man den Tank und baute das ganze Gebäude als Wohnhaus um, das heute über 5 Schlafzimmer, 3 Badezimmer, ein Wohnzimmer und ein Esszimmer verfügt. Das „Highlight“ des Turmhauses aber ist der von einer Galerie umsäumte Raum ganz oben, von dem man einen grandiosen Blick hat. Jedermanns Geschmack ist die Einrichtung vielleicht nicht; die Räumlichkeiten und Treppenhäuser wimmeln von Figuren, Masken, Geweihen, Bildern und ausgestopften Tieren. Dieser Film zeigt die einzelnen Stockwerke. Der Name „The House in the Clouds“ stammt von einer Kinderbuchautorin, Mrs Malcolm Mason, die hier mit ihrem Mann einmal wohnte und ein Gedicht mit diesem Titel schrieb.

Wer das Haus mieten möchte, sollte vielleicht nicht gehbehindert oder gebrechlich sein, denn es gibt hier fünf Stockwerke, die erst einmal bezwungen werden müssen. Die günstigsten Wochenmietpreise liegen bei £2200 im Januar/Februar und steigen bis auf £3275 über Weihnachten bzw. Silvester/Neujahr. Nähere Infos gibt es hier.

Thorpeness liegt auf halbem Wege zwischen der Benjamin-Britten-Stadt Aldeburgh und dem Kernkraftwerk Sizewell.

 

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   © Copyright Vicky Mason and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

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Die Windmühle neben dem "Wolkenhaus".   © Copyright Cameraman and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Die Windmühle neben dem „Wolkenhaus“.
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Auch auf dem Dorfschild von Thorpeness finden sich das House in the Clouds und die Windmühle wieder.   © Copyright Adrian S Pye and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Auch auf dem Dorfschild von Thorpeness finden sich das House in the Clouds und die Windmühle wieder.
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Ungewöhnliche Urlaubsdomizile Teil 1: The House in the Sea in Newquay (Cornwall)

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Newquay – One of the nation’s favourite seaside holidays“ heißt es auf der Homepage der Stadt an der Nordküste Cornwalls. Newquay ist das Zentrum des Surfsports von Großbritannien, hat viele schöne Strände und gilt als besonders familienfreundlich. Entsprechend viele Hotels und Pensionen gibt es hier, für jeden Geldbeutel etwas. Für den ganz großen Geldbeutel und für den, der in einem besonders ungewöhnlichen Domizil seine Urlaubstage in Newquay verbringen möchte, ist das House in the Sea am Towan Beach zu empfehlen. Wo in ganz England gibt es ein „Ferienhaus“, das ganz allein auf einem Felsen im Meer liegt und nur über eine eigene Hängebrücke vom Festland aus zu erreichen zu erreichen ist?
Auf Towan Island wurden im 19. Jahrhundert Kartoffeln angepflanzt und Hühner gehalten und es war nicht ganz leicht, den Felsen zu erklimmen; das ging nur auf in den Stein geschlagenen gewundenen Wegen. 1902 erbaute man die Hängebrücke und acht Jahre später das Haus, in das ein reicher, exzentrischer Mann einzog, der gern nachts auf seiner Orgel spielte.
Der nächste Bewohner des felsigen Eilands war Alexander Lodge, der als Erfinder der Zündkerze gilt. Er wurde mehrere Male von einem anderen „Erfinder“ besucht, dem des Meisterdetektivs Sherlock Holmes, von Sir Arthur Conan Doyle. Dann wechselte der bewohnte Felsen weitere Male den Besitzer, wurde in ein Teehaus umfunktioniert und im Jahr 2001 von Richard Long, 4th Viscount Long, einem Mitglied des Oberhauses übernommen, der hier zwölf Jahre zusammen mit seiner Frau lebte, bis es den beiden zu mühsam wurde, ihr Domizil zu erreichen; außerdem hatten sie die Nase voll von den vielen lauten Strandparties, die sich unterhalb ihres Anwesens abspielten.

Das House in the Sea wurde verkauft und in ein Ferienhaus umgewandelt, das in der Hauptsaison von der Firma Boutique Retreats für rund £4590 pro Woche zu mieten ist, im Winterhalbjahr ist das Haus für £1989 zu haben. Sechs Erwachsene finden hier Platz, es gibt drei Schlafzimmer, darunter den Master Bedroom, der mit einem Himmelbett ausgestattet ist.

