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Es ist keine gute Idee, dass sich das US-amerikanische Ehepaar Andy und Sadie Corcoran 1897 das abgelegene Haus Saddler’s Croft in der Grafschaft Sussex kauft, doch Sadie ist davon so fasziniert, dass sich ihr Ehemann widerwillig überreden lässt, trotz der Warnungen der Nachbarn. Das Haus steht schon mehrere Jahre leer und es soll darin spuken, erzählt man sich. Schon nach kurzer Zeit ereignen sich merkwürdige Dinge in Saddler’s Croft, das heißt, diese Dinge ereignen sich in in einem griechischen Tempel, der auf dem weitläufigen Grundstück steht. Der erfahrene Geisterjäger und Detektiv Flaxman Low wird aus London herbeigerufen, um bei der Aufklärung der mysteriösen Vorfälle zu helfen, was ihm natürlich auch gelingt. Er kommt einer ehemaligen Sekte von Mondanbetern auf die Spur und erlebt einen Fall von Hypnose aus der Geisterwelt.
Das Hörspiel „Flaxman Low – Der Fall Saddler’s Croft„, Folge 196 der Hörspielreihe „Gruselkabinett“ aus dem Verlag Titania Medien und am 28. November erschienen, wurde wieder von Marc Gruppe bearbeitet und basiert auf der Erzählung „The Story of Saddler’s Croft“ aus dem Jahr 1899 von dem Mutter-Sohn-Autorenduo E.&H. Heron; das sind Kate O’Brien Ryall Prichard (1851-1935) und Hesketh Hesketh-Prichard (1876-1922). Diese und andere gruselige Erzählungen um den Geisterjäger Flaxman Low erschienen in den Jahren 1898 und 1899 in der Monatszeitschrift Pearson’s Magazine und wurden in dem Buch „Ghosts: Being the Experiences of Flaxman Low“ 1899 zusammengefasst.
Über Kate O’Brien Ryall Prichard ist nicht allzu viel bekannt, ihr Sohn aber war in der damaligen Zeit ein bekannter Abenteurer, der Reisen in die ganze Welt unternahm und sich auch als Cricketspieler auszeichnete. Das Schreiben von Gruselgeschichten war nur ein Zweig seiner schriftstellerischen Tätigkeiten.
In der Hörspielreihe „Gruselkabinett“ ist dies bereits die sechste Folge mit Flaxman Low. Die Sprecher sind wieder renommierte Synchronsprecher, die ihre Stimmen schon vielen Hollywoodschauspielern geliehen haben. Das Hörspiel ist etwa 79 Minuten lang. Hier ist eine Hörprobe.
Siehe auch meine beiden Blogeinträge über weitere „Gruselkabinett“-Hörspiele.