Wer möchte, kann auf dem House in the Sea eine Fahne hissen, um zu signalisieren, dass der Felsen/die Insel besetzt ist, und der Eingang zur Hängebrücke lässt sich auf der Landseite absperren, um sicher zu stellen, dass keine ungebetenen Gäste die Urlaubsruhe stören.

   © Copyright Graham Robson and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

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Das Le Strange Arms Hotel in Old Hunstanton (Norfolk)

Auch im Winter hat das Le Strange Arms Hotel seine Reize.    © Copyright Richard Green and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Auch im Winter hat das Le Strange Arms Hotel seine Reize.
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Zweimal wohnten wir im Le Strange Arms Hotel in Old Hunstanton an der Westküste Norfolks. Das Hotel, das zur Best Western-Kette gehört, bietet von einigen Zimmern aus einen Blick auf das Meer, genauer gesagt auf den Wash.
Wer an Golf interessiert ist, findet direkt neben dem Hotel den Hunstanton Golf Course; einige schöne Strände liegen direkt vor dem Haus.

Das Hotelrestaurant Le Strange Brasserie and Bar bietet ín angenehmer Atmosphäre einen Meerblick und die Oak Bar ist im Sommer zur Terrasse hin geöffnet, so dass man seinen Drink draußen zu sich nehmen kann.

Das „Le Strange Arms Hotel“ verfügt über 36 Zimmer und Suiten. Die Übernachtungspreise beginnen bei etwa £115 für ein Standard-Doppelzimmer; die Zimmer mit Meerblick und die Four Poster Rooms liegen darüber.

Ich kann das Hotel (hier sind einige Bilder) empfehlen;  viele Sehenswürdigkeiten liegen  in unmittelbarer Nähe.
Direkt neben dem Hotel findet man The Ancient Mariner Inn, in dem man eines der Biere aus der Adnams Brauerei probieren kann.

Le Strange Arms Hotel
Golf Course Road
Hunstanton, Norfolk, PE36 6JJ

   © Copyright David Lally and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

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The Ancient Mariner Inn neben dem Hotel.    © Copyright Stephen McKay and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

The Ancient Mariner Inn neben dem Hotel.
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Empfehlenswerte Restaurants in Berkshire

The Waterside Inn in Bray. Eigenes Foto.

The Waterside Inn in Bray.
Eigenes Foto.

Westlich von London, in den Grafschaften Berkshire und Buckinghamshire, gibt es eine Fülle von guten und sehr guten Restaurants. Heute möchte ich einige von ihnen in Berkshire vorstellen.

Das Gourmetdorf Bray an der Themse, vergleichbar mit dem deutschen Baiersbronn, wo es mehrere besternte Restaurants gibt, habe ich im Laufe der Jahre in meinem Blog einige Male erwähnt. Dort gibt es gleich zwei 3*-Häuser: Heston BlumenthalsFat Duck“ und Alain Roux‘The Waterside Inn„. Die „Fette Ente“ liegt direkt in einem unscheinbaren Haus an der High Street, das konkurrierende „Waterside Inn“ hat seinen Standort in wunderschöner Lage an der Themse. Blumenthals Küche zeichnet sich durch große Experimentierfreudigkeit aus und ein Aufenthalt in seinem Restaurant ist ein Gesamtkunstwerk; Alain Roux‘ Küche ist klassisch-französisch, und das Haus gehört seit vielen Jahren zu den besten Restaurants der Welt.
Direkt neben der „Fat Duck“ führt Heston Blumenthal ein weiteres Michelin-besterntes Haus, „The Hind’s Head„, das von außen sehr viel attraktiver aussieht, und ein paar Schritte die High Street hinunter besitzt der Großmeister der englischen Küche auch noch den Gastro-Pub „The Crown„.

Mehrfach ausgezeichnet wurde im Jahr 2016 das Restaurant „The Dining Room“ im Oakley Court Hotel, auf halbem Weg zwischen Bray und Windsor an der Themse gelegen. Hier steht Executive Head Chef Damian Broom am Herd, dessen Gerichte ich schon häufig probieren konnte.

In dem großartigen Cliveden House Hotel bei Taplow kocht seit einiger Zeit André Garrett in dem nach ihm benannten Restaurant. Ich kenne nur seinen Vorgänger und hatte leider noch nicht das Vergnügen, seine Speisen zu genießen. Wer bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, wird einen Aufenthalt in diesem National Trust-Haus mit Sicherheit nicht vergessen.

Einen guten Ruf genießt „The Bladebone“ in Chapel Row bei Bucklebury, einem kleinen Dörfchen mitten auf dem Lande, südlich der Autobahn M4, das dadurch bekannt geworden ist, dass hier Kate Middleton aufwuchs, die Herzogin von Cambridge. Küchenchef und Hausherr ist Richie Sanderson, der den 350 Jahre alten Gasthof zu einem gemütlichen Country Pub umgestaltet hat und eine sehr attraktive Speisekarte anbietet.

The Crown and Horns“ in East Ilsley in West Berkshire wurde im vergangenen Jahr mit dem Berkshire & Buckinghamshire Life Food & Drink Awards Pub of the Year ausgezeichnet; verantwortlich dafür sind die Kochkünste von Küchenchef Chris Spencer.

Der Berkshire & Buckinghamshire Life Food & Drinks Award 2016 in der Kategorie Best Family Dining ging an „The Horns“ in Crazies Hill, südöstlich von Henley-on-Thames. Adam Purdy ist Küchenchef und Landlord des aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gasthofs.

Diese Liste stellt nur eine kleine Auswahl aus der Vielzahl von guten Restaurants in der Grafschaft Berkshire dar.

The Fat Duck in Bray. Eigenes Foto.

The Fat Duck in Bray.
Eigenes Foto.

The Hind's Head in Bray. Eigenes Foto.

The Hind’s Head in Bray.
Eigenes Foto.

The Crown in Bray. Eigenes Foto.

The Crown in Bray.
Eigenes Foto.

Oakley Court bei Windsor. Eigenes Foto.

Oakley Court bei Windsor.
Eigenes Foto.

Cliveden House Hotel bei Taplow. Eigenes Foto.

Cliveden House Hotel bei Taplow.
Eigenes Foto.

The Bladebone in Chapel Row.    © Copyright Graham Horn and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

The Bladebone in Chapel Row.
Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Graham Horn and
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The Crown & Horns in East Ilsley.    © Copyright Stuart Logan and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

The Crown & Horns in East Ilsley.
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The Horns in Crazies Hill.    © Copyright Oswald Bertram and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

The Horns in Crazies Hill.
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Published in: on 14. Januar 2017 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  

Winter im Ashdown Park Hotel bei Forest Row in East Sussex

Eigenes Foto.

Es gibt nur wenige Hotels in England, die ich schon einmal verschneit kennengelernt habe; das Ashdown Park Hotel im Ashdown Forest in East Sussex ist eines davon. Dieses beeindruckende Haus hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Es diente im 1. Weltkrieg als Krankenhaus für verwundete Soldaten, dann als Ausbildungsstätte für Nonnen und schließlich war es Teil einer internationalen Universität.

Das Hotel liegt in einem sehr schönen Park mit einem kleinen See, in dessen Mitte Springbrunnen vor sich hin plätschern. Bei meinem zweiten Aufenthalt hier war der Park verschneit und die Bäume abends angestrahlt, einmal sah ich auch Rehe durch den Park ziehen; es ist also alles sehr romantisch.

Der Chefkoch des gemütlichen Anderida Restaurants ist seit 2011 Andrew Wilson, der früher hier schon einmal gearbeitet hatte und der sich zwei AA Rosetten erkocht hat. Das Abendessen wird häufig von einem Pianisten begleitet, dazu der Blick auf den Park: Perfekt. Ich habe mich beide Male in dem Hotel sehr wohl gefühlt.
Dass in so einem eindrucksvollen Hause auch Hochzeiten stattfinden, liegt auf der Hand. Bei der Buchung sollte man auf jeden Fall nachfragen, sonst kann es ziemlich turbulent werden.

Zum Ashdown Park Hotel gehört auch ein 18-Loch-Golfplatz und ein Spa mit Hallenbad und Wellnessangeboten.
Das Haus ist eines der „Elite Hotels„, zu denen u.a auch Tylney Hall in Hampshire und Luton Hoo in Bedfordshire gehören, die ich meinem Blog schon einmal vorgestellt habe.

Ashdown Park Hotel
Wych Cross
Near Forest Row
East Sussex RH18 5JR

 

Über Nacht ist der Winter hereingebrochen. Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

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Eigenes Foto des Hotelprospekts.

Foto meines Hotelprospekts.

Published in: on 19. Dezember 2016 at 02:00  Comments (2)  
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Christmas in England 2016: Weihnachten im Thornbury Castle Hotel (South Gloucestershire)

Eigenes Foto.

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Über das wirklich ungewöhnlich schöne Thornbury Castle Hotel in Thornbury (South Gloucestershire) habe ich in meinem Blog im Laufe der Jahre mehrfach berichtet. Ich habe dort zehnmal gewohnt und es ist mein Hotel Nummer 1 in England. Einmal hatte ich sogar das seltene Vergnügen, die Burg im Schnee zu erleben. Eine wunderbare Atmosphäre, wenn man abends aus dem Fenster seiner „Bedchamber“ auf das Schneetreiben hinausschaut, sich zum Abendessen erst in die kerzengeschmückte Lounge begibt, in der man sich vor das Kaminfeuer setzt, und dann in das Restaurant gebeten wird, das ebenfalls von Kerzen und Kaminfeuer beleuchtet ist. Ich gerate ins Schwärmen…

Das Thornbury Castle Hotel bietet auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsaufenthalt an, der vom 24. bis zum 27. Dezember dauert und einige Highlights bietet:

Die Anreise beginnt nachmittags am Heiligen Abend. In der Lounge wird als erstes ein Cream Tea angeboten; es folgt am frühen Abend ein Champagner-Empfang (black tie!) der eingetroffenen Gäste, die dabei durch Weihnachtslieder in eine festliche Stimmung versetzt werden. Anschließend genießen alle ein fünfgängiges Gourmet-Menü, das der neue Küchenchef Stuart Shaw kreiert hat (Shaw hatte acht Jahre im Manor House in Castle Combe in Wiltshire gearbeitet). Wer möchte, kann danach die Mitternachtsmesse in der Kirche St Mary’s besuchen, die direkt hinter dem Burghotel steht (Beginn 23.30 Uhr), eine sehr schöne Kirche!!

Am ersten Weihnachtstag versammeln sich die Gäste mittags zu einem Glas Sherry in der Lounge, wo auch kleine Geschenke verteilt werden, und dann geht es wieder zu einem üppigen Festmahl ins Restaurant. Wer dann noch mag, kann anschließend an einer Schatzsuche in der Burg teilnehmen (oder sich in sein Himmelbett legen). Abends wird ein leiches Mahl gereicht und mehrere Portweine zum Probieren angeboten.

Am zweiten Weihnachtstag, dem Boxing Day, gibt es die Möglichkeit, auf der High Street von Thornbury dem traditionellen Auszug der Berkeley Hunt beizuwohnen, der ältesten dieser Art in Großbritannien. Dieser Film zeigt wie es dabei zugeht. Nach einem leichten Mittagessen gibt es auf dem Burggelände eine Vorführung, bei der Michael Davie seine Kunst als Falkner zeigt, die er seit mehr als dreißig Jahren ausübt. Und was machen die Gäste abends? Richtig, sie essen, und zwar zelebriert Stuart Shaw zum Abschied noch einmal ein Gala-Diner. Am nächsten Tag geht es dann wieder nach Hause.

Was kostet so ein Drei-Tage-Paket? Es kommt darauf an, was man für eine Zimmerkategorie gebucht hat. Das Standard-Doppelzimmer kostet zum Beispiel £1755 und das geht dann hoch bis zu £2655 für eine Superior-Suite.

Sehr zu empfehlen für einen Aufenthalt im Thornbury Castle Hotel (nach eigener Erfahrung) sind zum Beispiel die Plantagenet Deluxe Bedchamber und die Bedford Bedchamber.

Diesen kleinen Film habe ich einmal bei einem abendlichen Spaziergang im verschneiten Tudorgarten des Thornbury Castles aufgenommen.

Thornbury Castle vom Kirchhof von St Mary's aus gesehen. Eigenes Foto.

Thornbury Castle vom Kirchhof von St Mary’s aus gesehen.
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Hier in der Lounge steht dann auch ein Weihnachstbaum. Eigenes Foto.

Hier in der Lounge steht dann auch ein Weihnachtsbaum.
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Mein Auto steht zur Abfahrt bereit (leider!). Eigenes Foto.

Mein Auto steht zur Abfahrt bereit (leider!).
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St Mary's hinter dem Thornbury Castle. Eigenes Foto.

St Mary’s hinter dem Thornbury Castle.
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Published in: on 10. Dezember 2016 at 02:00  Comments (2)  
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